Dienstag, 18. April 2017

Parfum - eine dufte Sache

Heidi hatte die Idee, eine kleine Bloggeraktion zum Thema "Eine dufte Sache" zu machen. Obwohl es sich dabei nicht um Düfte drehen muss, sondern "dufte" auch im Sinne von "großartig" angesiedelt werden kann, bin ich doch gern mit einem "wohl riechenden" Duftwasser-Beitrag dabei, da mich das Thema ohnehin gerade beschäftigt.


Aus dem Reich der Düfte


Viele Menschen tragen Parfum, weil sie die Vorstellung mögen, dass andere die eigene Person mit einem bestimmten Duft verbinden. Manche entscheiden sich schon in jungen Jahren für einen Duft und stellen diesen dann nie wieder infrage, sie identifizieren sich geradezu mit ihm.

Es gibt Parfums, die mag ich tatsächlich schon richtig lange, und dann gibt es welche, die mag ich aus unerfindlichen Gründen plötzlich nicht mehr. Einen "Duft fürs Leben" gibt es bei mir also nicht und somit stehen bei mir zu Hause auch diverse Flakons mit unterschiedlichen Duftwässerchen herum.

Manche mag ich besonders gern, andere weniger. Im Allgemeinen sprühe ich die Düfte, welche ich nicht so gern habe, trotzdem auf und das tatsächlich sogar häufiger als die, die ich eigentlich viel lieber habe, nur damit die ungeliebten Flakons schneller leer sind und die geliebten länger "noch da" bleiben (vergleichbar mit dem "Schonen" von Kleidung, die ich besonders mag ... - und ja, ich weiß, dass das eigentlich eine ziemlich bescheuerte Verhaltensweise ist ... ). 😉

Einmal habe ich mir damit selbst besonders schön ins Knie geschossen, da der Mann nämlich meinte, mir nun genau diesen Duft neu schenken zu müssen, womit das ganze Spiel von vorn begann. Inzwischen weiß er, dass er seiner Frau nicht zwingend eine große Freude damit bereitet, auf bald leere Parfum-Flakons zu achten und ihr diese flugs nachzukaufen, aber ich bekomme immer mal wieder den einen oder anderen Duft geschenkt, von dem der Mann hofft, ich würde ihn mögen, da ich andere Düfte jener Marke gern verwende. Leider ist das jedoch nicht immer der Fall und so werden die ungeliebten Düfte in meinem Bad einfach nicht weniger.

Verschenken mag ich sie auch nicht so recht ... A) wüsste ich nicht, an wen und B) verschenke ich nur ungern Dinge, die ich selbst nicht so toll finde. Und zum Entsorgen sind sie mir natürlich zu schade. Also laufe ich weiterhin oft mit Düften herum, mit denen ich mich eigentlich gar nicht so richtig wohlfühle.

Wie ist das bei Euch: Benutzt Ihr immer ein- und denselben Duft oder variiert Ihr auch so gern wie ich? Und wie haltet Ihr es mit Parfums, die Ihr nicht so gerne mögt, die jedoch trotzdem bei Euch zu Hause vorhanden sind?

An dieser kleinen Blogger-Aktion nehmen außerdem teil:

Samstag, 15. April 2017

Bloggertreff-Urlaub in München

Den Beginn meiner fast zweiwöchigen Oster-Urlaubszeit habe ich von Samstag bis Mittwoch in München bzw. einem Vorort von München verbracht.

Untergekommen bin ich netterweise bei meinen lieben Bloggerfreundinnen Sunny und Ela und aufgrund meiner grenzenlosen Orts-Unkenntnis haben die Beiden auch noch die Programmgestaltung für mich übernommen. 😊 Noch einmal an dieser Stelle tausend Dank dafür und für überhaupt alles, Ihr Lieben - es hat mir so so so viel Spaß gemacht!!! ♥♥

Ela und Sunny beim Griechen
Am Samstagabend gab es lecker Essen in einem stylishen griechischen Restaurant namens TAVERNA CYCLADES, anschließend zogen wir für 'nen kleinen Cocktail noch ein Haus weiter.

Der Sonntag war komplett für zunächst ein einzelnes kleines "Zwei-Personen-Frühstücks-Bloggertreffen" sowie anschließend ein etwas größeres "Fünf-Personen-durch-die-Stadt-lauf-Bloggertreffen" reserviert.

Am Morgen galt es also, zunächst von Elas Wohnung aus die U-Bahn-Station wiederzufinden, danach bewaffnet mit einem "Du steigst in die Bahn, fährst bis Hauptbahnhof, steigst entgegen der Fahrtrichtung aus, gehst nach oben zu den S-Bahnen, nimmst eine der Bahnen Richtung Ostbahnhof und steigst am Marienplatz aus"-Zettel am richtigen Ort anzukommen und dann noch das Café Glockenspiel zu finden, wo ich mit Conny von "Conny Doll Lifestyle" zum Frühstück verabredet war.

Okay, für's Café-Finden brauchte ich nochmal WhatsApp-Hilfe von der Ela, aber wer guckt denn dazu schon nach oben - außer vielleicht zum Turm des Rathauses hoch ... Das Café lag allerdings auf der gegenüberliegenden Seite, ganz oben im Haus.

Conny habe ich zum ersten Mal persönlich getroffen - ich empfand es als äußerst bereichernd, sehr locker, offen und schön. Und auch das bestellte Essen war klasse!

Conny und ich nach unserem gemeinsamen Frühstück
French Toast mit gebratenem Speck, frischen Früchten und Ahornsirup - unglaublich lecker!!!!

Anschließend bummelte ich zunächst kurz allein und dann weiter zusammen mit Ela durch die Stadt, gegen Mittag holten wir Ursula von "Frauenzimmer 50plus", die aus Landsberg angereist war, vom Bahnhof ab, trafen auf die in Augsburg lebende Sabine von "Acht Stunden sind kein Tag" und kurz darauf stieß auch Sunny wieder zu uns.

Sabine, Sunny, Gunda, Ela und Ursula

Sabine hatte ich im Oktober bereits bei ihrem Besuch in Hamburg kennenlernen dürfen (HIER berichte ich u. a. darüber, HIER Sabine selbst), Ursula kannte ich bisher nur von Instagram.

Spaß mit Sabine und Sunny vorm Karl Lagerfeld-Store 

Am Odeonsplatz vor der Feldherrnhalle

Wir schlenderten durch Münchens City, schnatterten, knipsten uns gegenseitig und ließen uns irgendwann im CADU (Café an der Uni) in der Ludwigstraße nieder, wo wir so schnell auch nicht wieder aufstanden. 😉 Danke, Mädels, es war echt schön und lustig mit Euch! 😊

Abends zog ich mit meinem ganzen Gepäck von Ela zu Sunny um und fuhr am Montagmorgen mit ihr ein bisschen raus aufs Land. Bilder davon seht Ihr dann in einem meiner nächsten Posts!

Am Dienstag ließen wir es ebenfalls ruhig angehen, spazierten am Nachmittag durch die Münchener City und trafen uns am Abend wieder mit Ela in der "DRUNKEN DRAGON BAR", in der es "progressive, chinesisch inspirierte Küche und ausgefallene Drinks" zu essen bzw. zu trinken gibt. In der Tat sollte man offen für neue Geschmäcker bzw. Zusammenstellungen sein, spannend ist es allemal, beispielsweise einen Cocktail aus Gin, Holunderblütensirup, Limette, Rauchsalz und Ingwer-Bier zu trinken, der mit einem Stück Gurke garniert ist.

Ela hat ein aussagekräftiges Bild unseres Tisches auf Instagram gepostet!

Ich mochte (fast) alles und hätte auch gern noch mehr Cocktails probiert, wären die Preise nicht ganz so ambitioniert gewesen, aber was hip und voll im Trend liegt, kostet nun mal im Allgemeinen auch etwas mehr Geld.

Am Mittwochmorgen ging's dann auch schon wieder mit einer sechseinhalbstündigen, aber tatsächlich überhaupt nicht anstrengenden Zugfahrt zurück in den Norden.

Fazit: Es war ein wirklich toller Kurzurlaub für mich, ich habe unglaubliches Glück mit dem Wetter gehabt, viele neue Eindrücke gewonnen, eine Menge gesehen, liebe Menschen wiedergetroffen und neu kennengelernt, mich entspannt und die Zeit insgesamt sehr genossen! ♥♥♥♥♥

Montag, 3. April 2017

Blogger-Design-Vorlagen und das gelbe Dings

Alles neu machen März und April ... - Bäume und Büsche bekommen Blätter und Blüten und bei Blogger gibt es neue Design-Vorlagen. Sie heißen "Contempo", "Soho", "Emporio" und "Beachtenswert" 💁und werden offenbar auch tatsächlich sehr beachtet, denn in den letzten Tagen haben sich gefühlt mindestens die Hälfte der Blogger-Designs der Menschen, denen ich folge, geändert. Manche finde ich nun tatsächlich schöner als vorher, andere allerdings nicht.

Ich habe das Gefühl, dass die Darstellung der Seiten auf verschiedenen PCs oder Browsern unterschiedlich ausfällt, denn dass z. B. am Anfang eines Artikels die Schriftgröße des Fließtextes relativ klein ist, sich im nächsten Absatz dann aber plötzlich viel größer präsentiert, kann in meinen Augen ebensowenig gewollt sein wie zig verschiedene Schriftschnitte oder -größen auf einer Seite oder wild in der Bildschirmansicht verteilte Bilder unterschiedlichster Größen.

Ob das nun mit einer evtl. nicht ganz ausgereiften Programmierung oder Inkompatibilität der neuen Designs zu tun hat oder doch vielleicht an einzelnen Benutzern liegt, vermag ich als bekennende IT- und Technik-Null nicht zu beantworten.

Aber aus diesem Grunde lasse ich hier optisch zunächst einmal lieber alles so wie es ist - zumal ich leider nach wie vor keinen Schimmer habe, wie ich ein "Backup" erstellen könnte, um notfalls zum alten Design zurückzukehen, wenn ich denn doch an einem neuen herumexperimentieren wollte.

Kann mir das evtl. jemand an dieser Stelle - bitte für Dummies! - erklären?!?

Was ich auch nicht so richtig weiß, ist, was ich von dem gelben "Dings" halten soll, das ich hier auf den Fotos trage. Entdeckt im letzten Herbst im Designer Outlet Soltau für einen absoluten Schnäppchen-Preis, der mich trotz einiger Skepsis zum Kauf bewogen hat.

Pro:
  • die Farbe 💛💛💛
  • mal was anderes
  • von vorn betrachtet sieht's manchmal gar nicht so schlecht aus. ;)

Contra:
  • etwas steif
  • man kann sich deshalb nicht gut darin bewegen
  • zu den wenigsten Wetterlagen passend


Ich weiß auch gar nicht, als was ich das Teil bezeichnen soll. Ist es ein Cape? Oder ein Mantel ohne Ärmel? Keine Ahnung. Zumindest befindet es sich jetzt in meinem Schrank und darum zeige ich es Euch auch, obwohl es nur selten an die Luft darf und Ines mich bestimmt wieder haut. Diesmal sogar zu Recht 🙈 - heute würde ich es mir vermutlich schon nicht mehr kaufen, aber die Farbe mag ich immer noch!




Cape: MEXX
Shirt: Lands‘ End
Hose: Tom Tailor Denim
Biker Boots: Unisa

Ab dem kommenden Wochenende steht für mich übrigens ein 4-tägiger Mini-Urlaub im Süden an! Es geht nach München zu Ela und Sunny! Ich war erst einmal vor über 20 Jahren und damals auch nur ganz kurz in München, freue mich schon sehr und bin gespannt, was mich dort alles erwartet!!

Sonntag, 26. März 2017

Frühling, Farbe, frische Luft

Also, erst einmal ganz wichtig: Vielen lieben Dank für Eure zahlreichen Buchtipps nach meinem letzten Post!!! 😘 Habe mir einige Bücher auf meine Merkliste gepackt und schaue mal, was dann letztendlich wirklich bei mir landet und gelesen wird.

Und nun - fast genau so wichtig:


Der Frühling ist da!! 


Schubidu, die Sonne scheint - der Frühling kommt! Eeeeendlich!

Mein Gute-Laune-Barometer kletterte am Freitag direkt früh am Morgen angesichts des freundlich-hellen Himmels gleich ein paar Grad nach oben, ich kleidete mich in fröhliche Ringel zu roter Strumpfhose und freute mich total aufs Rausgehen nachmittags nach Feierabend!!

Auch am Samstag und am Sonntag machten der Mann und ich ausgiebig Schritte durch Wald und Flur bevor ich am morgigen Montag bei noch schönerem Wetter dann ja leider wieder meinen Bürostuhl hüten muss. 😑

Unser Spaziergang ging durch das Deichvorland bei Bleckede

Apropos Lust auf Farbe ...


Am Mittwoch kam eine quietschbunte Lieferung bei mir an. 💃 Bisher trug ich beim Zumba meist Klamotten der gängigen Sportbekleidungshersteller wie Nike, Reebok, Under Armour etc. - guckst Du z. B. HIER.

Beim Event in Pinneberg unter den ganzen "Profis" (es waren halt mehr "Instructor" als einfache Kursteilnehmer da - durch Aufzeigen am Ende aktenkundig) hatten mich dann allerdings die bunten Zumba-Teile - vor allem eine bestimmte Sorte Hosen!!! - so strahlend angelächelt, dass ich nach 3 Wochen des unentschlossenen Drumherumschleichens nun doch mal 2 Varianten ebendieser Leggings bestellt habe: Gleiche Machart, verschiedene Farben und unterschiedliche Musterung am linken Bein. Eigentlich zur Auswahl. Aber tja, was soll ich sagen: Leider geil! Schnitt und vor allem die - *hachz!!* Farben!! Schockverliebt! 😍😍

rechts oben: 2x linkes Bein, rechts unten: 2x rechtes Bein der neu erworbenen Tights








In Schulnoten ausgedrückt würde ich der mit dem gelben rechten Bein zwar "nur" eine 2 und der mit dem pinkfarbenen rechten Bein 'ne glatte 1 geben, aber zurückschicken konnte ich trotzdem leider keine. 😎

Abends wurde eine der beiden Leggings
gleich bei der Zumba-Stunde eingeweiht.

Da ich am Tag zuvor bereits bei der gleichen Trainerin getanzt hatte (normalerweise nur einmal pro Woche bei dieser und bei Trainerin Nr. 2 läuft das Ganze dann ein wenig gemäßigter ab, allerdings war die leider erkrankt), kam ich am Mittwoch Abend zu Hause kaum noch die Treppen hoch, hatte am Donnerstag mächtig "Knie" und fühlte mich den ganzen Tag über - trotz ausreichend Schlaf - völlig zerschlagen.

Zwei Tage Oberschenkel-Muskelkater vom Feinsten gab es zusätzlich noch on top.

DAS hasse ich am Älterwerden wirklich: Wenn der Körper nicht mehr so mitspielt wie der Kopf das gerne möchte!! Sehr deprimierend. Aber wie sagte meine Lieblingskollegin so schön? Andersherum wäre auch blöd. Recht hat sie.

Lederjacke: Gipsy
Dreieckstuch: Deerberg
Langarmshirt: Armor-Lux
Rock: SPARKZ
Strumpfhose: No Name
Schnür-Stiefeletten: BRAKO

In dieser Woche hatte ich außerdem endlich mal das dunkelblaue Kleid an, das ich im Dezember zusammen mit Fran bei COS in Hamburg gekauft habe. Der ursprüngliche Plan, davon natürlich auch Fotos zu erstellen erledigte sich dann aber leider bereits beim Mittagessen, als ich mir nämlich beim Auffüllen eine Kelle des leckeren Filettopfes anstatt auf den Teller schwungvoll über das Kleid kippte und es daraufhin direkt in die Waschmaschine wanderte. Sorry, Leute! Hätte aber heute eh nicht so gut zum Frühlings-Ambiente um mich herum gepasst, und ich sage mal ganz mutig voraus, dass Ihr mich in "kurz und farbig" vermutlich ohnehin lieber leiden mögt. 😁


Falls jemand übrigens eine Idee hat, wie man die Lasche eines Schnür-Stiefels daran hindert, aufgrund des krummen Beines dahinter bereits nach 3-5 Schritten nach rechts abzuhauen, wäre ich für gute Tipps dankbar! Komischerweise passiert das nur bei einem der beiden Schuhe, beim linken bleibt die Lasche brav dort, wo sie hingehört. Ist mein rechtes Bein sooo viel krummer?!??? 😮


Und, was habt Ihr am ersten richtigen Frühlingswochenende dieses Jahres Schönes gemacht?

Samstag, 18. März 2017

Vom Verspäten, Verschlafen und Vergessen

Was soll man von einem Tag erwarten, der schon mit Verschlafen anfängt?


Morgens starte ich regelmäßig mit einem echt knappen Timing in den Arbeitstag: Ein Stündchen hab' ich Zeit für alles rund ums Aufstehen, Duschen und Frühstücken. Schon fast gewohnheitsmäßig hetze ich dann doch immer auf die allerletzte Sekunde (oder 2-3 Minuten drüber) los und komme dementsprechend eigentlich allmorgendlich besagte 2-3 Minuten zu spät zur Arbeit, was mein Chef gern mit einem "Achtung, da kommt wieder Frau F. um die Ecke geflogen" kommentiert. ;)

Vorgestern hatte ich aber plötzlich nur noch 35 Minuten zwischen Aufstehen und Losfahren! Waaaaaaah!!! Nachts hatte ich - wie so oft! - und einen lieben Gruß an Sabine, ich habe mir jetzt doch mal das von Dir empfohlene "Neurexan" bestellt! - mal wieder längere Zeit wach gelegen und später dann bis zum Blick auf selbigen meinen Wecker ignoriert. Hui, plötzlich hatte ich es aber extrem eilig!!

Mit ungewaschenen Haaren aus dem Haus zu gehen, kommt für mich nicht infrage und sogar 'ne schnelle Scheibe Brot habe ich noch geschafft. Was mich zu der Erkenntnis bringt, dass ich morgens im Normalfall wohl wirklich ziemlich viel Zeit mit unentschlossener Klamottenwahl verbringe - ähm, ja.

Diesmal zog ich einfach Jeans und Pulli aus dem Schrank und gut war. Schietegal!

Sogar an meine Arbeitsplatz-Brille habe ich gedacht! Die hatte ich nämlich bereits am Vortag vergessen und da ich ohne sie am PC nix mehr sehen kann, musste ich kurz vor Erreichen der Firma nochmal beidrehen und wieder nach Hause fahren, um sie zu holen. Da betrug meine Verspätung dann nicht nur 2-3 sondern gleich mehr als 20 Minuten (zwischen halb acht und acht kommen plötzlich jede Menge Schüler und Müllwagen aus irgendwelchen Ecken ...). Die Peinlichkeit wollte ich nun nicht gleich am Tag darauf nochmal wiederholen! Puh!

Nur wenig später erreichte mich die Nachricht, dass am Abend mein Zumba ausfallen würde, :( rechtzeitig zum Wochenende verschlechterte sich ab Mittag das Wetter :( und am Nachmittag hatte ich einen - Trommelwirbel! - Zahnarzt-Termin. :(

Zu solchen Tagen fällt mir dann nur noch Decke übern Kopf ziehen und früh schlafen gehen ein.

Oder etwas Tolles lesen. So langsam bekomme ich nämlich wieder Zugang zu (manchen) Büchern. Habe gerade "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer verschlungen und bin gaaaanz traurig, dass sie ausgelesen sind.

Hat jemand von Euch Anregungen oder Ideen, welche Bücher es möglicherweise mit diesen aufnehmen könnten?!??


Ein kurzes Wort zum Outfit: Ich liebe meinen knalligen Boyfriend-Kaschmirpullover, und superskinny Jeans in Stiefeln liebe ich nach wie vor ebenfalls. Leider sind viele Hosen nicht eng genug und rutschen immer wieder hoch - das nervt ein wenig. Dieses Exemplar jedoch sitzt super!

Ist eigentlich jemandem aufgefallen, dass der Schal zwischendrin gewechselt hat? ;)

Loop: styleBREAKER / Schal: ZARA
Pullover: Johnnie Boden
Jeans: Levi’s
Stiefel: Belmondo

Und wie ist das bei Euch: Seid Ihr eher pünktlich oder unpünktlich oder gar Euren Terminen meist voraus? 

Ich selbst bin übrigens EIGENTLICH ziemlich pünktlich, nur morgens klappt das irgendwie immer nicht ... ;)

Donnerstag, 9. März 2017

Vorwärts rückwärts seitwärts ran

Es tut mir ja leid, aber ich fürchte, ich werde es niemals hinkriegen, meine Outfit-Fotos regelmäßig zeitnah und in chronologischer Reihenfolge zu verbloggen.

Manchmal passt es einfach mit dem Fotografieren gerade ganz gut (mittags zum Beispiel - da bin ich meistens zum Essen zu Hause und der Mann und ich gehen mal kurz vor die Tür), aber später fehlen mir dann oft Zeit oder Ideen, Texte dazu zu schreiben. Dann liegen die Bilder auf dem Rechner herum, werden erst einmal vergessen und fallen mir irgendwann zufällig wieder auf - oha, da war ja noch was!

Die Zeit rennt ...


Oder es kommt plötzlich eine Aktion des Wegs, die ich unbedingt mitmachen möchte und, schwupp, sind die gerade geknipsten Bilder uninteressant. Oder so. Und dass die Zeit umso schneller vergeht, je älter man wird, wissen wir ja alle: Ruckzuck sind die gerade noch aktuellen Outfits schon Monate alt und mindestens die Jahreszeit hat auch gewechselt.

Dann gibt es aber auch Zeiten, da mag ich mich nicht so leiden oder habe das Gefühl, ich bekomme einfach keine fotografierenswerten Outfits zustande, oder es ist draußen nur dunkel, kalt und nass, oder ich habe schlicht und ergreifend keine Lust auf Posing. Also entstehen wochenlang keine neuen Fotos, aber ein Druck à la "Oh, du musst unbedingt mal wieder was posten - sind vielleicht noch Bilder da?" entsteht.

Ja, und darum ist es halt so wie es ist.
Und aus einem dieser Gründe zeige ich Euch heute - quasi kurz vorm Frühling - nochmal schnell ein Outfit im Schnee! Da müsst Ihr nun durch. :)


Kurz vor Weihnachten verbrachte ich mit Fran-tastic!-Fran ein paar echt schöne Bummel-, Shopping- und Quassel-Stunden in Hamburg unter anderem in ihren Lieblingsgeschäften. Bei ZARA zeigte sie mir einen Pulli, den sie bereits in einem anderen Farbton zu Hause und den sie "Wohnpullover" getauft hatte (guckst Du HIER!). Eigentlich hatte ich daraufhin vor, sie nun auch noch in dieses Exemplar hineinzuquatschen, aber auch Gründen, an die ich mich nicht mehr erinnere, probierte am Ende ich ihn an und dann wollte ich ihn auch nicht mehr hergeben. ;)

Tuch: styleBREAKER
Pulli: ZARA
Jeans: Levi’s
Biker Boots: Buffalo

Frage an meine Mitbloggerinnen: Haltet Ihr bei Euren Blogbeiträgen eine chronologische Reihenfolge bei der Veröffentlichung Eurer Fotos ein oder herrscht auch bei Euch so ein Kuddelmuddel?

Sonntag, 5. März 2017

Ich werd' alt

"Ich bin nicht alt, ich bin nur schon ein bisschen länger jung als andere."

Okay, ich muss es wohl oder übel akzeptieren: Ich werde alt. Oder ich BIN schon alt. Oder jedenfalls auf dem Wege dahin bzw. irgendwas in der Art. Zumindest war ich an 3 Tagen der vergangenen Woche abends echt so dermaßen ganz richtig und total vollkommen geschafft, kaputt, alle, platt, fertig wie es bisher nur äußerst selten vorgekommen ist. Aber nun gleich 2x in 5 Tagen. Plöd. Dabei waren es beide Male weder überharte Arbeitstage noch irgendwelche besonders negativen Dinge, die diesen Zustand verursachten, sondern z. T. sogar sehr lustige und schöne Tage. Tja, auch Spaß kann ziemlich anstrengend sein ... :-/

Für Dein Alter ...


Ergänzend durfte ich mir diese Woche von einer Endzwanzigerin den Satz anhören, ich sei "für mein Alter noch gut in Schuss." - Das mag ja vielleicht nett gemeint gewesen sein, aber angekommen ist es bei mir eher so ... "WTF??!!?".

Ich dachte, Sätze dieser Art hört man vielleicht, wenn man so 75/80 ist, aber doch noch nicht jetzt ...!! Hm ...

Fühlte mich stark erinnert an einen Blogpost, den Ines vor einiger Zeit mal verfasst hatte. Er trug den Titel: "Komplimente, die keine sind".

Loop: styleBREAKER
Jacke: sheego
Pullover: Tom Tailor
Rock: Yessica (C&A)
Strumpfhose: Tommy Hilfiger
Stiefel: Marc Shoes

Ab zum Arzt


Wie dem auch sei - ich habe am Freitag dann doch endlich einen überfälligen Blutabnahmetermin beim Hausarzt wahrgenommen, um zumindest meinen aktuellen Eisenwert einmal testen zu lassen, denn der hat mich im vergangenen Jahr schließlich schon einmal geärgert (steht in DIESEM Blogpost mit drin). Als ich nach Entdeckung des Mangels damals drei Monate lang Eisen-Tabletten schluckte, fühlte ich mich damit wundersamerweise körperlich bedeutend fitter, aber nun nehme ich die Pillen bereits seit längerer Zeit nicht mehr, und, wer weiß, vielleicht hängt das Kaputtsein (hinzu kommen momentan ständig Kopfschmerzen) ja tatsächlich damit zusammen. Schauen wir mal, am Montag weiß ich hoffentlich mehr.

Eine Frage an meine lieben Leser/-innen habe ich auch noch: Soll ich diesen "knitterigen" Kunstlederrock eigentlich entsorgen oder behalten? Kann mich da schon seit Monaten nicht so richtig entscheiden ...

Dienstag, 28. Februar 2017

Zumba-Masterclass

Am Sonntag war ich mit einer Freundin zur Zumba-Masterclass in Pinneberg. Und nun? Nun habe ich Muskelkater. Und 2 neue Verspannungen. Aber vor allem bin ich happy - es war sooooo toll!!!!! :)

Was bedeutet Zumba-Masterclass?


In der Regel sind das einmalige und außergewöhnliche Sonder-Veranstaltungen, zum Beispiel unter der Leitung von besonderen Gast-Trainern/Lehrern und/oder "Special Guests" bzw. Stars aus der Szene. Sie dauern auch länger als eine normale Trainingsstunde.

Ich war bisher noch auf keinem Zumba-Event und im Vorwege entsprechend aufgeregt, denn mit ZES (Zumba Education Specialist) Kass Martin aus Amerika und ZES Steve Boedt aus Belgien waren zum Abschluss ihrer World-Tour 2017 zwei internationale Superstars geladen - meine liebsten! ♥ Hier mal ein kleiner Eindruck:



Es ergab sich also für mich die Frage: Würden dort nur extrem versierte und durchtrainierte Zumba-Tänzer aufschlagen, vielleicht sogar in erster Linie Trainer? Bin ich zu alt dafür? Und überhaupt - das Ganze sollte 3 Stunden dauern und das alles mit so vielen (200 in diesem Fall - Anfang Januar war das Event bereits ausverkauft) schwitzenden Menschen in einer Turnhalle, welche vermutlich mit nicht allzu vielen Duschen und Toiletten bestückt sein würde ... - Hilfe!!!

Let's party!


Die Sorgen waren am Ende alle relativ unbegründet. Hingehen und Spaß haben lautete mal wieder die oberste Devise. Im Grunde ist eine Zumba-Masterclass einfach nur eine große Party! :)

Selfie mit ZES Kass Martin
Sogar die Herausforderung angesichts der wenigen Duschen (an einer der zwei vorhandenen normalgroßen Schul-Turnhallen-Kabinen hing zu allem Überfluss ein "Duschen defekt"-Schild ...) löste sich in Wohlgefallen auf - keine hundert schlangestehenden Frauen vor 6 Duschköpfen - GOTT - SEI - DANK!!! ;)

Natürlich herrschte trotzdem großes Gedränge in den Umkleiden und auch beim Tanzen stieß man schon mal kurz mit anderen Teilnehmern zusammen, aber die Atmosphäre war insgesamt absolut fröhlich, bunt und ungezwungen. Ein großartiger Sonntag mit entspannter An- und Abreise, publikumsnahen Zumba-Stars, bester Laune und jeder Menge Bewegung zu mitreißender Musik.

Freitag, 24. Februar 2017

Kurzurlaub auf Rügen

Bis auf wenige Ausnahmen ist es eigentlich in jedem Jahr so, dass ich mir nach meinem Geburtstag im Januar immer ein paar Tage Urlaub nehme um mich erst einmal in Ruhe ans neue Alter zu gewöhnen. Ich fahre dann gern mal Shoppen oder vertrödele die Zeit einfach zu Hause.

In diesem Jahr ergab es sich jedoch, dass mein liebstes Kollegenehepaar zufällig in der gleichen Woche wie ich Urlaub geplant hatte, ich sie fragte, ob sie denn wegfahren würden und meine Kollegin "Ja, nach Rügen." antwortete. Ich darauf "Oh, da wollte ich auch immer schon mal hin!" und sie "Komm doch einfach mit!"

... Äh ... what?!? - Moment jetzt mal ... meint sie das ernst??? ... was für eine ungewöhnliche Situation ... vollkommen neu für mich ... hmm ...

Eine Stunde später kam sie ins Büro, und hielt mir mit der Bemerkung "Und das ist übrigens unser Hotel!" ihr Handy unter die Nase. ... Okaaaaaay ...

Ein paar Tage ging das dann so weiter - ich wurde immer mal wieder in kleinen Dosen mit locker-motivierenden WhatsApp-Nachrichten bedacht - und endete mit einer spontanen Hotelbuchung meinerseits am Dienstagmorgen, um mich direkt im Anschluss ins Auto zu setzen und mich "mal eben" für zwei Tage und Nächte ins gut 350 km entfernte Ostseebad Binz auf der Insel Rügen aufzumachen.

Binz auf Rügen im Winter!


Im Nachhinein kann ich nur sagen: Hervorragende Entscheidung!!! Bisher war ich noch nie im Winter irgendwo "im Urlaub" und am Meer schon mal gar nicht. Ein Fehler, denn es ist wunderbar! Wo sich im Sommer Massen an Touristen auf die Füße treten (I don't like!), herrscht im Winter herrliche Ruhe.

Unser Frühstücksraum war zwar allmorgendlich doch fast bis auf den letzten Platz besetzt, aber tagsüber verliefen sich die ganzen Menschen irgendwo auf der Insel ... bei einer Fläche von 926 km² ist das auch keine größere Schwierigkeit. ;)

Die Strandpromenade in Binz, die Ostsee, mein Hotelzimmer und meine Mitreisenden.
Okay, man muss sich natürlich richtig warm anziehen. Ohne 2 Paar Hosen übereinander, mehreren Kleidungs-Lagen obenrum inklusive einer möglichst windabweisenden dicken Jacke plus echt warmer Mütze und Handschuhen wird's auch bei gemäßigten Temperaturen so knapp unter null Grad zum Teil ziemlich schattig, und am letzten Vormittag auf der Seebrücke in Sellin dachte ich wirklich, mir frieren gleich diverse Zehen, Finger und die Nase ab, aber einen warmen Kakao und ein Stück Marzipankuchen später ging's dann schon wieder. :)

Selfie einer halb erfrorenen Gunda auf der wunderschönen Seebrücke in Sellin sowie mein leckerer Hirsch-Burger mit Ziegenkäse und Süßkartoffelpommes.

Sonnenschein im Norden


Abgesehen davon hatten wir ein Wahnsinnsglück mit dem Wetter! Zu Hause in Lüneburg war es grau und extrem ungemütlich mit fiesen kleinen Schneegestöbern, auf Rügen jedoch schien von Dienstag bis Donnerstag die Sonne und an beiden Abenden war es zudem fast windstill - sogar, als wir abends um neun auf die Seebrücke in Binz hinausspazierten - einfach wunderbar! :)

Auf dem Weg zum + Blick auf den Königsstuhl im Nationalpark Jasmund

Königsstuhl - südliche Sicht
Ich sah viel vom schönen Ostseebad Binz, freute mich besonders über die älteste Schmalspurbahn Deutschlands, den dampfenden, schnaufenden und laut hupenden Rasenden Roland, besuchte das Jagdschloss Granitz nebst seinem Wirtshaus Alte Brennerei, schaute nach einem netten Waldspaziergang auf den sonnenbeschienenen Königsstuhl, aß zwei für mich neue Burger-Kreationen (Lachs- bzw. Hirsch-Burger - beide klasse!), lernte dank dem Braugasthaus Dolden Mädel, dass ich manchen Sorten von Bier doch nicht gänzlich abgeneigt bin und dass man auch aus Bier leckere Cocktails zaubern kann, lernte weiterhin, dass auf Rügen in der Wintersaison die öffentlichen Verkehrsmittel eher selten fahren (und wenn, dann meist kurz bevor man die Haltestelle erreicht), hatte eine Menge zu lachen und würde diese Aktion jederzeit gern wiederholen! :)

Impressionen vom Rasenden Roland - Höchstgeschwindigkeit 30 km/h ♥♥♥
Für Euch habe ich meine Eindrücke in ein paar Collagen zusammengestellt - das Thema Mode allerdings blieb während meines kleinen winterlichen Kurzurlaubs beim Mann zu Hause. ;)

Das Jagdschloss Granitz mit Ausblick bei Nebel und der Wendeltreppe im Mittelturm


Wart Ihr schon mal auf Rügen? Oder im Winter irgendwo an der deutschen See? Hat es Euch gefallen oder braucht/bevorzugt Ihr am Meer die warmen Sonnenstrahlen des Sommers?