Donnerstag, 23. Mai 2019

Fünf Fragen am Fünften - Mai 2019

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Der 5.5. ist zwar schon ein paar Tage her, aber hier kommt mein Beitrag zu den aktuellsten Fünf Fragen am Fünften von Luziapimpinella:

1. Wie duftet dein Lieblingsparfum?

Da ich nicht unbedingt zum Minimalismus neige, trifft dieser Charakterzug auch für meine Haltung gegenüber Parfum zu. Bei mir stehen etwa 20 Parfumflacons herum, von denen ich einige natürlich lieber und andere weniger lieb habe, aber DAS EINE Lieblingsparfum gibt es tatsächlich nicht.

Ich liste Euch mal meine derzeitigen Lieblinge auf - jeweils mit den Kurz-Attributen, die ich im Internet dazu gefunden habe (Reihenfolge nach dem Alphabet - keinesfalls wertend, und selbst bezahlt habe ich natürlich ebenfalls alles - oder mein Mann war's ... 😃):

Casharel Amor Amor - frisch / blumig-orientalisch
Chanel Coco Mademoiselle - frisch / orientalisch
Chanel Eau Fraîche - frisch / blumig
DKNY Women - frisch / sanft-blumig
DKNY Be Tempted - frisch / orientalisch
Joop! All About Eve - frisch-intensiv / holzig-orientalisch
Lancôme Miracle - frisch-intensiv / blumig
und so weiter ...

Fazit: "Frisch" ist unbedingt meins und "blumig" sowie "orientalisch" scheinen dieses Merkmal zu ergänzen.

2. Was war der beste Rat den du jemals bekommen hast?

Puh - gab es einen besten? Es gab viele Ratschläge in den letzten gut 50 Jahren, auch sehr viele richtig gute, aber auf "den einen besten" komme ich gerade so gar nicht.

In letzter Zeit bin ich allerdings immer wieder im Internet auf Aussagen, Sprüche, Weisheiten (und somit auch) Ratschläge gestoßen, die mir mental durchaus weitergeholfen haben und nach wie vor helfen. Sehr gut gefällt mir - neben dem weisen Rat auf dem Schild am Anfang dieses Posts - beispielsweise dieser, mich immer wieder etwas "erdende" Satz:

3. Telefonierst du gern?

Nein. Also, beruflich ist es vollkommen okay (ich "bin" die Telefon-Zentrale im Unternehmen, da ist es auch besser so. 😄) und auch für persönliche Terminvereinbarungen o. ä., aber was das Persönlich-Private betrifft ("nur mal wieder ein bisschen quatschen") wiederhole ich gern mein eindeutiges Nein.

Das ist bei mir bereits seit Jahren so. Am schlimmsten finde ich dabei den Moment des Telefonklingelns an sich. Man fläzt gerade gemütlich auf der Couch herum, kocht, isst oder guckt einen Film, und dann unterbricht einen dieses Klingelgeräusch und fordert einen zu unmittelbarer Handlung auf.

Egal, mit welcher Melodie es eingestellt ist - es stört. Also, mich stört es! Ich habe noch nie zu Hause gesessen und gedacht "Och, eigentlich dürfte das Telefon jetzt mal klingeln". - Halt, das stimmt so nicht, denn vor 30 Jahren ist es wohl doch gelegentlich so gewesen. Da war ich jung, nahezu dauerverknallt 😬, und kannte mangels Erfindung des Internets nur Telefonieren oder Briefe schreiben/bekommen. Wobei ich Letzteres auch damals schon dem Telefonieren vorzog. Aber man wartete halt doch immer mal darauf, dass der Typ, für den man gerade schwärmte, einen anrief. 😆

Es gibt noch weitere Gründe, die für mich gegen das Telefonieren und für das Einsetzen von Textnachrichten sprechen, aber der oben genannte ist für mich tatsächlich der zuerst zu nennende.

4. Machst du leicht Versprechungen?

Eigentlich werden mir diese höchst selten abverlangt, stelle ich gerade fest. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich zuletzt irgendetwas versprechen musste. Aber falls es doch mal so ist, denke ich definitiv zunächst über meine Zusage nach, bevor ich sie ggf. mache. Diese halte dann auch nahezu zwingend ein, erwarte dasselbe auch von anderen und reagiere ziemlich allergisch auf nicht eingehaltene Versprechen, denn für mich ist ein Versprechen wesentlich wertiger als eine einfache Zusage - über so etwas sieht man nicht "einfach so" hinweg!

5. Was ist dein Lieblingsdessert?

Mir ist ja grundsätzlich nach jeder Hauptmahlzeit nach SCHOKOLADE!! Pralinen, Tafelschokolade oder Schokoriegel ... sowas! Insofern würde man mich damit schon ziemlich glücklich machen. 😋

Unser Süßigkeitenschrank zu Hause ... - ich bemühe mich allerdings doch um etwas mehr Übersicht!


Alternativ esse ich im Sommer auch gern Eis zum Nachtisch (allerdings KEIN Schokoladeneis witzigerweise!) oder auch leckere "Schweinereien" wie Eierlikör-Marzipan-Creme, Tiramisu oder Schichtdessert mit Weintrauben. Oder Marzipantorte! 😍 Pures Obst als Nachtisch wäre für mich extrem unbefriedigend. - Kein Wunder also, dass ich mein Leben lang mit Gewichtsproblemen kämpfe. 😉

So, das sollte es mal wieder gewesen sein für heute. Auch Sunny und Fran sind unter anderem Fans dieser kleinen Fragerunde. Sunnys Antworten findet Ihr HIER und die von Fran DORT.

Falls übrigens noch jemand hierzu verlinkt werden möchte, schreibt mich bitte an und ich baue Euren Link hier gern noch mit ein!

Mittwoch, 8. Mai 2019

Pretty in Pink? Keine Angst vor Farben!

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Es heißt ja, die Lieblingsfarbe sage einiges über unsere Persönlichkeit aus. Bei mir liegt knalliges Pink definitiv ganz weit vorn - allerdings mit seinem Kumpel Rot ziemlich auf einer Ebene (schaut mal bei Sabine Gimm - die kombiniert sogar beides!). Und des Öfteren kommen auch die anderen Farbtöne recht nah ran.

Ich mag Farben einfach! Nahezu alle. Und Schwarz. Das mag ich auch! Jede Farbe hat ja irgendwie ihre eigene Persönlichkeit. Ich kann bzw. mag nicht jede an jedem Tag tragen. An schlechten Tagen kann ich z. B. nicht "bunt" aus dem Haus gehen, das empfinde ich dann als nicht stimmig. Irgendwie sollte es halbwegs harmonisch zugehen zwischen meiner inneren Verfassung, dem Tag und der Kleidung.

(Schwarz geht jedoch fast immer - egal, wie es "drinnen" aussieht. 😎)

Die Farbe Pink allerdings polarisiert meines Erachtens noch mehr als die meisten anderen Farben. Ähnlich kontrovers werden höchstens noch Lila (HIER ein Link zu meinem Beitrag bei der  ü30 Blogger-Aktion zum Thema Ultra-Violett - im Link-Up unter dem Beitrag gibt's ganz viele unterschiedliche Outfits an verschiedenen Frauen zu sehen!) oder auch Grün betrachtet, vor allem in den knalligen, intensiven Varianten. Aber Pink wirkt irgendwie immer besonders „bunt“, laut, extrovertiert, mutig - oder auch barbie- bzw. tussimäßig ... Letzteres an meiner Person allerdings vermutlich weniger - davon bin ich dann doch überzeugt. 😎

Irgendwo las ich übrigens mal, dass man farbenpsychologisch mit Pink in der Werbung nicht die Zielgruppe der „besser verdienenden Herren um die 50“ erreichen würde. 😅 - Joa, das glaub' ich gern. Männer haben meiner Erfahrung nach nämlich überwiegend Vorurteile dieser Farbe gegenüber - und manche sogar fast ein bisschen "Angst". 😉

Genau so ein Herr um die 50 - ob nun "besser verdienend" sei mal dahingestellt - verdrehte letzte Woche bei meinem Anblick in dem hier gezeigten Outfit auch ein wenig die Augen und merkte ob meines wirklich knallpinken Pullovers an, die Farbe "gehe ja gar nicht" und "tut in den Augen weh".

Och ja, jedem das Seine. Mit Bemerkungen dieser Art kann ich gelassen umgehen. Ich finde nämlich gerade dieses superknallige (fast schon) Neonpink absolut sen-sa-tio-nell!!! Hinzu kommt, dass sich dieser Pulli aus 100% Kaschmir einfach phantastisch anfühlt und prima sitzt. Ich liebe ihn! 😍


Loop/Schlauchschal: styleBREAKER
 Pullover: BODEN
Jeans: Levi’s
Stiefel: Gabor

Tatsächlich bin ich ja schon seit vielen Jahren daran gewöhnt, dass Menschen bei meinem Anblick immer mal wieder missbilligend gucken oder gar die Augen verdrehen und - je nach "Mut" 😏 - einen negativ besetzten Kommentar ablassen (ein Paradebeispiel dafür findet Ihr auch HIER - die dort zitierte Kollegin hat mittlerweile allerdings die Firma, in der ich arbeite, verlassen), aber so lange ich mich in meinem Kleidungsstück gut und sicher fühle, macht mir das - ganz wirklich! - inzwischen nichts mehr aus. 

Kennt Ihr auch Menschen, die Eure Kleiderwahl in dieser Art kommentieren? Wie geht Ihr damit um?


Freitag, 12. April 2019

Fünf Fragen am Fünften UND 5 Fragen zum Bloggen (Sunshine Blogger Award)

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Weil es mir im März so viel Spaß gemacht hat, bin ich auch im April gleich nochmal bei (gleich 2) Fragerunden dabei - die Nic von Luziapimpinella hat einfach ein Händchen für interessante Fragestellungen ...

1. Machst du oft mehrere Dinge gleichzeitig?

Ha ... - ständig!! 😎 Für meinen Job wurde ich bereits im Vorstellungsgespräch gefragt, ob ich das könne, denn das sei an meinem Arbeitsplatz unerlässlich.

So war es dann auch und ist es nach wie vor. Im Allgemeinen habe ich auch keine größeren Schwierigkeiten damit, nur wenn ich mich stark auf eine komplizierte Sache konzentrieren muss, parallel ständig das Telefon klingelt (ich bin die Zentrale und sollte eigentlich rangehen ...) ein Kollege bereits neben mir steht und auf irgendwas wartet, sich dann ein weiterer Kollege vor meinem Schreibtisch positioniert und womöglich noch ein Kunde hereinkommt, während andere Kollegen sich derweil im Büro um die Ecke über den Schulweg ihrer Kinder unterhalten, kriege ich irgendwann eine aufwallende Krise! 😡

Wenn mein Kopf aus Überforderung jedoch irgendwann kurz vorm Explodieren ist, geht definitiv nur noch eins zur Zeit. Wenn überhaupt.

2. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen? Hast du zu diesem Menschen heute noch Kontakt?

In der ersten Klasse freundete ich mich recht schnell mit 2 Jungs (Zwillingspaar) an und teilte meinen erstaunten Eltern zu Hause mit, dass ich den einen später zu ehelichen gedenke und mit dem anderen Kinder bekommen wolle. Ähm, ja ... 😬 - Der Kontakt brach dann aber direkt nach der Grundschule schon wieder ab - wie konnte das nur passieren?!? 😅

Viele Jahre später begegnete ich beiden sogar im Sportverein wieder, aber wir kommunizierten null komma gar nicht mehr. 

Als Kinder spielten mein Bruder und ich außerdem extrem viel mit unserer Nachbarin, die altersmäßig genau zwischen uns lag. Das Mädel habe ich aber später niemals wieder gesehen.

3. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?

Ich denke, nein. Eigentlich bin ich immer so wie ich eben bin (was allerdings in sich variieren kann ... 😎). Etwas anders wäre ich tatsächlich gelegentlich gern, da ich nicht so zu diesen Höflichkeitsfloskeln neige, die insbesondere auf Social Media-Kanälen wie Instagram so beliebt und allgegenwärtig sind. Möglicherweise stelle ich mich dadurch selbst manchmal ein wenig ins Abseits, aber irgendwie fehlen mir in dieser Hinsicht einfach die Kapazitäten. Oder sowas in der Art ...

Nicht, dass Ihr das falsch versteht: Höfliches und vor allem nettes Benehmen ist mir im Umgang miteinander sogar ausgesprochen wichtig, ich mag es nur nicht, wenn Menschen so "automatisiert" mit Floskeln um sich werfen!

Was virtuell außerdem anders ist: Man schreibt ja generell mehr als dass man spricht, und ich kann mich schriftlich meist besser und klarer ausdrücken als mündlich. Ich bewundere Menschen (wie z. B. Ines), die beides super hinkriegen.

4. Vermeidest du bestimmte Musik, weil sie dich traurig macht?

Selten, aber das könnte passieren, wenn mich Lieder zu sehr an schmerzliche Situationen erinnern. Ich kann die Stimmungen aus manchen Musikstücken ziemlich gut annehmen und bei Happy-Liedern happy sein sowie bei traurigen Songs tatsächlich auch mal heulen - je nach persönlicher Befindlichkeit allerdings.

Mehr als traurige Musik meide ich jedoch eine Menge Lieder, die mich schlichtweg nerven! Darum höre ich auch ungern Radio. Es gibt sooooo viele Songs und immer wieder spielen sie dieselben ...

5. Wen würdest du als erstes beißen, wenn du ein Zombie wärst?

What?!??? 😱 😱 😱 ... Ich habe eine hochgradige Zombie-Sperre und bekomme - ungelogen! - schon einen leichten Panikanflug, wenn jemand nur aus Spaß in diese typischen Zombie-Bewegungen verfällt. Käme dann noch das entsprechende Aussehen dazu ... - oweh!!! 😱

Aus diesem Grund interessiert es mich auch nicht und ich habe keine Ahnung, wann und warum Zombies beißen. Ich möchte mich mit diesem Thema auch nicht wirklich beschäftigen, sonst träume ich womöglich noch davon. Neenee! 👻
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So, und nun folgt eine weitere Fragerunde, die durch Sabine Gimm mit dem "Sunshine Blogger Award"  an mich herangetragen wurde. Dankeschön dafür!

Ich habe ein bisschen recherchiert. Irgendwann beinhaltete dieser Award wohl mal 11 Fragen und wurde von Bloggern an andere Blogger vergeben, die zur Kreativität und Positivität innerhalb der Blogging-Community inspirieren. (Hm ...)

Sabine beantwortete an dieser Stelle jedenfalls 5 Fragen und nominierte unter anderem mich mit den folgenden Fragen rund um das Thema Bloggen:

1. Bist Du der Meinung, dass Blogs eine Zukunft haben, oder werden sich Portale wie Instagram etc. langfristig durchsetzen?

Da ich mich mit der Entwicklung des Internets nicht wirklich auseinandersetze, kann ich dazu leider nicht wirklich etwas sagen.

Ich stelle jedoch an mir selbst fest, dass ich im Alltag häufig lieber "schnelle Sachen" (Instagram) anschaue anstatt Blogs zu lesen. Des Lesens wegen ... Mir fehlt im Alltag - nach Feierabend - einfach die Konzentration.

Falls ich aber ausnahmsweise mehr Zeit habe (Urlaub, Krankheit), ändert sich das meist direkt nach ein paar Tagen, ich bin wieder aufnahmefähiger (da nicht schon beruflich stundenlang am PC) und deutlich mehr auf Blogs unterwegs.

2. Wie stehst Du zu dem Thema Geld verdienen mit dem Blog? Ist Blogger ein Beruf?

Für manche Menschen ist das Geldverdienen sicherlich sogar Hauptziel beim Bloggen. Bei manchen stehen ja sogar (heimlich) Marketingmenschen dahinter und "helfen" ... 😑

Bestreitet jemand seinen Lebensunterhalt mit dem Bloggen und investiert eine Menge Zeit dafür, würde ich es durchaus als Beruf sehen.

Das ist so ein bisschen wie z. B. bei Fotografen. Es gibt Berufsfotografen und Hobbyfotografen - ebenso gibt es Berufsblogger und Hobbyblogger. Ein wesentlicher Unterschied besteht meines Erachtens jedoch darin, dass Berufsblogger manchmal nicht so gern zugeben, dass sie welche sind oder diesen Status zumindest anstreben ... 😏

Zwischen den beiden Extremen befinden sich aber auch noch diejenigen, bei denen es "mal so und mal so" abläuft. Oder auch die, die gerne würden, aber nicht so richtig können. 😉

3. Bist Du eher der Planer oder schreibst Du Blogbeiträge spontan?

Ich fange meistens spontan an und verzettele mich dann so in Einzelheiten und Korrekturen, dass der Beitrag am Ende doch nicht online geht. Vorab plane ich Blogbeiträge jedoch gar nicht.

4. Hast Du einen Nischenblog? Wenn ja, welche Nische deckst Du ab?

Nö, nicht, dass ich wüsste ...

5. Wo siehst Du Deinen Blog in 5 Jahren?

Darüber mache ich mir tatsächlich überhaupt keine Gedanken, da das Bloggen bei mir derzeit wirklich nur eine nette Freizeitbeschäftigung ist. Außerdem weiß man ohnehin nie, was das Leben noch so für einen bereithält ...


Lederjacke: Gipsy
Pulli: Gerry Weber
Hose: FREE/QUENT
Ankle Boots: sehr alt und nicht der Rede wert ...

Ich möchte übrigens an dieser Stelle niemanden für irgendwelche Fragen nominieren. Falls sich jemand allerdings inspiriert fühlt, zu einem der obenstehenden Themen etwas zu sagen, würde ich mich darüber sehr freuen! 😀

Dienstag, 19. März 2019

Bauch und Kopf und Kopf ohne Schmerz

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Kürzlich habe ich eine Entscheidung getroffen, über die ich mir sage und schreibe fast 3 Jahre Gedanken gemacht habe und die mich - insgesamt gesehen - von Zeit zu Zeit immer mal wieder eine ganze Menge Nerven gekostet hat.

Ich habe ja von Natur aus große Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen ("Nehme ich den pinken oder den schwarzen Pulli ... - ach, was soll's, pack ich halt beide ein.") und komme oft nur sehr langsam zu einem Ergebnis ("Fahre ich denn nun ins 'Hotel Schöne Aussicht' oder ins 'Hotel Toller Blick'? Oder doch lieber in ein B&B? 😕 Und will ich überhaupt in dieser Stadt Urlaub machen - ich wollte doch immer schon mal aufs Land ..."), aber wenn es um Zwischenmenschliches geht, wird das Ganze noch mal um einiges belastender für mich.


Turning the page or closing the book?


Mein Verstand hatte eigentlich schon länger eine Meinung. Blöd nur, wenn der Bauch (der ja sehr eng mit dem Herzen zusammenarbeitet) anderer Ansicht ist.

Letzteren nun einfach klug daherredend zu überstimmen, hätte bei mir fatale Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden und funktioniert somit genau so wenig, wie wenn ich mich komplett gegen den eigenen Verstand verhielte (was ich aber ohnehin nie könnte und täte).

Folglich habe ich erstmal gar nichts gemacht (im Oktober letzten Jahres beschäftigte mich genau dieses Thema HIER im weitesten Sinne übrigens auch schon) und auf eine Einigung meiner beiden inneren Parteien hingearbeitet.

"Time will tell" sagt man ja ... - und so war es dann auch: Plötzlich und unerwartet (manchmal braucht es nur eine Kleinigkeit, um einen Beschluss zu fassen) waren Bauch und Kopf tatsächlich nahezu einer Meinung und so konnte eine Entscheidung fallen. 🎉

Anschließend stellte sich eine Art Zufriedenheit ein, mit der ich - nach diesem ganzen Hin und Her zuvor - ebenfalls nicht gerechnet hätte. Sehr angenehm! 😌


Veränderung fühlt sich gut an


Apropos Zufriedenheit ... - seit etwa 14 Tagen geht's mir mit meinen Kopfschmerzen besser - will sagen, ich habe wesentlich seltener welche!! 😀

Ich bin recht sicher, dass das zum einen an den Nacken- und Rücken-Dehnübungen liegt, die ich in letzter Zeit vermehrt mache. Weiterhin habe ich mir 2 Massagebälle (ohne Noppen) gekauft, die ich zur Druckmassage meiner Verspannungen und vermutlich auch verklebter und verhärteter Faszien einsetze.

Ein Ball liegt zu Hause und einer in der Firma, so dass ich bei akuten Verspannungen, die ich wirklich mehrfach am Tag verspüre, überall Zugriff auf dieses kleine, aber erstaunlich effektive Hilfsmittel habe.

Ich dehne und massiere derzeit noch ohne richtiges System und auch immer nur mal kurz zwischendurch, aber dennoch scheint es zu wirken, denn abgesehen davon habe ich nichts weiter verändert. - Juchhu! 😊😊😊

Ich hoffe sehr, das geht so weiter!! 🙏

Schal: FRAAS
"Tunika-Kleid": Classics & More
Strumpfhose: No Name
Stiefel: ASOS Collection

Noch kurz zum Outfit: Wie ich dieses Oberteil benennen soll, weiß ich nicht (Minikleid? Tunika? Tunikakleid? Longshirt?). Es ist eine Urlaubserinnerung (zusammen mit zwei "richtigen" Kleidern, die ich Euch sicherlich auch noch zeigen werde) und hatte mir aufgrund der ungewöhnlichen Optik gefallen. "Smile and Chill" steht drauf. Das mach ich dann also mal ... 😎  

Mich interessiert aber erst noch viel mehr: Wie geht es Euch bei persönlichen Entscheidungen? Seid Ihr entschlussfreudig und wisst intuitiv, was (und wer) gut für Euch ist oder wägt Ihr auch lange ab und tut Euch schwer?

Donnerstag, 7. März 2019

Fünf Fragen am Fünften – März 2019

Kürzlich bin ich über die Blogposts von Sunny und von Fran auf dem Blog von Luziapimpinella gelandet: Fünf Fragen am Fünften ... Prima, sowas mag ich. Da mach ich doch flugs mal mit:

1. Sagst du immer, was du denkst?

Wenn man meine Umgebung befragt, würde ich behaupten, dass 90% davon sagt "Klar, die Gunda haut's raus!". 😎 Ich glaube, ich komme nach außen hin extrem direkt rüber, dabei halte ich mich - ganz ehrlich!!! - meinem eigenen Empfinden nach oft ganz schön dolle zurück. Das wirkt aber scheinbar irgendwie anders ... 😬

Ich meine, Schwindeln oder auch nur "so tun als ob" liegt mir nun wirklich überhaupt und gar nicht, zumal ich weiß, dass man mir eh so ziemlich alles, was ich denke, an der Nasenspitze ansieht, insofern könnte ich es tatsächlich auch raushauen, aber das möchte ich halt gar nicht, weil ich gern nett sein mag; und somit lautet meine eigentliche Antwort auf die Frage, ob ich immer sage, was ich denke: Nein. Oder auch Jein. Meistens. Ach, ich weiß auch nicht. Mal so und mal so.

2. Wirst du immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?

Ich wohne schon seit immer - also seit 55 Jahren - dort, wo ich wohne. Nicht im selben Haus, aber in der selben Stadt - in Lüneburg.

Früher war das so, damit ich in der Nähe meiner Eltern sein und ein bisschen auf sie "aufpassen" kann. Mein Papa starb bereits 1997 und meine Mama wohnte danach bis zu ihrem Tod in der Einliegerwohnung unseres Hauses. Seit dreieinhalb Jahren ist sie nun auch nicht mehr da, und meine Kinder sind ebenfalls erwachsen und haben kein Interesse, nach Lüneburg zurückzukehren. Insofern könnte ich mich jetzt theoretisch in die große weite Welt aufmachen.

Allerdings habe ich ja Mann, Freundin, Arbeit, Katzen, Ärzte und all das hier, im Alltag zudem häufig eine gewisse phlegmatische Veranlagung und zu allem Überfluss gern auch mal Angst vor neuen Dingen. 🙈 Von daher vermute ich, dass ich auch in naher Zukunft nichts an der aktuellen Situation ändern werde.

Allerdings habe ich den Kindern schon vor längerer Zeit signalisiert, dass ich durchaus zu einem Umzug bereit wäre, wenn es z. B. darum ginge, familienzusammenführend in die Nähe etwaiger Enkelkinder zu kommen UND wenn dabei gesichert wäre, dass ich dann dort auch mein Auskommen habe, denn DAS ist und war meistens etwas problematisch ...

3. Wie klingt dein Lachen?

Recht verschieden tatsächlich. Gelegentlich platze ich mal ziemlich laut raus, aber meistens bin ich (so glaube ich zumindest ...) doch eher so der "mittelleise" Lacher. Ich erinnere mich an diverse Unterrichtsstunden neben meiner damals besten Freundin mit der lautesten Lache ever. Wir gackerten zwar meistens zusammen herum, aber sie war unüberhörbar. Angezählt wurden wir trotzdem beide, weil ja klar war, wer mit wem ...

Oft grinse ich heute auch nur leise vor mich hin. Lachkrämpfe z. B. sind leider total selten geworden ... - hätte ich gern mal wieder.  
Wann hattet Ihr Euren letzten Lachkrampf?

4. Was war deine weiteste Reise?

Im September 2015 war ich mit meinem Sohn für eine gute Woche in Japan - das dürften so knapp 9.000 Kilometer Luftlinie sein (HIER, HIER, HIER und HIER nachzulesen, falls jemand mag). Nach seinem Abi hatte er ein freiwilliges soziales Jahr in Osaka absolviert, dort gelebt und dort auch seine Freundin kennengelernt und wollte seiner Familie dieses Land gerne etwas näherbringen.


Es war eine spannende und tolle Erfahrung, viel angenehmer als erwartet und die Atmosphäre trotz vieler, vieler Menschen überall für mich persönlich (aufgrund der höflichen Mentalität und dem dementsprechenden Verhalten in der Öffentlichkeit) tatsächlich eher entspannt.

Außerdem mag ich das Essen dort und die High-Tech-Toiletten sind großartig! 😅
Auf das lange Fliegen und den Jetlag hingegen kann ich absolut verzichten!

5. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass dir langweilig wird?

Oh - nicht so wahnsinnig viel, glaube ich. Mir wird relativ schnell langweilig ... 😉

Aber ganz sicher kann ich bei schönem Wetter (heißt, circa 18-24 Grad und Sonnenschein!!) stundenlang im Freien herumlaufen, Luft und die Natur genießen und ggf. zwischendurch vielleicht mal zum Eis essen oder Aperölchen schlürfen einkehren ... herrlich!!!

An solchen Tagen bin ich immer richtig traurig, wenn sie zu Ende gehen, und natürlich gibt es viiiiieeeel zu wenige davon!