Dienstag, 19. März 2019

Bauch und Kopf und Kopf ohne Schmerz

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Kürzlich habe ich eine Entscheidung getroffen, über die ich mir sage und schreibe fast 3 Jahre Gedanken gemacht habe und die mich - insgesamt gesehen - von Zeit zu Zeit immer mal wieder eine ganze Menge Nerven gekostet hat.

Ich habe ja von Natur aus große Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen ("Nehme ich den pinken oder den schwarzen Pulli ... - ach, was soll's, pack ich halt beide ein.") und komme oft nur sehr langsam zu einem Ergebnis ("Fahre ich denn nun ins 'Hotel Schöne Aussicht' oder ins 'Hotel Toller Blick'? Oder doch lieber in ein B&B? 😕 Und will ich überhaupt in dieser Stadt Urlaub machen - ich wollte doch immer schon mal aufs Land ..."), aber wenn es um Zwischenmenschliches geht, wird das Ganze noch mal um einiges belastender für mich.


Turning the page or closing the book?


Mein Verstand hatte eigentlich schon länger eine Meinung. Blöd nur, wenn der Bauch (der ja sehr eng mit dem Herzen zusammenarbeitet) anderer Ansicht ist.

Letzteren nun einfach klug daherredend zu überstimmen, hätte bei mir fatale Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden und funktioniert somit genau so wenig, wie wenn ich mich komplett gegen den eigenen Verstand verhielte (was ich aber ohnehin nie könnte und täte).

Folglich habe ich erstmal gar nichts gemacht (im Oktober letzten Jahres beschäftigte mich genau dieses Thema HIER im weitesten Sinne übrigens auch schon) und auf eine Einigung meiner beiden inneren Parteien hingearbeitet.

"Time will tell" sagt man ja ... - und so war es dann auch: Plötzlich und unerwartet (manchmal braucht es nur eine Kleinigkeit, um einen Beschluss zu fassen) waren Bauch und Kopf tatsächlich nahezu einer Meinung und so konnte eine Entscheidung fallen. 🎉

Anschließend stellte sich eine Art Zufriedenheit ein, mit der ich - nach diesem ganzen Hin und Her zuvor - ebenfalls nicht gerechnet hätte. Sehr angenehm! 😌


Veränderung fühlt sich gut an


Apropos Zufriedenheit ... - seit etwa 14 Tagen geht's mir mit meinen Kopfschmerzen besser - will sagen, ich habe wesentlich seltener welche!! 😀

Ich bin recht sicher, dass das zum einen an den Nacken- und Rücken-Dehnübungen liegt, die ich in letzter Zeit vermehrt mache. Weiterhin habe ich mir 2 Massagebälle (ohne Noppen) gekauft, die ich zur Druckmassage meiner Verspannungen und vermutlich auch verklebter und verhärteter Faszien einsetze.

Ein Ball liegt zu Hause und einer in der Firma, so dass ich bei akuten Verspannungen, die ich wirklich mehrfach am Tag verspüre, überall Zugriff auf dieses kleine, aber erstaunlich effektive Hilfsmittel habe.

Ich dehne und massiere derzeit noch ohne richtiges System und auch immer nur mal kurz zwischendurch, aber dennoch scheint es zu wirken, denn abgesehen davon habe ich nichts weiter verändert. - Juchhu! 😊😊😊

Ich hoffe sehr, das geht so weiter!! 🙏

Schal: FRAAS
"Tunika-Kleid": Classics & More
Strumpfhose: No Name
Stiefel: ASOS Collection

Noch kurz zum Outfit: Wie ich dieses Oberteil benennen soll, weiß ich nicht (Minikleid? Tunika? Tunikakleid? Longshirt?). Es ist eine Urlaubserinnerung (zusammen mit zwei "richtigen" Kleidern, die ich Euch sicherlich auch noch zeigen werde) und hatte mir aufgrund der ungewöhnlichen Optik gefallen. "Smile and Chill" steht drauf. Das mach ich dann also mal ... 😎  

Mich interessiert aber erst noch viel mehr: Wie geht es Euch bei persönlichen Entscheidungen? Seid Ihr entschlussfreudig und wisst intuitiv, was (und wer) gut für Euch ist oder wägt Ihr auch lange ab und tut Euch schwer?

Donnerstag, 7. März 2019

5 Fragen am Fünften – März 2019

Kürzlich bin ich über die Blogposts von Sunny und von Fran auf dem Blog von Luziapimpinella gelandet: Fünf Fragen am Fünften ... Prima, sowas mag ich. Da mach ich doch flugs mal mit:

1. Sagst du immer, was du denkst?

Wenn man meine Umgebung befragt, würde ich behaupten, dass 90% davon sagt "Klar, die Gunda haut's raus!". 😎 Ich glaube, ich komme nach außen hin extrem direkt rüber, dabei halte ich mich - ganz ehrlich!!! - meinem eigenen Empfinden nach oft ganz schön dolle zurück. Das wirkt aber scheinbar irgendwie anders ... 😬

Ich meine, Schwindeln oder auch nur "so tun als ob" liegt mir nun wirklich überhaupt und gar nicht, zumal ich weiß, dass man mir eh so ziemlich alles, was ich denke, an der Nasenspitze ansieht, insofern könnte ich es tatsächlich auch raushauen, aber das möchte ich halt gar nicht, weil ich gern nett sein mag; und somit lautet meine eigentliche Antwort auf die Frage, ob ich immer sage, was ich denke: Nein. Oder auch Jein. Meistens. Ach, ich weiß auch nicht. Mal so und mal so.

2. Wirst du immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?

Ich wohne schon seit immer - also seit 55 Jahren - dort, wo ich wohne. Nicht im selben Haus, aber in der selben Stadt - in Lüneburg.

Früher war das so, damit ich in der Nähe meiner Eltern sein und ein bisschen auf sie "aufpassen" kann. Mein Papa starb bereits 1997 und meine Mama wohnte danach bis zu ihrem Tod in der Einliegerwohnung unseres Hauses. Seit dreieinhalb Jahren ist sie nun auch nicht mehr da, und meine Kinder sind ebenfalls erwachsen und haben kein Interesse, nach Lüneburg zurückzukehren. Insofern könnte ich mich jetzt theoretisch in die große weite Welt aufmachen.

Allerdings habe ich ja Mann, Freundin, Arbeit, Katzen, Ärzte und all das hier, im Alltag zudem häufig eine gewisse phlegmatische Veranlagung und zu allem Überfluss gern auch mal Angst vor neuen Dingen. 🙈 Von daher vermute ich, dass ich auch in naher Zukunft nichts an der aktuellen Situation ändern werde.

Allerdings habe ich den Kindern schon vor längerer Zeit signalisiert, dass ich durchaus zu einem Umzug bereit wäre, wenn es z. B. darum ginge, familienzusammenführend in die Nähe etwaiger Enkelkinder zu kommen UND wenn dabei gesichert wäre, dass ich dann dort auch mein Auskommen habe, denn DAS ist und war meistens etwas problematisch ...

3. Wie klingt dein Lachen?

Recht verschieden tatsächlich. Gelegentlich platze ich mal ziemlich laut raus, aber meistens bin ich (so glaube ich zumindest ...) doch eher so der "mittelleise" Lacher. Ich erinnere mich an diverse Unterrichtsstunden neben meiner damals besten Freundin mit der lautesten Lache ever. Wir gackerten zwar meistens zusammen herum, aber sie war unüberhörbar. Angezählt wurden wir trotzdem beide, weil ja klar war, wer mit wem ...

Oft grinse ich heute auch nur leise vor mich hin. Lachkrämpfe z. B. sind leider total selten geworden ... - hätte ich gern mal wieder.  
Wann hattet Ihr Euren letzten Lachkrampf?

4. Was war deine weiteste Reise?

Im September 2015 war ich mit meinem Sohn für eine gute Woche in Japan - das dürften so knapp 9.000 Kilometer Luftlinie sein (HIER, HIER, HIER und HIER nachzulesen, falls jemand mag). Nach seinem Abi hatte er ein freiwilliges soziales Jahr in Osaka absolviert, dort gelebt und dort auch seine Freundin kennengelernt und wollte seiner Familie dieses Land gerne etwas näherbringen.


Es war eine spannende und tolle Erfahrung, viel angenehmer als erwartet und die Atmosphäre trotz vieler, vieler Menschen überall für mich persönlich (aufgrund der höflichen Mentalität und dem dementsprechenden Verhalten in der Öffentlichkeit) tatsächlich eher entspannt.

Außerdem mag ich das Essen dort und die High-Tech-Toiletten sind großartig! 😅
Auf das lange Fliegen und den Jetlag hingegen kann ich absolut verzichten!

5. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass dir langweilig wird?

Oh - nicht so wahnsinnig viel, glaube ich. Mir wird relativ schnell langweilig ... 😉

Aber ganz sicher kann ich bei schönem Wetter (heißt, circa 18-24 Grad und Sonnenschein!!) stundenlang im Freien herumlaufen, Luft und die Natur genießen und ggf. zwischendurch vielleicht mal zum Eis essen oder Aperölchen schlürfen einkehren ... herrlich!!!

An solchen Tagen bin ich immer richtig traurig, wenn sie zu Ende gehen, und natürlich gibt es viiiiieeeel zu wenige davon!

Montag, 4. März 2019

Der beste Cardigan

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Vor einiger Zeit verbrachte ich nach längerer Pause mal wieder einen Tag in einem Hamburger Shopping Center. Spaß hat es durchaus gemacht, aber meine Ausbeute war - trotz SALE - eher übersichtlich. Shoppen ist halt einfach nicht so toll, wenn die Sachen nicht so sitzen wie man es gerne hätte ... - die böse 8 vorne wollte es zu dem Zeitpunkt nämlich unbedingt auf meine Waage schaffen ... 🙈

Wie schon im letzten Post erwähnt, ist der einzig positive Aspekt meiner fast schon chronischen Kopfschmerzen, dass ich dabei erstaunlicherweise nicht ganz so viel esse. Somit habe ich besagte "böse 8" also erst einmal gerade so abgewehrt und parallel dazu auch wieder mehr Lust auf aktuelle Outfitfotos bekommen.

Heute seht Ihr also einen meiner ab-so-luten Cardigan-Lieblinge - HIER übrigens in einer Kombination mit Hose schon mal gezeigt.

Leider ist es mir nicht gelungen, ein weiteres Exemplar (in anderer Farbe) zu bekommen. Alle anschließenden Kaufversuche ähnlicher Modelle scheiterten am nicht so gelungenen Schnitt. Dieser hingegen ist großartig - die Jacke sitzt perfekt und zaubert optisch mindestens eine Kleidergröße weg! (Bei diesen Aufnahmen kommt noch teilweise ein leichter Weitwinkeleffekt positiv-ergänzend hinzu ...)

Das Material gefällt mir (77% Viskose, 23% Polyamid) und durch die Länge der Jacke macht auch ein kurzer Rock (diesen könnt Ihr HIER auch ein wenig näher betrachten) keine Probleme, wenn man sich bei der Arbeit z. B. mal kurz vorbeugen muss.😇

Strick-Strumpfhose, hohe Stiefel und Tuch halten ergänzend warm und ich fühle mich rundum wohl in diesem Look. Nur längere Spaziergänge sind bei diesen Absätzen für mich nicht drin, dazu müsste ich die Stiefel gegen ein Exemplar mit niedrigerem Absatz tauschen.





Loop: H&M
Strickjacke: ESPRIT Collection
T-Shirt: ONLY
Rock: Clockhouse (C&A)
Strumpfhose: No name
Stiefel: Marc Shoes

Beim Fotografieren schaute uns übrigens aus dem Gebüsch ein kleines, aufgeplustertes Etwas interessiert zu und flog auch nicht weg, als wir uns neugierig näherten ... - sooooo niedlich!!! 😻

Habt Ihr auch Kleidungsstücke, die Ihr ganz besonders mögt und sie darum am liebsten in doppelter oder dreifacher Ausführung hättet, damit Ihr möglichst nie wieder ohne sie leben müsst? 😉 Welche wären das?

Dienstag, 19. Februar 2019

Mit Kopfschmerzen leben

Manche Leute kommen ja auf recht merkwürdige Ideen ...

Eine Kollegin stellt fest, dass es in Garderobennähe müffelt. Der Übeltäter, die Jacke eines weiteren Kollegen, ist schnell gefunden, und was tut sie? Schnappt sich das Raumspray aus der Toilette und sprüht dieses großzügig in Richtung aller aufgehängten Jacken. 😱
- Abgesehen davon, dass diese Raumsprays m. E. einen ebenso fürchterlichen "Duft" haben wie eine müffelnde Jacke, tippte ich auf deren Imprägnierung als Geruchsquelle, der Kampf der Gestankswolken dürfte also unentschieden ausgegangen sein. 😏

Gut auf jeden Fall, dass dieser Geruchsschwaden-Kampf nicht am vergangenen Donnerstag stattfand, denn das war einer der für schlimmsten Tage ever:

Kopfschmerzen richtig zuordnen


Seit 4 Uhr morgens meldete mein Körper Kopfschmerzen! Damit habe ich in letzter Zeit vermehrt Probleme, und mittlerweile schon festgestellt, dass ich "normale" Tabletten mit den Wirkstoffen Ibuprophen, Acetylsalicylsäure, Paracetamol (mit oder ohne Coffein) eigentlich gar nicht mehr zu nehmen brauche, da diese erfahrungsgemäß ohnehin nichts ausrichten. Lediglich Triptane bewirken eine Besserung und da dieser Wirkstoff angeblich nicht bei "normalen" Kopfschmerzen/Spannungskopfschmerz, sondern nur bei Migräne wirkt, muss ich mein Problem inzwischen wohl auch Migräne nennen, obwohl ich mich lange dagegen gesträubt habe.

Ich weiß, dass ich eine gewisse Migräne-Neigung habe, nur äußerte sich die bisher immer "nur" in einem gelegentlichen Flimmerskotom in Verbindung mit 30 Minuten später auftretenden Kopfschmerzen, die durch Ibu und Co. gut in den Griff zu bekommen waren. Tja - nun ist plötzlich alles anders.

Wirklich diagnostiziert ist die Migräne jedoch bisher bei mir nicht - vielleicht sind es auch variierende Kopfschmerzarten - was weiß ich ...

Um jedenfalls bei einem eventuellen weiteren Arztbesuch über Schmerzhäufigkeit, Verlaufsform, Ursachen und dergleichen berichten zu können, habe ich mir neuerdings angewöhnt, möglichst alles in einer Art "Kopfschmerztagebuch" zu dokumentieren, und so wollte ich an diesem Donnerstag nun einmal ausprobieren, ob ich so einen fiesen Kopfschmerztag auch mal ganz ohne Tabletteneinnahme (Ausnahme: Magnesium) überstehe und ob die Schmerzen über Nacht danach dann wohl verschwinden oder bleiben.

Ich schmeiß alles hin ...


Mehrere Male während meines Arbeitstages war ich versucht, entweder doch eine Triptan einzunehmen oder aber alles hinzuwerfen und nach Hause zu gehen, habe jedoch tapfer durchgehalten und weder das eine noch das andere getan - allerdings seeeeeehr gelitten. Oft standen mir Tränen in den Augen und die Nerven lagen nahezu blank! Hätte mich an diesem Tag irgendwer blöd von der Seite angemacht, wäre ich vermutlich umgehend ausgeflippt, und wäre jemand besonders lieb zu mir gewesen, wären genauso umgehend die Tränen losgeflossen. Glücklicherweise ist auch hier weder das eine noch das andere passiert.

Zum Feierabend hin ließ der Schmerz um ca. 15-20% nach - der verbleibende Druck reichte mir allerdings auch!

Meine abendliche Verabredung sagte ich ab, saß zu Hause noch ein wenig auf dem Sofa herum, aber begab mich dann tatsächlich um 19:30 Uhr (neunzehn Uhr dreißig!!!) 😮 in mein Bett (ich weiß gar nicht, ob so etwas zwischen Kindheit und jetzt überhaupt irgendwann einmal passiert ist ...), löschte um 19:45 Uhr das Licht und knipste dies auch erst gute 10 Stunden später wieder an. Kraaaaaaaaass!!!!!!!!!!!

Der Kopfschmerz allerdings war fast verschwunden. Toll. Und wie beschwingt meine Laune dann an diesem Tag plötzlich war - wow! 😀

Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen.


Die Erfahrungen dieses schmerzgeprägten Tages inklusive der anschließenden Nacht finde ich extrem bemerkenswert. Ob ich es aber nochmals so handhaben (ohne Tabletteneinwurf aushalten) würde, weiß ich nicht.

Diese Entscheidung ist im Übrigen schon vom Grundsatz her nicht einfach: Einerseits wird einem immer gepredigt, man solle bloß nicht so viele Tabletten einnehmen, damit es möglichst nicht zu einem sogenannten Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfschmerz kommt (und überhaupt wegen der vielen Chemie an sich), andererseits heißt es wiederum, man soll nicht abwarten und den Schmerz richtig kommen lassen, sondern diesem frühzeitig entgegenwirken. Da sitzt man also, leidet, grübelt und hadert ...

Die Ursache des Ganzen schreibe ich mittlerweile mit 95%er Sicherheit meinem Rücken zu (so gesehen wäre allerdings die Diagnose "Migräne" eigentlich wieder anzuzweifeln ...): Laut Röntgenbild gibt es Alterserscheinungen bei den Wirbeln im Nackenbereich und in der Gegend hat auch ein Knochenzuwachs stattgefunden.

Die tägliche Ganztags-Büro- und Bildschirmarbeit ist hier natürlich nicht gerade förderlich, aber neuerdings mag mein Körper wohl vor allem meine Betätigung beim Zumba oder Sh'Bam nicht mehr 😟, denn in letzter Zeit beobachtete ich diese bösen Kopfschmerzanfälle insbesondere am Tag nach dem Sport (nachts beginnend). Noch weigere ich mich allerdings, deswegen ernsthaft ans Aufhören zu denken, denn nach jahrelanger Sportabstinenz habe ich doch im Jahr 2014 in diesen Tanzsport-Stunden ENDLICH eine Art der Bewegung gefunden, die mir Spaß macht und zu der ich mich freiwillig aufmache. Einmal pro Woche muss das gehen!

Immer das Positive sehen!


Das einzig "Gute" an diesem Sch... ist, dass ich normalerweise, wenn es mir nicht gut geht, leider zum Frustessen neige (und dann zu allem Überfluss auch noch zunehme ... 😢), mir bei diesen Kopfschmerzen jedoch parallel leicht übel ist, so dass ich meistens sogar ein bisschen weniger esse als sonst.

Naja, und dass ich nahezu jeden kopfschmerzfreien Tag als solchen schätze! 🍀

Gibt es unter meinen Lesern auch Migräne-/Kopfschmerz- oder sonstwie Schmerzgeplagte? Wie geht Ihr mit der Medikamentenfrage um?

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Es beginnt im Kopf: Aufräumen und Ausmisten

Ich habe 49 (NEUNUNDVIERZIG!!!) angefangene Blogposts in meinen "Entwürfen"! Der älteste ist vom August 2014, vielleicht sollte ich mal ein wenig aufräumen und ausmisten, denn wenn ich sie mir so ansehe, sind fast alle furchtbar veraltet, und wer interessiert sich noch für (zum Beispiel) frühlingshafte oder sommerliche Ausflugsberichte von vor zwei oder gar vier Jahren, wenn wir jetzt doch alle schon in den Herbst 2018 gucken ...

Aufräumen und ausmisten - oder sagen wir hier vielleicht lieber mal, ein wenig "ausfegen" - möchte ich manches Mal auch im täglichen Leben, aber hier bin ich - analog zu meinem Verhalten hinsichtlich des Aufräumens und Ausmistens meines Kleiderschranks 😬 - doch eher zurückhaltend unterwegs und brauche immer sehr bzw. meistens sogar seeeeeeeeehr (!) lange für dann doch oft eher kleine Entscheidungen, die Veränderungen nach sich ziehen (könnten). Für mich fühlen sie sich nämlich groß an, da ich vorher ja schon monate- oder gar jahrelang überlegt, gehadert, gedreht und gewendet habe.

Ich bin die Entschlusskraft in Person. ... Nicht.


Insgesamt weniger Grübeln wäre sowieso schön. Und gesünder. Mehr Pausen im Kopf, vor allem, wenn's um persönliche Dinge geht - und diese Pausen dann nicht nur ausgerechnet dazu verwenden, die freigewordenen Hirn-Areale mit täglichen Arbeitsumfeldsgedanken zu füllen (welche nämlich ebenfalls nicht eben geeignet für eine gute Grundstimmung sind ...).

Und wenn ich denn schon mal beim Wünschen bin: Ich nähm' bitte auch noch 'ne ordentliche Portion Gelassenheit dazu!

Das Leben ist kein Wunschkonzert


Gut, bei alledem weiß ich zwar noch nicht wie's tatsächlich gehen oder umgesetzt werden soll, aber Probleme zu erkennen, ist ja schon mal eine gute Voraussetzung, um sie evtl. doch eines Tages zu lösen - oder auch, sie nicht mehr als solche zu sehen, wenn man vielleicht innere Einstellungen verändert. Oder so.

Mein erster Podcast


Heute früh habe ich, auf den Tipp einer Bekannten hin, einen Podcast zum Thema Achtsamkeit gehört (es war ja Feiertag, da hatte ich morgens mal Zeit und direkt nach dem Aufwachen war das ein schöner, ziemlich gemütlicher Start in den Tag). Mein erster Podcast überhaupt! Gar nicht mal schlecht, wenn ich es tatsächlich schaffe, mich daneben nicht von irgendetwas anderem visuell ablenken zu lassen (und somit dann nicht mehr zuzuhören ...).

Ich bin ein Mensch mit ausgeprägt visueller Wahrnehmungs-Dominanz, brauche beim Lesen oder Zuhören immer möglichst viel Ruhe, um mich konzentrieren zu können, und die Zeit/Gelegenheit/Muße habe ich selten. - Also mal sehen, wenn es denn passt, würde ich zukünftig tatsächlich gern häufiger mal Podcasts hören.

Die Fotos heute sind gerade mal 2 Wochen alt - auch im September durften wir ja nach dem Jahrhundertsommer noch ein paar wunderschön warme Tage genießen. Den Rock hatte ich mir zu meiner Hochzeit gekauft - 1994!! Er könnte somit mein ältestes Stück im Kleiderschrank sein. 😁 HIER hatte ich ihn schonmal im Blog gezeigt - ich mag ihn tatsächlich noch immer und bin ein bisschen traurig, dass der Stoff langsam nicht mehr durchhält.

So - eigentlich bin ich nach diesem Beitrag heute vornehmlich gespannt, ob ihn überhaupt noch jemand liest und vielleicht sogar einen Kommentar hinterlässt.
Von meinen 45 GFC-Followern sind mir in den letzten Monaten auch noch 2 abhanden gekommen. Wenn man nix mehr sagt, guckt halt auch irgendwann niemand mehr, denk ich mir - was irgendwie auch wieder zum oben erwähnten Ausmisten passt. Tja, so ist das Leben ... 💬