Sonntag, 29. Januar 2017

Dahoam is Dahoam

Okay, okay, okay - ich gebe zu, in mir sträubte sich zunächst einiges sowohl gegen Sunnys Blogparaden-Vorschlag, einen für die ganze Internetwelt zugänglichen Text über mein Zuhause zu schreiben und/oder - noch schlimmer!! - Bilder zu zeigen, als auch gegen den sehr bayerischen Titel dieses Blog-Posts. ;)

Ich bin nun mal durch und durch unbayerisch norddeutsch und habe tatsächlich auch meine kompletten 53 (ja, heute wird es tatsächlich schon wieder eins mehr ...) Lebensjahre am selben Wohnort verbracht - obwohl Lüneburg (inzwischen) nicht (mehr) meine Traumstadt ist und ich einen Ortswechsel in meinem Leben durchaus noch in Erwägung ziehen würde ...

Im Gegensatz zu den meisten Blogger- und Instagramerinnen, die gefühlt scheinbar zu einem großen Teil in sehr fotogenen, weißen oder zumindest hellbeigen und natürlich total aufgeräumten stylishen Wohnungen, Häusern oder gar riesigen Lofts logieren, wohne ich nämlich sehr normal. Nein, auch das ist nicht ganz richtig, denn neben dem Mann und mir leben auch noch 7 Katzen bei uns, was das Ganze wieder etwas weniger "üblich", dafür allerdings noch ein wenig unfotogener macht - durch Katzenkrallen werden die meisten Dinge sehr viel schneller unansehnlich.


Und auch hier möchte vielleicht manch einer widersprechen, denn wenn die Fellnasen nicht nur extra für Fotos in die gute Stube gelassen werden, scheint es in dieser Welt offenbar tatsächlich auch sehr schicke Wohnungen zu geben, in denen mehrere Katzen leben. Diese Wohnräume sind meist clean gefliest, dafür mit muckeliger Fußbodenheizung versehen, hier und da liegen dann schlafende Katzen malerisch auf kuscheligen Decken oder Teppichen herum, die Dame des Hauses hat einen Faible für dekorativ schöne Dinge und putzt vermutlich lieber als wir ...

Alles ist jedenfalls wahnsinnig geschmackvoll und geeignet, nett fotografiert in Szene gesetzt online oder gar in einer Wohnzeitschrift die geneigten Leser zum Staunen zu bringen.

Bei uns ist all das nicht der Fall ...


... das ist wohl die fotogenste Ecke, die es bei uns gibt. ;)


Okay, mein Esszimmer ist als einziges tatsächlich auch relativ hell und weiß und weil das eben am hübschesten aussieht, sind die meisten der Fotos dieses Blogposts auch hier entstanden! ;)

Home Sweet Home


Allerdings "tragen wir dort einen alten Teppich auf", der das Ganze
a) einfach etwas wärmer macht (nix Heizung im Boden gegen die kalten Füße!) und
b) an meinen Schwiegervater und an meine Mama erinnert, die das Teil vorher nämlich beide (!) in ihren jeweiligen Wohnungen liegen hatten bevor sie verstorben sind. Dummerweise sieht man auf dem stark gemusterten Teppich nicht immer sofort, wenn sich mal wieder eine der Katzen kotzend ihres Mageninhaltes darauf entledigt hat, aber irgendwann tritt man meist hinein und spätestens dann kommt der Aha-Effekt ... :-/

Leider erbrechen Katzen auch nicht eben selten ... - HIER ein Artikel zum Thema für die, die's vielleicht am Rande interessiert.


Der größte Teil unseres Haus wurde 1950 als Siedlungshaus erbaut, 2x gab es danach noch jeweils Anbauten an den Enden. Ich lebe also quasi in einem langen, schmalen Schlauch mit Schrägen und Durchgangszimmern (wenig Platz für Kleiderschränke, leider) - übrigens bereits seit mittlerweile 23 Jahren.

Die Isolierung ist trotz Teilrenovierung alt, es zieht ein bisschen durch Fenster und Ritzen und wenn ich im Bett liege und es draußen stark weht, zieht tatsächlich manchmal etwas von diesem Wind an meinem Kopf vorbei ...

Fußbodenheizung haben wir nur im 2011 renovierten EG-Badezimmer, welches ich allerdings eher selten betrete, da diese Renovierung mitnichten so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte und damals so viel Stress und Nerv für mich bereithielt, dass ich seither ein leicht gestörtes Verhältnis zu diesem Raum habe.

Klickt auf's Bild, dann seht Ihr mehr! Oben links übrigens meine typischen Sofa-"Accessoires"! :)

Und sonst so?


Einrichtungsstil?
Gibt's nicht. Es ist von allem was dabei. Und natürlich zeige ich Euch hier nur die besten Ausschnitte! :)

Möbel?
Die stehen wie sie stehen - umhergeschoben wird da nichts und neu gekauft eigentlich auch nur dann, wenn etwas kaputt geht.

Deko?
Nicht so mein Steckenpferd. Bei anderen finde ich kreative Deko super, bei mir zuhause bin ich da recht einfalls- und phantasielos. Wir haben nicht mal Gardinen.

Pflanzen?
Naja, es gibt welche. Irgendwas muss ja auf die sonst so kahlen Fensterbänke und zwar möglichst etwas, das die Katzen nicht umschmeißen und kaputtmachen und woran sie sich nicht vergiften, wenn sie daran knabbern (Link: Giftpflanzen für Katzen) - aber einen grünen Daumen habe ich nicht.


Was macht mein Zuhause aus?


Wichtig ist mir zu Hause vor allem Ruhe und eine gewisse Abgeschiedenheit - es muss als Rückzugsort geeignet sein. Kennt Ihr das, wenn z. B. in Fernsehkrimis die Leute so offen wohnen, dass Passanten aus dem Schutze der Nacht in die hell erleuchteten Häuser gucken und die Leute darin beobachten oder - es sind halt Krimis - manchmal auch direkt erschießen?!? - Danke, ich möchte das nicht. ;)

Zudem brauche ich unbedingt Gemütlichkeit: Wärme, Sofa, Decken, Kissen, schnurrende Katzen und den beheizbaren Fußsack gegen meine ewig kalten Füße - das macht ein Zuhause für mich aus. Begriffe wie Wohndesign oder Einrichtungskonzept erscheinen mir dagegen ziemlich unbedeutend.

Wie ist das bei Euch? 
  • Was ist Euch zu Hause besonders wichtig? Und was nicht? 
  • Was macht für Euch ein Zuhause zu einem Zuhause?
  • Und habt Ihr dort eigentlich gern viel Besuch???

Alle anderen Teilnehmer der Blogparade "Wohnen" findet Ihr im Link-Up auf "Sunny's side of life".

Donnerstag, 19. Januar 2017

Social life - Gedanken

Schon etwas verdunkelt erinnere ich mich an Zeiten (mindestens 17 Jahre her), in denen meine Kinder noch ziemlich klein waren und ich praktisch täglich mit ihnen unterwegs war. Irgendwelche Verabredungen mit Spielfreunden und deren Müttern gab es eigentlich immer, manchmal traf man sich auch in Kindergruppen oder auf Veranstaltungen - zumindest waren wir sehr viel "on Tour" oder wir hatten selbst Besuch.

Nun sind die Kinder nicht mehr klein - Oktober 2016
Nach einem völlig unerwarteten Schlaganfall meines Mannes im Jahr 2002 - die Kinder waren gerade mal 6 und 8 - und seinem damit einhergehenden Jobverlust änderte sich einiges.
Plötzlich steckte ich praktisch von jetzt auf gleich zwangsweise in einer physisch und psychisch ziemlich belastenden Situation inklusive Vollzeit-Umschulung. Die Familie und damals auch noch meine insgesamt recht aufwändige Zucht von Britisch Kurzhaar Katzen liefen eher so "nebenher", aber dafür lief in Sachen Freundschaften irgendwann gar nichts mehr.

Ich denke, zu 90% war das meine Schuld - ich sah mich einfach an der Grenze meiner Belastbarkeit, zog mich mit der Zeit immer mehr zurück und kümmerte mich nicht mehr. Mir war irgendwie alles zu viel, und da ich den ganzen Tag schon beruflich telefonieren musste, wollte ich zu Hause vor allem vom Telefon nichts mehr hören. Ja, und in den Jahren darauf verselbstständigte sich das Ganze dann und ich gewöhnte mich an den Zustand.

Der Weg zurück, den ich ungefähr seit 2013/2014 erfreulicherweise langsam (aber auch wirklich SEHR langsam ...) wieder eingeschlagen habe, ist nun gar nicht so einfach (kaum zu glauben, aber man kommt echt aus der Übung!), aber ich merke doch, es wird insgesamt. :)

Letzte Woche z. B. hatte ich sogar fast jeden Tag etwas vor und konnte mich nur am Donnerstag nach der Arbeit und am Sonntag träge auf meinem Sofa einkuscheln. Das mache ich nach wie vor auch sehr gerne - zumal ich versuche, mir selbst das Thema Lesen wieder näher zu bringen - auch etwas, das ich früher recht gern tat und irgendwann komplett aus meinem Leben strich - aber meistens gewinnt am Ende doch immer noch die Fernsehkiste ... ;)

Insgesamt arbeite ich jedoch daran, wieder ein (wie vor Schlaganfall und Umschulung) ausgeglicheneres Verhältnis zwischen allen Lebensbereichen herzustellen und vor allem mehr soziale Aktivität zurückzugewinnen. Ich bin inzwischen optimistisch, dass ich das auch dauerhaft hinkriege, selbst wenn ich mich weiterhin manchmal etwas schwer tue. - Auf privates Telefonieren kann ich allerdings nach wie vor im Allgemeinen ganz gut verzichten. ;)

Loop: Tom Tailor (? ... glaube ich ...?)
Strickjacke/Cardigan: Betty Barclay
Langarmshirt: s.Oliver
Jeans: Esprit
Stiefeletten: Gabor

Interessieren würde mich ja nun wirklich sehr, ob irgendeiner meiner Leser in Sachen Privatleben/soziale Kontakte vielleicht schon mal eine ähnliche Phase durchlebt hat wie ich. Vorstellen kann ich es mir zwar kaum, denn kennengelernt habe ich persönlich noch niemanden, bei dem irgendwann gar keine Freundschaften oder mindestens gute Bekannte mehr da waren. Wenn ich während dieser Phase doch mal jemandem davon erzählte - was ich im Allgemeinen jedoch vermied - wurde ich zumindest immer nur seeeehr ungläubig angeschaut ...

Sonntag, 15. Januar 2017

Ein kleiner Ausflug nach Hamburg

Einen der beiden sonnigen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr nutzten wir, um wieder einmal einen kleinen Ausflug nach Hamburg zu unternehmen. 

Kurzes Päuschen am Altonaer Balkon
Hamburg ist immer toll - auch ohne jeglichen Plan im Hinterkopf. Mit der 9-Uhr-Gruppenkarte des Hamburger Verkehrsverbundes können bis zu 5 Personen am Lösungstag beliebig oft fahren. Also begeben wir uns von Zuhause aus zur nächsten Bushaltestelle, lösen im Bus das Ticket, steigen am Lüneburger Bahnhof in den Zug um und können innerhalb Hamburgs sämtliche U- und S-Bahnen, normale Busse und die Hafenfähren nutzen (oder natürlich auch einfach laufen ... ;) ) und schauen, wohin die Stimmung uns so treibt.

Meistens geht's ans Wasser - wir lieben nun mal die Elbe, den Hafen und die Hafencity. Dieses Mal landeten der Mann, der Sohn und ich natürlich auch wieder dort, fuhren allerdings zuerst einmal in den Bezirk Altona.

Als ich im Oktober mit Ines und Sabine dort war und durch die von Ines zum Shoppen gern genommene Ottenser Hauptstraße schlenderte, hatte ich schon beschlossen, noch einmal bei geöffneten Geschäften dort vorbeizugehen. Leider waren meine Herren Begleiter nicht sonderlich begeistert vom Geschäftegucken, also schaute ich einmal kurz beim Schuhhaus Krupka hinein, aber das war's dann auch schon.

Genau wie mit meinen Blogger-Mädels im Oktober wanderten wir weiter in Richtung Elbe und erfreulicherweise fand ich die tolle blaue Wand wieder, die wir schon im letzten Jahr als originellen Foto-Hintergrund verwendet hatten. Diesmal entstand dort also ein Bild von Mama und Sohn:

Das Essen beim Portugiesen schmeckte übrigens genau so lecker wie es aussah!
Ansonsten lasse ich einfach ein paar Bilder sprechen ... - zum Jacke ausziehen war es draußen bei 3°C eindeutig zu kalt, also gibt's lediglich ein paar Outfit-Fotos in warmer Jacke. Wie schon in meinem Post über Overknee-Strümpfe erwähnt, hatte ich auch an diesem Tag hohe Strümpfe an - allerdings mit längeren Stiefeln dazu. Gefällt mir besser so! 

Steppjacke: Tom Tailor
Rock: Cross Jeanswear
Strumpfhose & Overknee-Strümpfe: No Name
Stiefel: ASOS Collection

Edle Deko, leckere Torte, ein Einhorn und das Lüneburger Stadtwappen am Hamburger Rathaus

in der Hamburger Hafencity


Das beste an diesen Ausflugs-Tagen ist aber immer, dass man wirklich zusammenbleibt und nicht wie zu Hause, wo z. B. oft einer im Wohnzimmer, einer am PC und einer vielleicht in seinem Zimmer sitzt - jeder seiner Wege geht. 

Wir haben die Sonne genossen und uns - es war ein richtig schöner Tag!

Montag, 9. Januar 2017

Strickmantelwoche

An einem sonnigen Wintertag an der Elbe ...
Die Idee von Ines, dass sieben ziemlich verschiedene Frauen an jeweils einem von sieben aufeinanderfolgenden Tagen einer Woche ein winterliches Outfit mit Strickmantel zeigen sollen, fand ich gleich absolut klasse - erinnert sie mich doch ein wenig an die von mir nach wie vor recht gern gesehene Fernseh-Doku "Shopping Queen". :) Vielen Dank, dass ich dabei sein darf, liebe Ines!

Gestern hat Ines ja auch bereits mit diesem ausführlichen und informativen Beitrag ihre Themenwoche selbst eröffnet, heute seid Ihr hoffentlich alle bei mir und von morgen bis zum Samstag folgen im Weiteren:


Ein Strickmantel muss WARM sein!


Für mich persönlich muss ein Strickmantel im Vergleich zur Strickjacke (Cardigan) unbedingt aus dickerem und somit wärmenderem Material gefertigt sein, um dem Begriff des "Mantels" gerecht zu werden - ein Kleidungsstück zum Überziehen, wenn es wirklich kühl ist, also ein Teil, das viel zu warm wäre, um es sich z. B. für den Spaziergang an einem lauen Sommerabend überzuwerfen. Darum gehört ein Strickmantel für mich auch in erster Linie in den Winter - alternativ in den Herbst.

Meinen Strickmantel hatte ich Euch bereits zweimal gezeigt und vor fast genau zwei Jahren zum Thema "Mollig-warmer Januar" auch ausführlich erzählt, wie ich zu ihm gekommen bin.

Ich liebe vor allem seine hochwertig und wärmend verarbeiteten 100% Schurwolle sowie das Jacquard-Muster in den schönen Farben, die sehr gut zu meinem Typ passen. Dürfte ich mir etwas wünschen, hätte ich ihn allerdings NOCH lieber in der Grundfarbe Schwarz (und dann gern mit Pink und Rot oder auch kräftigem Blau im Muster) und vor allem eine Nummer kleiner, wodurch er dann eine Idee weniger auftragen würde, aber es gab ihn damals nun mal entweder so oder gar nicht mehr, und ich wollte ihn zu jenem Zeitpunkt einfach un-be-dingt haben!!!





Abstriche bei der Modemathematik


Leider trage ich ihn seltener als geplant, was neben seinem Volumen auch daran liegt, dass ich ihn nicht als reinen Drüberzieh-Wärmespender ansehe (und im Hause aufgrund unserer zahlreichen Katzen nicht anziehen kann, ohne ihn zu ruinieren), sondern immer als Teil meines normalen Outfits und da, finde ich, ist er durch seine Musterung und die Stilrichtung, die er allein dadurch bereits mitbringt, recht dominant und nicht gerade einfach zu kombinieren. Gut, schlichte Sachen gehen eigentlich immer, aber farblich ist man schon ziemlich festgelegt und darf darunter eben auch nicht mehr allzu bunt oder gemustert daherkommen.

Mit Klick aufs Bild wird mein Balanceakt - wie immer - etwas größer dargestellt! :)
Ich wollte unbedingt dieses tolle Möwen-Bild mit unterbringen - hier muss es jetzt also rein, so! :)
Im "Mollig warm"-Post kombinierte ich den Strickmantel ja mit Rolli, Rock und Stiefeln in Schwarz sowie einem Paar farbiger Leggings, deren Rot-Ton sich im Mantel widerspiegelte.

In einem anderen Beitrag (nämlich HIER!) trug ich unter dem Mantel ein schwarzes Strickkleid, grau-schwarz geringelte Strumpfhosen sowie rote Schnür-Stiefeletten, und heute zeige ich Euch eine Kombination ausschließlich mit schwarzen Basics: Pulli, Jeans, hohe Stiefel und Schal. Schwarz geht ja bekanntlich immer, lässt einen oft schlanker aussehen als man ist, und außerdem liebe ich es. :)


Schal: VILA
Strickmantel: Deerberg
Pullover: Gerry Weber
Hose: 7 For All Mankind
Stiefel: Vagabond

Für diejenigen, die vielleicht keine Lust hatten, auf die o. g. Links zu meinen älteren Beiträgen zu klicken, hier nochmal ein kleiner Eindruck der beiden anderen oben beschriebenen Strickmantel-Outfits aus dem Winter 2014/2015:

Wer von Euch besitzt ebenfalls einen Strickmantel? Also, so einen dicken?
Wo habt Ihr ihn gekauft, aus welchem Material ist er und wann/womit kombiniert Ihr ihn am liebsten? Auch über interessante Links zu tollen Strickmänteln würde ich mich in den Kommentaren sehr freuen!

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche! Und nicht vergessen, täglich den neuesten Strickmantelbeitrag anzuklicken! ;)

Sonntag, 1. Januar 2017

2017 + WhatsApp-Filmchen + Strick-Overknees

Nun starten wir also wieder einmal in ein neues Jahr! Ich hoffe, Ihr seid alle gut reingekommen? Bei mir war es - bis auf die ziemlich ausdauernde Knallerei draußen - eine Mischung zwischen ruhig und nicht so toll, aber lassen wir das. Immerhin blieb der erste Tag des neuen Jahres trotz einer ganzen Menge Sekt gestern Abend ohne die befürchteten Kopfschmerzen - dafür bin ich dankbar! ;)

WhatsApp-Videos - yay or nay?


Viele wirklich liebe gute Wünsche kamen bei mir im Laufe des Silvester-Wochenendes vor allem von Menschen über WhatsApp an, aber mal ganz ehrlich:
Diese zahlreichen Videos und auch einige Bildchen sind mir manchmal ein wenig too much. Nur wenige sind wirklich gut gemacht und die aktuellsten (gestern vor allem eines mit Schweinchen - DAS HIER - für 2017 allerdings) bekommt man dann gleich soooo oft von verschiedenen Seiten, dass man sich nur noch halbherzig über die natürlich lieb gemeinte Geste des Versenders (und das in diesem Fall eigentlich ganz süße Filmchen) freuen kann. Da sind mir im Zweifelsfall kurze, aber immerhin persönliche - also selbst geschriebene - Nachrichten wirklich deutlich lieber!

Und jetzt zum Wetter! :)


Über Weihnachten und zwischen Weihnachten und Neujahr war das Wetter hier schlecht und ich wurde meinem Ruf als Stubenhocker wieder einmal mehr als gerecht. An zwei Tagen allerdings schien die Sonne, und genau diese beiden Tage nutzten wir für neue Outfitfotos zum Thema "Strickmantelwoche", welche ab dem 08. Januar zunächst bei Ines Meyrose starten und in den 6 Tagen danach über 6 weitere Blogs wandern wird, bzw. wir unternahmen einen erneuten Hamburg-Besuch, dessen Fotos ich Euch demnächst auch gern noch zeige. Gefroren haben wir an diesen Tagen bei Höchsttemperaturen so um die 3 Grad zwar ebenfalls, aber wenn es hell am Himmel ist und die Sonne freundlich scheint, fühlt man sich doch gleich viel energiegeladener als an trüben, nebligen Tagen. Bei mir zumindest ist dieser Unterschied ganz klar ausgeprägt!

Overknee-Strümpfe - warm durch den Winter


Die Bilder von heute entstanden kurz vor Weihnachten. Es war mein erster Versuch, Overknee-Strümpfe zu kombinieren, was an kalten Tagen eigentlich eine tolle Idee ist, stehen sie doch für eine extra Warmhalte-Schicht an Füßen und Beinen. :)  
HIER hatte ich kürzlich bereits einen Ausschnitt auf Instagram gezeigt.

Für meinen Geschmack haben Overknee-Strümpfe ebenso wie Overknee-Stiefel ihren ehemals "billigen" Ruf längst verloren. Natürlich kommt es nach wie vor darauf an, auf welche Weise sie kombiniert werden, aber zusammen mit lässigen oder rockig-robusten Kleidungsstücken kann nach meinem Empfinden wirklich keine gedankliche Verknüpfung mehr zur Erotikbranche hergestellt werden. ;)

Ich selbst finde mein Outfit hier ... ich sag mal "okay", aber es ginge ganz sicher besser. In diesem Fall mit etwas dunkleren Overknees zum Beispiel (Stichwort "Ton in Ton") oder/und mit etwas gröber gestrickten resp. hochwertigeren Strümpfen.

Beim oben bereits erwähnten Hamburg-Besuch trug ich Overknee-Strümpfe übrigens in kniehohen Stiefeln - auch jene Variante finde ich besser! Zeig ich Euch demnächst noch, wie gesagt.

Dennoch interessiert mich natürlich: Was sagt Ihr zu diesem Look?

Loop/Schlauchschal: styleBREAKER
Jeansjacke: next
Pulli: MEXX
Rock: Cross Jeanswear
Strumpfhose & Overknee-Strümpfe: No Name
Stiefel: Mjus

Unbedingt hinweisen möchte ich abschließend auf den Blog vom Online-Shop "da sempre". Dort stellt Seiteninhaberin Sieglinde Graf in einem tollen Beitrag "Inspirationen für 2017 - 5 Frauen - 5 Blogs" vor, und ich darf dabei sein!

Ganz herzlichen Dank dafür!!