Mittwoch, 3. Oktober 2018

Es beginnt im Kopf: Aufräumen und Ausmisten

Ich habe 49 (NEUNUNDVIERZIG!!!) angefangene Blogposts in meinen "Entwürfen"! Der älteste ist vom August 2014, vielleicht sollte ich mal ein wenig aufräumen und ausmisten, denn wenn ich sie mir so ansehe, sind fast alle furchtbar veraltet, und wer interessiert sich noch für (zum Beispiel) frühlingshafte oder sommerliche Ausflugsberichte von vor zwei oder gar vier Jahren, wenn wir jetzt doch alle schon in den Herbst 2018 gucken ...

Aufräumen und ausmisten - oder sagen wir hier vielleicht lieber mal, ein wenig "ausfegen" - möchte ich manches Mal auch im täglichen Leben, aber hier bin ich - analog zu meinem Verhalten hinsichtlich des Aufräumens und Ausmistens meines Kleiderschranks 😬 - doch eher zurückhaltend unterwegs und brauche immer sehr bzw. meistens sogar seeeeeeeeehr (!) lange für dann doch oft eher kleine Entscheidungen, die Veränderungen nach sich ziehen (könnten). Für mich fühlen sie sich nämlich groß an, da ich vorher ja schon monate- oder gar jahrelang überlegt, gehadert, gedreht und gewendet habe.

Ich bin die Entschlusskraft in Person. ... Nicht.


Insgesamt weniger Grübeln wäre sowieso schön. Und gesünder. Mehr Pausen im Kopf, vor allem, wenn's um persönliche Dinge geht - und diese Pausen dann nicht nur ausgerechnet dazu verwenden, die freigewordenen Hirn-Areale mit täglichen Arbeitsumfeldsgedanken zu füllen (welche nämlich ebenfalls nicht eben geeignet für eine gute Grundstimmung sind ...).

Und wenn ich denn schon mal beim Wünschen bin: Ich nähm' bitte auch noch 'ne ordentliche Portion Gelassenheit dazu!

Das Leben ist kein Wunschkonzert


Gut, bei alledem weiß ich zwar noch nicht wie's tatsächlich gehen oder umgesetzt werden soll, aber Probleme zu erkennen, ist ja schon mal eine gute Voraussetzung, um sie evtl. doch eines Tages zu lösen - oder auch, sie nicht mehr als solche zu sehen, wenn man vielleicht innere Einstellungen verändert. Oder so.

Mein erster Podcast


Heute früh habe ich, auf den Tipp einer Bekannten hin, einen Podcast zum Thema Achtsamkeit gehört (es war ja Feiertag, da hatte ich morgens mal Zeit und direkt nach dem Aufwachen war das ein schöner, ziemlich gemütlicher Start in den Tag). Mein erster Podcast überhaupt! Gar nicht mal schlecht, wenn ich es tatsächlich schaffe, mich daneben nicht von irgendetwas anderem visuell ablenken zu lassen (und somit dann nicht mehr zuzuhören ...).

Ich bin ein Mensch mit ausgeprägt visueller Wahrnehmungs-Dominanz, brauche beim Lesen oder Zuhören immer möglichst viel Ruhe, um mich konzentrieren zu können, und die Zeit/Gelegenheit/Muße habe ich selten. - Also mal sehen, wenn es denn passt, würde ich zukünftig tatsächlich gern häufiger mal Podcasts hören.

Die Fotos heute sind gerade mal 2 Wochen alt - auch im September durften wir ja nach dem Jahrhundertsommer noch ein paar wunderschön warme Tage genießen. Den Rock hatte ich mir zu meiner Hochzeit gekauft - 1994!! Er könnte somit mein ältestes Stück im Kleiderschrank sein. 😁 HIER hatte ich ihn schonmal im Blog gezeigt - ich mag ihn tatsächlich noch immer und bin ein bisschen traurig, dass der Stoff langsam nicht mehr durchhält.

So - eigentlich bin ich nach diesem Beitrag heute vornehmlich gespannt, ob ihn überhaupt noch jemand liest und vielleicht sogar einen Kommentar hinterlässt.
Von meinen 45 GFC-Followern sind mir in den letzten Monaten auch noch 2 abhanden gekommen. Wenn man nix mehr sagt, guckt halt auch irgendwann niemand mehr, denk ich mir - was irgendwie auch wieder zum oben erwähnten Ausmisten passt. Tja, so ist das Leben ... 💬