Mittwoch, 6. Dezember 2017

Trennung oder abwarten?

Manchmal würde ich mich gern besser trennen können! Einfacher loslassen, weniger "Ballast" anhäufen. Dies gilt sowohl für einige Lebensbereiche als auch für Klamotten, wobei es heute - pardon an alle, die möglicherweise spektakulärere Erwartungen hatten - lediglich um Letzteres gehen soll.

Da verbleibt z. B. Kleidung monate- wenn nicht gar jahrelang aus unterschiedlichen Gründen im Schrank, weil ich nicht sicher bin, ob ich sie am Ende nicht vielleicht doch vermissen würde, wenn ich sie denn entsorgte.

Es gibt jedoch auch Fälle, wo es tatsächlich gut ist, wenn eine Trennung hinausgeschoben wurde, so zum Beispiel bei zwei (oder heißt es "zweien"??) meiner Röcke, die ungetragen 2 Jahre lang in einem "Ich weiß noch nicht"-Fach herumlagen, da sie zu groß waren und um meine Hüften schlackerten. Schlimm fand ich das nicht, sie störten nicht und ich wollte ja auch gar nicht wieder hineinpassen. 😎

Leider ist das aber nun doch der Fall (dafür sind andere schöne Teile zu eng), und gerade kurz vor Weihnachten machen mich die knapp 5 seit dem Frühjahr zugenommenen Kilos alles andere als glücklich, denn eine weitere Steigerung ist speziell um diese Jahreszeit bei mir leider vorauszusehen. 🙈

Obwohl ich nun etwas beschämt zugeben muss, dass ich Gewichtszunahmen normalerweise ausschließlich meinem Ess- und Trinkverhalten zuzuschreiben habe, bin ich in diesem Fall doch ein klitzekleines bisschen gespannt darauf, wie es sein wird, wenn ich diese Tabletten, welche ich derzeit nämlich 3 Monate lang nehmen soll, in ca. 6 Wochen wieder absetzen darf, denn in deren Beipackzettel steht "Gewichtszunahme" immerhin unter den "gelegentlichen Nebenwirkungen". 😇

Cardigan: Indiska
Langarmshirt: s.Oliver
Rock: ALBA MODA ROSSO
Strumpfhose: nur die
Stiefeletten: Gabor

Ebenso beschämt muss ich nun außerdem noch gestehen, dass die in diesem Artikel verwendeten Fotos bereits vor eineinviertel Jahren entstanden sind - noch ohne die bösen zusätzlichen Kilos und vielleicht auch mit 3 Falten weniger ...

Aber immerhin zeigen sie auch ein Kleidungsstück, welches echt selten an die Luft darf. Den Cardigan kaufte ich mir vor zweieinhalb Jahren in Schweden (KLICK) und fand ihn damals gaaaaanz toll.

Auf den Fotos hier gefällt er mir immer noch, im wahren Leben allerdings nur manchmal, und er gehört zu diesen Teilen, an denen man stets und ständig herumzuppeln und zerren muss, weil sie nicht von allein dort sitzenbleiben, wo und wie sie sitzen sollen. Gerade bei gestreiften Kleidungsstücken kann das ziemlich unvorteilhaft aussehen. Außerdem nervt es einfach und darum bleibt diese Jacke meistens im Schrank. Trennen mag ich mich trotzdem noch nicht.

Habt Ihr ebenfalls solche Kleidungsstücke zu Hause, von denen Ihr Euch nicht trennen könnt, obwohl Ihr sie nicht oder fast nie tragt? 

Und was mich besonders interessiert: 
Kennt Ihr dieses Phänomen der sich ewig verziehenden Teile? Vor allem über immer kürzer werdende Ärmel und Cardigans, die über der Brust auseinanderklaffen, rege ich mich ja gern wiederkehrend auf!

P.S.: Mitbloggerin Fran schrieb übrigens kürzlich auch gerade von Trennung - allerdings irgendwie ganz anders - und es geht um den Tassenschrank, den wohl die meisten von uns im Haushalt haben - guckt Ihr HIER.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Einfaches Outfit mit Röckchen

Kurze Röcke an Ü50-Frau sind ja so ein ganz eigenes Thema - kurze Röcke, die zudem noch einen leicht mädchenhaften Touch haben, dann vermutlich erst recht. Dennoch konnte ich kürzlich an diesem Exemplar nicht vorbeigehen.

Eigentlich war ich mit meiner Freundin Hosen shoppen, also, Hosen für sie!
Eine ganze Weile lief ich auch ausschließlich zwischen ihrer Umkleidekabine und der Hosenabteilung emsig hin und her, um sie immer wieder mit anderen Modellen oder Größen zu versorgen. Irgendwann nahm ich im Vorbeilaufen dabei plötzlich diesen Rock wahr: Kurze Vollbremsung und ab in die Nebenkabine.

Das Ende vom Lied: Meine Freundin ohne Hose (also, ohne eine NEUE Hose! Nicht, was Ihr womöglich denkt ...) und ich mit neuem Rock bzw. neuem Röckchen, denn für die ernsthafe Bezeichnung "Rock" finde ich das Teil irgendwie zu niedlich mit seinen kleinen Pünktchen und den Rosen - und günstig war er außerdem. :)

Ich kombiniere solch mädchenhafte Teile immer gern etwas derber - mit Boots (guckst Du z. B. HIER oder HIER für eine Kombi mit Dr. Martens Schnürboots) oder Stiefeln und natürlich mit absolut blickdichter Strumpfhose. Gern auch noch mit Lederjacke. Dann fühle ich mich auch im eher zierlichen Röckchen pudelwohl und typgerecht gekleidet. 😊



Lederjacke: Gipsy
Dreieckstuch: invero
Pulli: MEXX
  Rock: Clockhouse (C&A)
Strumpfhose: No name
Stiefel: Görtz Shoes
 
Eine große Liebeserklärung an Röcke findet Ihr übrigens in meinem reich bebilderten Post aus dem August letzten Jahres, als die ü30Blogger & friends eine Aktion mit dem Thema "Mein Kleid – mein Rock" auf die Beine gestellt hatten.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Die schönen Seiten des Älterwerdens #Blogparade

Innerlich fühle ich mich häufig immer noch wie maximal Ende 20. Der Blick in den Spiegel verrät dann leider Gegenteiliges und auch das Ziepen hier und das Aua da.

Irgendwie will der Körper manchmal nicht so recht zum Inneren passen, denn zumindest bei mir waren körperliche Zipperlein zuerst da. Erst bei häufigerem Vorkommen von Vergesslichkeit und - in meinem Fall - auch beispielsweise dem Nicht-mehr-Folgen-können beim Thema Technik merkt man dann, dass man doch unweigerlich auch im Inneren zu altern scheint.

In der Werregarenstraat in Gent/Belgien - hier dürfen sich Straßenkünstler ausleben.

Ines Meyrose rief kürzlich diese Blogparade ins Leben und eine Menge Frauen haben etwas dazu zu sagen - die Linkliste zu allen gesammelten Beiträgen findet Ihr HIER bei Ines.

"Älterwerden ist gar nicht so schlecht, wenn man die Alternative bedenkt." (Maurice Chevalier)


Bloggerfreundin Sunny schrieb untern anderem sehr einleuchtend, die schönste Seite am Älterwerden sei die, dass man noch lebe. - Auf den Punkt, liebe Sunny, vielen Dank dafür, ich bin da ganz bei Dir. 😂

Ich - lebend 😌 - im Palais Royal, dem Königlichen Palast von Brüssel im August 2017

Nun, was gefällt mir denn nun am Älterwerden? Nicht wirklich viel, muss ich ehrlich gestehen, obwohl ich z. B. meinen fünfzigsten Geburtstag deutlich weniger dramatisch fand als den vierzigsten zehn Jahre zuvor. Das könnte nun zwar daran liegen, dass ich am Tag meines Fünfzigsten mit Magen-Darm leidend darniederlag und somit ziemlich abgelenkt von trübsinnigen Alterungsgedanken war, aber ich glaube, ich fand die 5 vorne tatsächlich weniger schlimm.

Meine positive Aspekte des Älterwerdens:


  • Ich empfinde mich gelegentlich tatsächlich als ein wenig "altersweise". 😉
  • Ich weiß zwar nach wie vor oft nicht, was ich will, aber was ich nicht mehr will bzw. was ich mir einfach auch nicht mehr geben bzw. hinnehmen möchte, weiß ich eigentlich recht genau.
  • Ich habe einen klareren Stil als früher - eiere nicht mehr so ziellos herum. Andererseits finde ich Gleichförmigkeit aber langweilig, mag es also auch, immer mal wieder etwas zu ändern. 😎


Schönheit ist nicht alles!


Irgendwann stellte ich fest, dass persönliche Ausstrahlung viel wichtiger ist als das äußere Erscheinungsbild. "Schöne" Menschen können unglaublich nichtssagend wirken, was ihnen viel von ihrer auf den ersten Blick rein auf das Aussehen bezogenen "Schönheit" nimmt.

Menschen mit einem gewissen Charisma hingegen kommen oftmals unwahrscheinlich toll rüber - ganz egal, wie sie aussehen. "Schönheit" ist für mein Empfinden also sehr relativ und hat nicht unbedingt etwas mit Alter, vollem Haar, gerader Nase, aufgefüllten Falten oder einer guten und straffen Figur zu tun.

Vor diesem Hintergrund kasteie ich mich auch nicht mehr selbst, z. B. in Sachen Körpergewicht. Gut, ich nehme nach wie vor nur höchst ungern zu (was ein Problem ist, wenn man so gerne und so viel futtert wie ich!), habe mich aber mit "Größe in etwa minus hundert" einigermaßen arrangiert. Gerade bin ich zwar mal wieder drüber, aber ich gehe trotzdem gerne zum Essen aus und bestelle mir dann auch keinen Salat zum darin Herumstochern, sondern genieße einfach das, wonach mir ist - ggf. auch mit Vorspeise und Dessert. 🙆

Und zum Thema Falten ... - es gibt eine Menge Menschen in jeder Altersstufe, die gerade die Gesichter älterer Menschen schön und ausdrucksstark finden. Ist diese Einstellung nicht der der Produzenten von Anti-Falten-Kosmetik und der von Schönheitschirurgen vorzuziehen?


Mehr Gelassenheit im Alltag


Von fast allen Teilnehmerinnen an dieser Blogparade las ich, dass sie sich selbst mit zunehmendem Alter als wesentlich gelassener empfinden als früher. Dies allerdings ist eine Charaktereigenschaft, die wohl - von außen betrachtet - auch in den nächsten Jahren eher nicht zu mir passt.

Dennoch erlebe ich persönlich - eben aus meiner Sicht - immerhin wesentlich mehr gelassene Momente als früher, und auch die Meinung der meisten Mitmenschen schmeißt mich nicht mehr aus der Bahn, sondern geht mir zunehmend am Allerwertesten vorbei. 😎 Natürlich gilt das nicht für alle Themen und auch nicht für alle Mitmenschen, aber doch für sehr viele, und wenn ich in einem Monat vielleicht nur noch drei- anstatt wie früher zehnmal das HB-Männchen gebe, bin ich durchaus schon zufrieden.

Ich arbeite daran, dass die Gelassenheit und ich noch mehr zueinander finden!


Neuen Erfahrungen gegenüber nicht verschließen


Früher dachte ich, wie vermutlich eine ganze Reihe anderer Menschen auch, dass ab einem gewissen Alter "nichts mehr kommt", dass das Leben nur noch ärmer wird, da man im Grunde alles Schöne/Neue bereits hinter sich hat. Inzwischen glaube ich jedoch, dass das nicht stimmt - es gibt wohl kaum ein Alter, in dem nicht noch irgendetwas Schönes vor uns liegt, man muss es vielleicht nur finden oder erkennen und vor allem leben, denn die persönliche Lebenszeit ist unersetzbar.

"Das Leben ist so bunt, wie du dich traust, es auszumalen."

Freitag, 29. September 2017

Bamberg und Rothenburg ob der Tauber

Blick auf Rothenburg ob der Tauber
Was ist das Beste an einer Blogpause während des Sommers? Man muss der Welt nicht in Sommerklamotten zeigen. Hehe ... - was bin ich doch für ein Fuchs! 🦊

Nein nein, so ungern ich tatsächlich zwar dünne Sommerfähnchen anziehe, da ich mich darin meist nicht wirklich "angezogen" fühle, so unbeabsichtigt war dennoch meine Pause in dieser Hinsicht. Nur fiel mir just in diesem Moment der vorteilhafte Zusammenhang auf. ;)

Zweimal habe ich in diesem Sommer Urlaub gemacht - im Klartext: Drei Wochen lang genoss ich Freizeit vom Job und in diesen drei Wochen fuhr ich auch gleich zweimal los.

Meinen ersten kleinen Sommerurlaub verbrachte ich mit dem Sohn in Belgien, habe jedoch meine zahlreichen Fotos aus dieser Zeit immer noch nicht sortiert ...

Danach war ich drei Tage zu Hause und dann ging's erneut on tour. Dieses Mal fuhr ich zusammen mit meiner Freundin nach Süddeutschland. - Premiere!! Also, vornehmlich der Freundinnenurlaub.

So etwas gab es bis dato für mich noch nie, aber auch in Süddeutschland kenne ich mich leider viel zu wenig aus - wie generell in den meisten deutschen Regionen, die nicht per Tagesausflug von uns aus erreichbar sind.

Eigentlich blöd. Sollte man mal ändern, denn Deutschland hat ja so schöne Ecken! Naja, immerhin habe ich vor ein paar Monaten bereits meine Bloggermädels Sunny und Ela in München besucht (KLICK) und jetzt also die Orte Bamberg sowie Rothenburg ob der Tauber kennengelernt - eine hervorragende Wahl!!

Bamberg


Bamberg: Alte Hofhaltung, Rosengarten im Innenhof der Neuen Residenz und und Blick auf den Dom

Bamberg liegt in Oberfranken - im Norden von Bayern - und hat gut 73.000 Einwohner. Wir reisten mit Bahn und - tadaaaa - Schienenersatzverkehr 😒 an und schleppten dabei unsere Koffer diverse Gleisunterführungstreppen hinauf und hinunter - *gnampf*. Nicht an jedem Bahnhof gibt es Fahrstühle oder Rolltreppen und die an zumindest einigen Bahnhöfen vorhandenen Gepäckbänder waren bis auf eines alle funktionslos. Hier darf bitteschön dringend nachgebessert werden, liebe Deutsche Bahn!!!

Ohnehin fiel uns bei der Tour auf, dass Bahnfahren in Deutschland mitnichten seniorenfreundlich ist. Nein, wir zählen uns natürlich nicht zu dieser Altersklasse, dennoch kann man darüber ruhig mal nachdenken. Einen adäquaten Bericht dazu fand ich übrigens HIER (Focus online).

Endlich angekommen war dann aber alles gut. Wir hatten ein großes, modernes Hotel gebucht, welches genauso lag, wie wir es beide mögen (fußläufig gut erreichbar, aber auch nicht mitten im Zentrum) und mit dem wir ausgesprochen zufrieden waren. In den nächsten eineinhalb Tagen erkundeten wir also die Gegend, freuten uns des Lebens und tranken unter anderem - entspannt vor der passenden Brauereigaststätte auf der Straße an der Hauswand lehnend - Aecht Schlenkerla Rauchbier. Naja, ich nur ein paar Schlucke, da ich nicht so der Bierfreund bin, aber wenn, dann bitte gerne dunkel und das fand ich schon recht lecker. Roch auch gut, echt rauchig, und war halt auch noch total regional. 👍


Das Bamberger "Klein Venedig" mit Fachwerkbauten an der Regnitz und Putten am Alten Rathaus

Oben links nochmal das Alte Rathaus, ein Blick von oben, Pfirsiche und Kirchen-Prunk
Nach 2 Übernachtungen ging es weiter nach Rothenburg ob der Tauber in Mittelfranken. Eigentlich hatten wir den angebrochenen Tag noch in Bamberg verbringen wollen, aber gerade, als wir die Koffer zum Bahnhof brachten, fuhr ein Zug, also sind wir doch direkt los und haben es nicht bereut.

Rothenburg gefiel uns nämlich noch besser! 


Soooo ein süßes Städtchen - zumindest, wenn man in der Altstadt angekommen ist, die sich hinter der begehbaren Stadtmauer verbirgt!

Kein Wunder, dass gefühlt sämtliche Asiaten dieser Erde diesen Ort auf ihrer Deutschland-Tour auf dem Reiseplan haben. Und wenn man es schafft, die zahlreichen Touristen gedanklich ein wenig auszublenden, ist es wirklich wundervoll dort!

Marktplatz mit Rathaus und mehr ...
Unser Hotel hier unterschied sich im Stil vollkommen von dem modernen Kongresshotel, welches wir in Bamberg bewohnten. Hier waren wir in einer, zum romantischen Flair des Städtchens passenden, Jugendstilvilla in ruhiger Lage direkt vor den Toren der Stadtmauer untergebracht, wo jedes der 10 Gästezimmer wunderschön und absolut individuell eingerichtet war. Guckt Ihr hier:

Hotel Hornburg, Rothenburg ob der Tauber
In Rothenburg hatten wir großes Glück mit dem Wetter und zufälligerweise auch noch genau das Wochenende erwischt, an dem dort das alljährliche Weindorf inmitten der Altstadt stattfindet - eine gut besuchte Veranstaltung der Stadt sowie einiger Rothenburger Gastronomen.

Obwohl ich nicht der Typ bin, der sich sonderlich gern inmitten sehr vieler Menschen aufhält, fand auch ich die Stimmung beim Weinfest ziemlich prima, und fürs nächste Jahr haben wir bereits mit vier Leuten, die wir dort kennenlernten, eine Verabredung für "das gleiche Wochenende - am gleichen Fass". 😇

Rothenburgs Stadtmauer und 2 tolle Blicke auf die Jakobskirche
Einen großen Teil des historischen Rothenburgs kann man übrigens auf der überdachten, ca. 2 km langen Stadtmauer "umgehen" und von oben betrachten - sehr empfehlenswert mit schönen Ausblicken!

Zudem empfehlen wir unbedingt auch eine Tour mit dem Rothenburger Nachtwächter - Info und Termine gibt's HIER. Die Tour dürfte zwar für meinen Geschmack etwas ausschweifender sein, aber der Typ ist absolut super!

Natürlich schauten wir auch mal bei Käthe Wohlfahrt rein.

Alles in allem war es ein wundervoller, entspannter kleiner Urlaub mit viel Gemütlichkeit, aber auch vielen Schritten, jeder Menge Spaß, ebenso vieler Eindrücke und noch mehr Kalorien. Sofort würde ich wieder dort hinfahren! 😊

Wart Ihr schon einmal in Bamberg oder Rothenburg ob der Tauber? Seid Ihr oft in Deutschland unterwegs oder unterwegs gewesen, oder zieht es Euch im Urlaub eher ins Ausland? Und wenn ja, warum?

Mittwoch, 20. September 2017

Mal kurz zwischendurch #1

Ich liebe nette Überraschungen!!! 😍

Heute kam eine mit der Post:

Ganz, ganz herzlichen Dank an meine - mir bisher unbekannte - Leserin Iris für diese Zusendung und den netten kleinen Gruß als Reaktion auf meinen letzten Blogpost! Ich habe mich riesig darüber gefreut!!! 😊

Freitag, 8. September 2017

Kein Internet

Kein Internet im Haus! 😱 Man sollte kaum glauben, dass es so etwas in diesen hochtechnisierten Zeiten noch geben muss. Aber doch, gibt es. Beispielsweise bei einer Freundin von mir, die in eine entlegene Straße mit 5 Häusern am Rande eines einsam gelegenen Dorfes gezogen ist. Ein Jahr wohnt sie inzwischen bereits dort, aber Internet ist nach wie vor nur sehr sporadisch und auch lediglich dank eines Hot Spots des Arbeitgebers ihres Mannes zu empfangen.

Auch bei uns zu Hause gab es vergangene Woche kein Internet mehr. Wären wir jetzt jung, dynamisch oder zumindest ein wenig technikaffin, hätten wir das Problem vermutlich schnell aus der Welt schaffen können. Sind wir aber nicht.

Ich hasse Technik!


Sobald ein Teil kaputt geht, das irgendeine Form von Technik beinhaltet, fällt beim Mann und mir eine Klappe und nichts geht mehr. Bei kleinen Dingen (Toaster oder so) wird flugs neu gekauft, aber bei größeren benötigen wir schlichtweg Hilfe.

Das nicht funktionierende Internet war natürlich besonders blöd:

Wo - verdammt noch eins - liegt überhaupt das Problem???


  • Am Gerät (PC) selbst? - Obwohl: Handy und Tablet wollten auch nicht online gehen ...
  • An der Peripherie? Am Modem oder am Router - und was bitte ist eigentlich was und wo liegt der Unterschied zwischen dem Teil im Keller an der Wand und jenem, welches oben auf dem Schreibtisch steht?!??
  • Sind Kabel oder Anschlüsse kaputt oder liegt es an der Leitung?
    Zu Hülfe!!!! 😱

Die technische Hotline unseres Anbieters schickte ein neues Gerät zu - wir hatten an vorgesehener Stelle nur blöderweise gar keinen Anschluss dafür. Ist es überhaupt das richtige Gerät oder brauchen wir gar ein ganz anderes?!??

Ein Techniker des gleichen Unternehmens war - allerdings aus einem ganz anderen Grund - bereits bei uns und versuchte sich nebenbei am Internet-Problem - ohne Erfolg.

Und wir? Wir standen da und fühlten uns hilflos, doof, und etwas allein gelassen. Nicht nur die Technik selbst ist unser Problem, wir können auch Service-Mitarbeitern am Telefon inhaltlich häufig nicht folgen, gründlich mit Technikern oder anderen Menschen aneinander vorbeireden oder die seltsamen elektrischen Verkabelungen und Zusammenhänge im eigenen Haus nicht verstehen. Alles in allem: Zum Haare raufen und äußerst frustrierend!

Aber: Nach einer knappen Woche lösten das neue Gerät, angebaut vom zufällig anwesenden Sohn ♥, Tipps einer Freundin, ein "Repeater" sowie der Kurzbesuch eines erfahrenen PC-Freaks das leidige Problem

Zum Glück!!!! 🙌 Passiert sowas öfter, sind der Mann und ich nämlich bald geschiedene Leute. Oder magenkrank. Oder in der Klapse. Oder alles zusammen.

Pulli: Bonita
Jeans: edc by ESPRIT
Sneakers: adidas Superstar 

Alle Fotos wurden übrigens von meiner lieben Ines Meyrose geknipst, mit der ich mich kürzlich wieder einmal auf ein paar Stunden hier in Lüneburg traf. Dankeschöööön!! ♥

Im Hintergrund seht Ihr Blumen, die ich schon seit Ewigkeiten gern im eigenen Garten haben möchte, aber nach wie vor nicht weiß, wie ich dazu komme ... 😬

Tja, Garten, Technik und noch einige (viele) Dinge mehr werden vermutlich ewige Mysterien für uns bleiben ...

Donnerstag, 29. Juni 2017

Lebenszeichen

"Wenn das echte Leben einen ausfüllt, dann sollte man das genießen."


Der Mann, die Tochter und ich bei der Kieler Woche
Weise Worte! Die jedoch nicht etwa von einem bekannten Philosophen stammen, sondern von meiner lieben Mitbloggerin Sunny. :)

Ja, so ist es im Moment tatsächlich bei mir. Abgesehen von meiner beruflichen Zeit am Arbeitsplatz halte ich mich kaum am PC auf, und da ich nach wie vor keinen Laptop/kein Notebook besitze und am Handy keine Blogs lesen (geschweige denn kommentieren) mag, liegen Blog schreiben, Blogs lesen und überhaupt das ganze Internet bei mir eben momentan fast komplett brach.

Sabine Gimm schrieb kürzlich einen Artikel über das "Pflichtgefühl" beim Bloggen ("Gibt es Burnout bei Bloggern?") und ich gestehe: Ein Pflichtgefühl in diesem Bereich geht mir tatsächlich komplett ab. Mein Blog war und ist Hobby, also Freizeitbeschäftigung aka Privatvergnügen, und wenn der Fokus privat in Sachen Vergnügen nun mal gerade woanders liegt, ist es einfach so.

An dieser Stelle einen dicken Drücker mitsamt ebensolchem Dankeschön an alle, die in der letzten Zeit privat bei mir nachfragten, ob alles in Ordnung sei. Ja, es geht mir gut - es ist nichts passiert, im Gegenteil - alles fein! Und alle Bloggerinnen, die ich bisher gern hatte, habe ich aber natürlich nach wie vor gern, auch wenn ich mich mal eine Weile nicht melde. 🙋😘

Und was füllt mich im echten Leben so gerade aus?



Ich war oft verabredet und unterwegs, habe meine Kinder (z. T. plus "Anhang") bei uns zu Hause und in Kiel gesehen, viel Sushi gegessen und Aperol Spritz getrunken, bin viel Spazieren, ein paarmal im Kino sowie einmal im Miniaturwunderland Hamburg gewesen und habe mich in einem Fitness-Studio angemeldet. Letzteres ist allerdings mehr aus der Not heraus geschehen, weil mein geliebtes Freitags-Zumba gecancelt wurde. Plötzlich hatte ich nur noch Dienstags und Mittwochs Bewegung und dann 5 Tage lang nichts mehr. Da fehlte mir was - zumal es ja immer so schrecklich viel zu essen gibt ...! 😁

In besagtem Fitness-Studio wird Zumba auch freitagabends angeboten und wenn man schon mal angemeldet ist, bekommt man natürlich auch eine Einführung für die Fitness-Geräte - inklusive Trainingsplan. Mein erstes Mal an bisher sechs verschiedenen Geräten war auch vermeintlich gar nicht so blöd wie ich befürchtet hatte - am nächsten Tag folgte jedoch ein heftiger Muskelkater! Aber da mein Ü50-Bürokörper durchaus den einen oder anderen Muskel gebrauchen könnte, möchte ich eigentlich gern versuchen, meinen Schweinehund zu überwinden und wenigstens einmal pro Woche ein bisschen was für oberen und unteren Rücken, Bauch, die Schulterregion sowie Arme und Beine zu tun. Mal gucken ... - kein Stress.

Ich werde berichten ... - irgendwann demnächst. ;)

Eins der raren OOTD-Fotos der letzten Wochen - auch nur fix mal mit dem Handy geschossen ...

Sonntag, 14. Mai 2017

Schreibblockade in Pink mit Mühle

"Eine Schreibblockade ist ein psychisches Phänomen, bei dessen Auftreten die Autoren dauerhaft oder vorübergehend nicht in der Lage sind zu schreiben. Darunter leiden besonders Schriftsteller, Journalisten und Studierende beim Schreiben von Haus- und Examensarbeiten." - sagt Wikipedia: KLICK

Ich habe sowas. Und das gefühlt schon seit Wochen. Vielleicht whatsappe ich in meiner Freizeit etwas viel bzw. spreche mit anderen Menschen und bin danach quasi "wortleer"? Was irgendwie andersherum wäre als früher, und das wiederum könnt Ihr bei Bedarf in diesem Blogpost nachlesen, als ich mir im Januar diesen Jahres nämlich Gedanken um mein Sozialleben gemacht habe.

Gesprochen hab' ich kürzlich beispielsweise mit Bloggerfreundin Fran, als wir uns in Meyer's Café neben der Windmühle in Bardowick zu einer Art Minibloggertreffen trafen - sie berichtete darüber bereits HIER.

Im Gegensatz zu Fran, die im Allgemeinen alles andere als Wortfindungs-Blockaden hat, sondern lockerflockig immer wieder die kreativsten Texte raushaut, kann ich dafür Fotos der Windmühle und auch der Torte (zumindest von meinem Stück) vorweisen. - Ha! Nun bin ich ohnehin eher der visuelle Wahrnehmungstyp, insofern passt das, und so ergänzen wir Zwei uns ja eigentlich auch ganz schön. :)

Die Windmühle in Bardowick - Meyer's Windmühle

♥ Marzipantorte ♥

Die leichte Daunen- bzw. Steppjacke (denn statt echter Daunen wird in den Jacken der Marke SAVE THE DUCK das federleichte Material Plumtech verarbeitet) ist übrigens neu!

Gekauft während meines Kurzurlaubs in München, als ich mit Sunny einen kleinen Shoppingtrip veranstaltete. Fast wäre es eine quietschgelbe Jacke geworden, aber über die Entdeckung dieses tollen Pink-Tons freue ich mich am Ende mehr - eigne ich mich doch auch nicht sonderlich als Landeplatz für Rapskäfer und Co., welche bekanntlich auf alles stehen bzw. fliegen, was gelb ist.

Dafür stehe ich umgekehrt nun aber so überhaupt und gar nicht auf Insekten jeglicher Art - naja, Marienkäfer vielleicht ausgenommen. Hoffen wir also, dass ich in Pink ein kleines bisschen weniger anziehend auf die kleinen Tierchen wirke ... - aber vielleicht findet Ihr es ja dafür an mir ganz hübsch?!??


Tuch/Schal: ZARA
Leichte Daunenjacke: SAVE THE DUCK
Pullover: Johnnie Boden
Jeans: Esprit
Stiefeletten: Rieker
Rucksacktasche (Rucksack / Tasche): Kipling

Im Blog von Sabine Gimm - da wir beide Wintertypen sind, stehen uns die gleichen Farben - könnt Ihr übrigens ebenfalls eine knallpinke leichte Daunenjacke bewundern, z. B. HIER oder DA.

Inzwischen sind auch die Temperaturen endlich auf Frühlings-Niveau gestiegen, so dass wir draußen nicht mehr gar so dick eingepackt herumlaufen müssen. Allein mit der Farbkombination Blau-Pink fühlte ich mich allerdings an diesem Tag auch schon ziemlich frühlingshaft! :)

Macht sich der Frühling bei Euch eigentlich in der Farbwahl Eurer Kleidung bemerkbar oder tragt Ihr ganzjährig Eure Lieblingstöne? Erzählt doch mal!

Montag, 1. Mai 2017

Fun Facts about me - meine Top Five!

Letzte Woche freute ich mich bei Ines über ihre 5 Fun Facts und kramte ein wenig in meinem Gehirn, ob ich wohl ebenfalls 5 zusammenkriege. Et voilà:

1. Ich habe möglichst immer und überall einen Lippenpflegestift dabei, denn wenn ich das Gefühl bekomme, dass meine Lippen trocken werden, werden sie auch umgehend dermaßen unerträglich trocken, so dass ich es keine 2 Minuten mehr mit uneingefetteten Lippen aushalte!

2. Dass ich bei Getränken "krüsch" bin, hatte ich bereits hier und da erwähnt, aber Pfefferminz- oder Kamillentee sind die Krönung, denn die kann ich nicht einmal riechen, ohne dass mir übel wird. Mir fehlt somit jegliches Verständnis dafür, wie Menschen diese Art Gebräu freiwillig und sogar gern trinken können. *örgs*

3. Ich habe Angst vor Zombies! 


Ja, ernsthaft. Horrorfilme mag und schaue ich schon überhauptgarnienicht, aber am schlimmsten ist es für mich, wenn diese gruseligen Untoten mit leerem Blick, abstehenden Armen und unnatürlicher Körperhaltung durch die Gegend oder womöglich gar hinter einem her wanken. 😱

Das Peinlichste dabei: Ich bekomme sogar schon einen leichten Anflug von Panik, wenn eine Person in meiner Nähe aus Spaß nur so tut, als sei sie ein Zombie ... - völlig irrational und total bescheuert, ist aber so. 🙈

4. Vor einer Reise muss ich trotz im Allgemeinen bereits mehrfach erfolgter Kontrolle der wichtigsten Reiseunterlagen nach dem Verlassen der Wohnung regelmäßig noch ein weiteres Mal nachsehen, ob ich Ausweis, Tickets und Co. nicht doch in einem Anfall von Superdusseligkeit wieder ausgepackt haben könnte. 😕 Hatte ich bisher übrigens nie - und dennoch ...

5. Ich neige dazu, beim Einkaufen im Supermarkt vor Ort kleine Aufräumarbeiten zu erledigen. Wenn z. B. im Joghurt-Regal 3 angebrochene Pudding-Paletten stehen, räume ich manchmal eine aus und die verbliebenen Puddinge in die anderen beiden ein oder stelle Ware, die ein anderer Kunde irgendwo einfach abgelegt hat, wieder zurück an ihren Platz, schiebe Tomatendosen zurück in ihre Reihe oder so.

Eigentlich mag ich nämlich Ordnung. Sonderbar also, dass ich zu Hause eigentlich eher der chaotische Typ bin ...



Tuch/Schal: ZARA
Pullover: Johnnie Boden
Hose: ZARA
Stiefel: Paul Green

Vielleicht fühlt sich ja jetzt jemand inspiriert, auch von seinen vielleicht leicht skurrilen, "wunderlichen" Wesenszügen oder Verhaltensweisen zu erzählen. Gerne in den Kommentaren oder - bei Bloggern - auch in einem eigenen Blogpost. So oder so - ich freu mich drauf!!! 😘

Mittwoch, 26. April 2017

Am Tegernsee in den Bayerischen Alpen

Wie schon im ersten Post über meinen München-Urlaub erwähnt, organisierte Bloggerfreundin Sunny am Montag, dem 10. April, für uns beide einen kleinen Ausflug aufs Land, da der Wetterbericht für diesen Tag allerfeinstes Frühlingswetter vorhersagte. So war es auch - und ich hatte keine leichten Klamotten dabei!! Bei uns im Norden war das Wetter nämlich mal eben locker 10 Grad kühler und sonnenfrei - wer erwartet denn dann also sowas!?!? ...

Glücklicherweise tragen Sunny und ich obenrum so ziemlich die gleiche Größe und so durfte ich mir etwas aus ihrem Schrank aussuchen. Von ihrem Ringelshirt mit dem neongelben Streifen war ich schon lange begeistert (guckst Du z. B. HIER - da trägt sie es selbst), so dass mir die Entscheidung, genau DAS Shirt für diesen Tag auszuwählen, nicht schwer fiel. 😎 Darüber zog ich eine von Sunnys Jeansjacken, denn an meiner Lederjacke hatte sich leider am Vortag eine Ärmelnaht aufgelöst und das Loch sollte möglichst nicht noch größer werden.

Zunächst fuhren wir an den Tegernsee und setzten uns erstmal direkt ins Bräustüberl für einen Mittags-Imbiss.


Direkt vor dem Haus gibt es einen Schiffsanleger und so schipperten wir einmal quer über den See nach Bad Wiessee, liefen dort eine Weile herum, unterhielten uns und hatten viel Spaß dabei, z. B. mittels Selbstauslöser alberne Fotos zu schießen. 😎😂

Mit Klick aufs Bild wird dieses - wie immer - größer angezeigt



Später ging's per Schiff wieder zum Ausgangspunkt zurück und anschließend durch die bayerische Landschaft, deren Panoramen norddeutsche "Flachlandtiroler" wie mich ja immer wieder zu Begeisterungsstürme animiert, weiter nach Fischbachau ins Café Winklstüberl, wo es absolut großartige Torten und Kuchen gibt. Schade eigentlich, dass nur eins davon in meinen Magen reingepasst hat ...

Nach dem Kuchen wollte ich gern ein bisschen laufen und so erklommen wir die ersten Meter eines der umliegenden Berge, kehrten aber doch recht schnell wieder um und fuhren zurück zu Sunny nach Hause, wo wir den Tag mit einem Spionagefilm, Flammkuchen und einem Fläschchen Wein gemütlich ausklingen ließen.


In von Sunny ausgeliehenem Shirt und Jeansjacke :)

Liebe Sunny, ganz vielen Dank nochmal für den wunderbaren Tag!!! 😍