Dienstag, 28. Juni 2016

Ein Kurzbesuch bei der Kieler Woche

Nie zuvor war ich bei der Kieler Woche. Eigentlich finde ich das auch nicht schlimm, denn Massenveranstaltungen sind per se nicht so meine Sache. Da jedoch meine Kinder seit geraumer Zeit in Kiel leben und kürzlich beide Geburtstag hatten, wollten der Mann und ich den letzten Sonntag gern mit ihnen dort verbringen und bei der Gelegenheit dann eben auch wenigstens ein bisschen Kieler Woche gucken.

"Kleiner Kiel" mit Rathausturm im Hintergrund und Opernhaus davor


Langarmshirt: Armor-Lux
Hose: Levi's
Sneakers: Nike
Tasche: von Ines geerbt :) (welche Marke ist das eigentlich??)

Wir standen rechtzeitig auf und fuhren rechtzeitig los. Bei der Wahl der Fahrtroute entschieden wir uns - wie es bei uns leider ja häufig der Fall ist - dann aber dummerweise für die falsche Strecke und gerieten in einen über einstündigen Stau, an dessen Ende wir die Autobahn sogar verlassen und quer fahren mussten. Juchhu. :/

Baustellen-Sommer auf Norddeutschlands Straßen


Mit eineinhalbstündiger Verspätung in Kiel angekommen, war dort eine Menge los - wie erwartet. NICHT erwartet hatte ich dennoch diese absolut KA-TAS-TRO-PHA-LE Parkplatz-Situation selbst in der Nähe des Wohnortes meiner Kinder. Deren Wohnstraße war zudem überraschend gesperrt und obwohl "nur für Anlieger frei" fuhr nun natürlich wahrscheinlich extra jedes Auto dort parkplatzsuchend hinein.

Ohnehin teilte ich mir die Kieler Straßen ca. eine halbe Stunde und über 10 km Umweg lang (!) mit diversen nach einer Parklücke herumirrenden Autos und war EXTREMST angep.... und genervt!!!! Immerhin hatte ich den Mann zwischendurch schon aus- und den Sohn stattdessen eingeladen, denn sonst hätte ich nach 2-5x Abbiegen in der mir fremden Stadt auch längst nicht mehr gewusst, wo ich bin und wie ich überhaupt wieder zur Wohnung zurückkomme - falls ich denn überhaupt jemals in den Genuss käme, mein Auto irgendwo abstellen zu dürfen!!!
Der irgendwann ergatterte Parkplatz lag am Ende auch eine Viertelstunde Fußweg (!!) von der Wohnung des Nachwuchses entfernt. Mann mann mann .......

Hinten links liegt eingepackt die größte Segelyacht der Welt, die "White Pearl" (Sailing Yacht A)


Alles wird gut!


Danach wurde es dann aber doch noch sehr schön. Mein Adrenalinspiegel fuhr wieder runter, uns kackte auch keine der gierigen und vermutlich ebenfalls recht frustrierten Möwen ("überall Essen und ich komm einfach nicht ran!!!") auf den Kopf und sogar das Wetter war so freundlich, die drohend über uns schwebenden Regenwolken nicht zu öffnen. Wir guckten hier und guckten da, gingen koreanisch essen und teilten uns anschließend noch diverse, an unterschiedlichen Verkaufsständen erworbene Leckerli: von Schokolade umhülltes Obst, Crêpe mit Nutella und Marzipan, gebackene Banane und Schmalzkuchen - Naaaaa? Appetit bekommen?!?? :)


Seifenkistenrennen auf der Bergstraße



Insgesamt waren wir nur knapp zweieinhalb Stunden auf den Festmeilen der Kieler Woche unterwegs, sahen jedoch eine ganze Menge, und es war echt schön! Vor allem, als sich um kurz vor 18 Uhr die Menschenmassen etwas lichteten, da das Fußball-EM-Achtelfinale der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien angesetzt war. Genau diese Zeit nutzten wir dann schlauerweise für die Heimfahrt, die auch erfreulich entspannt verlief, aber das Highlight des Tages war natürlich das Zusammensein der ganzen Familie. Kommt ja inzwischen leider nicht mehr allzu häufig vor.


"Diskussion" um "Foto mit oder ohne Tochter" :)

Samstag, 25. Juni 2016

Mit roter Bluse und ganz schön großer Kette

Am Donnerstag herrschte hier im Norden sommerliche Hitze mit Mitte 30 Grad und in der Nacht zum Freitag zogen dann die obligatorischen Gewitter durchs Land. Früher hatte ich kaum Angst davor, heute leider sehr wohl! Wenn ich z. B. lese, dass infolge von Überschwemmungen und Blitzeinschlägen mal eben einige Häuser unbewohnbar geworden sind, wird mir ganz anders. Aber allein das Nicht-schlafen-können vor lauter im Raum stehender Hitze, Donnergekrache, Geblitze und eben meiner Angst ist ja auch schon blöd und das hatte ich gerade 2 Nächte in Folge.

Heute gingen die Temperaturen runter auf 22 Grad, die sich durch ausgesprochen ergiebigen Regen allerdings mächtig schwül und somit auch noch nicht so viel besser anfühlten.

Ines veröffentlichte am Dienstag einen sehr aussagekräftigen Blogpost mit dem Titel "5 Gründe gegen den Sommer", welchen ich praktisch in allen Punkten unterschreiben kann. :)

Besonders erfreut hat mich ihr Artikel auch deswegen, weil ich mich mit meinem Sommergemaule sonst immer so einsam fühle - die meisten Menschen freuen sich ja bei Sonne mit 30 Grad ein Loch in den Bauch. - Ich nicht. Nö.

Kürzlich - Sommertemperaturen hatten wir an jenem Tag übrigens noch nicht - durfte meine rote Bluse für einen Tageseinsatz aus dem Schrank. Sie ist aus Viskose und somit eigentlich bei jedem Wetter recht gut tragbar. Jeans dazu gehen sowieso immer und die bequemsten unter all meinen Sneakers (HIER berichtete ich darüber, wie sie mich problemlos einen ü21.000-Schritte-Tag überstehen ließen) ebenfalls - wenn sie denn farblich einigermaßen passen.

Bluse: Street One
Hose: Esprit
Sneakers: Reebok

Bei Ansicht der Bilder finde ich jetzt nur meinen Kettenanhänger zu groß. - Wieder einmal dieses Phänomen, dass mir das zuvor vorm Spiegel überhaupt nicht aufgefallen ist und ich, im Gegenteil, sogar noch dachte, ein so großer Anhänger lenke den Blick des Betrachters positiv gesehen aufs Dekolleté bzw. auf die Gesicht- und Halsregion. Tut er aber irgendwie nicht - oder doch?

Mit passendem Schmuck habe ich nach wie vor so meine Probleme. Was hättet Ihr Euch an meiner Stelle bei einem solchen Outfit um den Hals gehängt? Und wo gibt's das, was Ihr mir empfehlt? ;)

P.S.: Bin hier zwar in Rot unterwegs, springe aber trotzdem gerne mal schnell rüber zu Tina und ihrem tollen und farbenfrohen Pink Friday! 

 Tinas Pink Friday-Link-Up

Montag, 20. Juni 2016

Überraschung!

Über·rạ·schung
Substantiv [die]

1. ein Ereignis, das man nicht erwartet hat.
"Am nächsten Morgen gab es eine böse Überraschung: Unser Gepäck war gestohlen worden."
2. etwas, das geschenkt wird und von dem derjenige, der es bekommt, nichts weiß.
"Ich habe eine Überraschung für deinen Geburtstag."
3. das Überraschtsein.
"sich seine Überraschung nicht anmerken lassen"

Das habe ich beim Googeln gefunden.

Offenbar eine Überraschung geplant und zu diesem Zweck meine Adresse herausgefunden hat hingegen das Unternehmen Emilia Lay. Sabine vom Blog Bling Bling Over 50 feierte im Mai diesen Jahres ihr 3-jähriges Blog-Jubiläum und verloste zu diesem Anlass unter anderem einen Emila Lay-Schal (HIER). Ich war in den Lostopf gesprungen und hatte auch tatsächlich gewonnnen - allerdings nicht den Schal, sondern die unter diesem als Gewinn Nummer 2 ausgelobte Weste! :)
Wer mir auf Instagram folgt, hat sie bereits in spontaner Schnappschuss-Form an mir gesehen --> KLICK - Wobei mir einfällt, dass ich seitdem eigentlich auch schon einen richtigen Blogbeitrag mit ebendieser Weste hatte verfassen wollen. Okay, der kommt dann jetzt also ganz bald. Versprochen! :)

Jeeeedenfalls hatte ich am Wochenende plötzlich ein Päckchen auf dem Tisch und dachte so "Hä? - bei dem Laden hatte ich doch gar nichts bestellt!?"

Mein zweiter Gedanke war sogar "Tssss, jetzt schicken die ihre Kataloge schon in teuren Wellpapp-Kartonagen an potentielle Kunden." - Dann erst öffnete ich das Paket und hervor kam genau so ein Schal, wie Sabine ihn verlost hatte.
Das folgende Schriftstück lag bei:

*hachz*
Nun, ähem ... - ... Losglück hatte ich ja sehr wohl und umgehend wollte sich mein notorisch schlechtes Gewissen zu Worte melden, aber dann habe ich mir doch erlaubt, mich einfach mal richtig zu freuen!!
So eine süße Idee - ganz, ganz lieben Dank an das Team von Emilia Lay! Ihr habt mir wirklich eine riesige Freude gemacht! :)

Am selben Tag erhielt ich übrigens ein weiteres Päckchen, von dem ich jedoch wusste, was drin sein würde! Meine schnuckelige blaue Rucksackhandtasche hatte ich Euch ja bereits kürzlich HIER präsentiert. Ich liebe sie und war direkt scharf auf weitere Farben - gern aber auch mal ein wenig neutraler - und was sticht mir da in mein googelndes Auge? Das gleiche Modell in METALLIC!!!

Kreischalarm und Habenwollen-Modus waren eins, und das Modell Kipling Firefly N nun also in der Farbe "Silver Beige" an jedem schönen Samstag somit der Inhalt meines zweiten Paketes. Natürlich hab' ich gleich ein paar "stolze Mama"-Fotos knipsen lassen ;) und da Tuch, Rucksack/Tasche und sogar noch mein Auto farblich relativ gut zusammenpassten, kriegt Ihr jetzt hier gleich das ganze Paket. Zusammen mit einer ausnahmsweise mal ganz farblosen Gunda - auch auf's Schminken hatte ich an jenem Tag verzichtet und dann noch eine weite Hose an, was wirklich nur alle Jubeljahre mal vorkommt.



Tja, war schon irgendwie cool, das Ganze. :) Positive Überraschungen passieren ja im Leben (zumindest in meinem ) eher selten, aber seitdem ich blogge, kommen diese  - vor allem auch durch manch eine damit verbundene sympathische neue Bekanntschaft - doch ein wenig häufiger vor. :)

Tuch/Schal: Emilia Lay
Langarmshirt: MEXX
Cargohose: CECIL
Stiefeletten: Manas
Rucksacktasche (Rucksack / Tasche): Kipling

Euch allen eine zauberhafte Woche!

Mittwoch, 15. Juni 2016

Ich hab die Worte nicht - aber Fotos!

Im Gegensatz zu besonders schreibbegeisterten und -geübten Mitbloggerinnen wie z. B. Fran-tastic!-Fran oder WeibsWort-Anna habe ich es leider nicht so mit dem Worte finden. Im wahren Leben unterhalte ich mich zwar im Allgemeinen recht gern (und rede dann auch schon mal zu viel, wenn andere nicht noch mehr reden - dann lasse ich ihnen nämlich den Vortritt ... ;) ), aber meist nicht über kulturell sonderlich hoch stehende Themen, sondern viel lieber über Privates. :)

Small Talk mit fremden Menschen liegt mir ebenfalls nicht so sehr, weswegen ich beispielsweise auch nicht allzu scharf auf offizielle Event-Besuche bin und mich bei meinen beiden letzten und bisher einzigen (das BAUR-Pressedinner im Juni 2015 und der AffiliateCruise letzte Woche) jeweils dankbar an die Fersen der diesbezüglich deutlich versierteren Ines geheftet habe.

Bis ich einen Blogpost so weit habe, dass ich ihn veröffentlichen mag, dauert es meist mehrere Stunden. Dann habe ich aber auch mindestens noch zehn- bis zwanzigmal drübergelesen und immer wieder Kleinigkeiten verändert. Manchmal fällt mir auch einfach gar kein Text ein.

Dafür knipsen wir recht häufig Outfit-Fotos - just in case! 


Damit man (also ich) "schon mal was hat", wenn man (also ich) es denn mal braucht und das Wetter vielleicht zu schlecht zum Knipsen ist. Oder wenn das "Model" (schon wieder ich) sich nicht so nach Fotos machen fühlt. Oder so.

Nun habe ich langsam zu viele OOTDs in petto und muss echt mal was zeigen!
Hier kommt also ein Look von Anfang April - gut an der noch recht spärlichen Vegetation hinter mir erkennbar. ;)

Es handelt sich um einen irre großen und extrem weiten One-Size-Ponchopullover (oder doch ein Cape? - Ach, keine Ahnung, ich komme da immer wieder durcheinander und habe die Unterschiede noch immer nicht wirklich begriffen!) aus viel Viskose, etwas weniger Poly, noch weniger Baumwolle und ganz wenig Kaschmir zusammengesfeinstrickt, den man echt nur mit was gaaaanz Schmalem darunter tragen kann, sonst würde man noch mehr nach Zelt aussehen als man's eh schon tut. Dazu gibt es also Leggings und ein Paar meiner heißgeliebten A.S.98-Stiefeletten - feddisch! Ach nee, ein Langarmshirt musste noch drunter. Voilà.

Ach, guckt mal, und nun ist es doch noch ganz schön viel Text geworden. :)



Langarmshirt: ESMARA (Lidl)
Ponchopullover (Cape?): Triangle
Leggings: Cream
Stiefeletten: A.S.98 

Sonntag, 12. Juni 2016

Viereinhalb Stunden auf 'nem Partyboot

Ines und ich vorm Partyschiff :)
Am 8. Juni veranstaltete das Team von TradeTracker Deutschland sein erstes Firmenevent und aus irgendwelchen Gründen hatte ich überraschend eine Einladung bekommen. Da ich bisher mit meinem Blog keinerlei Kooperationen eingegangen bin, wunderte mich das ein wenig und erst wollte ich auch nicht teilnehmen, wurde dann jedoch von Ines, die ebenfalls geladen war, überredet. :)

Party und Networking in perfekter Kombination?


Der Plan war ein "AffiliateCruise", bei dem an Bord des Partybootes "MS Tonne" in Hamburg gefeiert und genetzwerkt werden sollte.

Neue Ideen sollten entwickelt, bestehende Geschäftsbeziehungen gepflegt und neue geknüpft werden. Potentielle Publisher (das ist z. B. ein Blogbetreiber, der Werbeanzeigen veröffentlicht) und Werbekunden (diejenigen, die ihre Produkte auf unterschiedlichsten Kanälen bewerben möchten) sollten sich in lockerer Party-Atmosphäre bei DJ-Klängen, kühlen Getränken und Fingerfood auf einer 4-stündigen Bootsfahrt kennenlernen und im Idealfall zueinander finden.

So weit so gut. Als wir irgendwann alle mit Bändsel am Handgelenk ( wozu? Zwischen Beginn und Ende der Bootstour hätte eh niemand von Bord gehen können. Was natürlich die Frage aufwerfen könnte, ob man wieder eingesammelt worden wäre, wenn man versehentlich ins Wasser gefallen und möglicherweise ohne sein Bändchen am Handgelenk um Rettung ersucht hätte.) und Boarding-Card um den Hals auf dem Boot "eingecheckt" hatten, überließ man seine Gäste jedoch weitestgehend sich selbst. Keine Frage, alle waren supernett und äußerst bemüht, allzeit Getränke und Essen zur Verfügung zu stellen. Ein Program, beispielsweise in Form von Vorstellungen einzelner Unternehmen oder zumindest des Veranstalters, gab es jedoch leider nicht.

Wer sind Sie und was wollen Sie hier?


Da es auch nur eine Art von Hals- bzw. Armbändern und Boarding-Cards sowie keine aushängende Teilnehmerliste gab, konnte man zudem Vertreter von Unternehmen und mögliche Publisher nicht ad hoc auseinanderhalten und wusste nicht einmal, wer überhaupt so alles anwesend sein könnte. Es lagen lediglich ein paar Werbemittel in der unteren Ebene des Schiffes bereit. Diesbezüglich ist für den eventuellen Wiederholungsfall einer solchen Veranstaltung also noch gut Luft nach oben ...

So blieben, denke ich zumindest, die meisten "unter sich" - viele der Marketing-Menschen kannten sich offenbar auch bereits im Vorwege.

Ines und ich lernten Claudia vom Blog Happyface313 sowie Petra vom Blog Zeitlos bezaubernd neu und näher kennen und verbrachten die viereinhalb Stunden auf der Elbe ausgiebig plaudernd weitestgehend zu viert, blieben also quasi ebenfalls "unter uns". ;) - Hey, Mädels, es war sehr schön mit Euch! ♥

v.l.n.r.: Claudia, Ines, Petra, Gunda

Immerhin gab es einen "Gesprächsunterbrecher" (er bezeichnete sich selbst als solcher), der sich als Zauberer mit anhängendem Kameramann entpuppte und uns am Tisch kurz mit kleinen Tricks unterhielt. :)

Links im mittleren Bild seht Ihr den Gesprächsunterbrecher-Zauberer mit Claudia

Das Fingerfood (leider alles kalt) wurde anfangs auf Platten angereicht und stand ansonsten im unteren, vorderen Bereich des Schiffes neben eigens geschmierten Fischbrötchen zur Selbstbedienung inkl. Papptellern und Servietten bereit, was wir zum Glück zufällig entdeckten ... An einer kleinen Bar holte man sich dazu seine Getränke (z. B. Sekt - lecker! :) ).

Aus meiner Sicht war mit Abstand das Beste an der Veranstaltung der Blick auf die immer wieder großartige Kulisse an den Ufern der Elbe in Hamburg, wo auch das Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2 derzeit für 3 Wochen bei Blohm+Voss im Trockendock ELBE 17 liegt und für einen angeblich zweistelligen Millionenbetrag modernisiert wird.

Die "Strandperle Hamburg" ...

... und die Königin der Meere, die Queen Mary 2 bei Tag ...

... sowie bei Nacht.

Zudem sahen wir am Gelände von AIRBUS das speziell für großvolumige Lasten entwickelte, riesige Transportflugzeug Beluga 5 abfliegen und schipperten unter anderem durch den Waltershofer Hafen am Burchardkai, wo täglich ebenfalls riesengroße Containerschiffe abgefertigt werden.

So nah dran war ich noch nie. Absolut grandios! Eine tolle Erfahrung!!



Nachtrag: Hier noch ein extra Bild extra für Ines - wenn sie schon danach fragt ...:



Und dann war da natürlich noch der Sonnenuntergang auf der Elbe ... ♥♥♥


Dienstag, 7. Juni 2016

What I wore - KW 22/2016

Montag, 30.05.2016 
Die Woche startet mit schwülen, sehr ermüdenden 27 Grad, die mich - ich weiß ja, dass die erstaunte Frage kommen wird - trotzdem nicht davon abhalten, Boots, Stiefeletten oder gar Stiefel anzuziehen. Ihr kennt ja meinen Blogtitel - warme Füße und so ... - das ist halt wirklich nicht so einfach bei mir. Und ich mag mich mit etwas "Voluminöserem" am Fuß auch meistens lieber leiden. Natürlich gibt es aber auch Tage, an denen selbst mir die Füße qualmen, im Büro sind diese jedoch eher selten.

Mit meiner Pünktchenbluse, der Jeans und den bequemen Boots kam ich auf jeden Fall bestens durch den Tag.

Bluse: Franco Callegari
Jeans: Tribeca
Biker Boots: Unisa

Dienstag, 31.05.2016 
Die Luft ist ein wenig besser als gestern, nur abends beim Sport ging's irgendwie gar nicht. Wir hatten aber auch alle, egal ob dicker oder dünner, älter oder jünger, das Problem, dass sich schon nach wenig Bewegung gefühlt ein Schweißfilm über den ganzen Körper legte und haben dadurch auch lieber etwas weniger gemacht als sonst. Ich halte mich eh gern zurück, wenn mir was zu anstrengend ist - darin hab' ich jahrelange Übung. ;)

Kleid: Pont Neuf
Strumpfhose: Kunert
Schnür-Stiefeletten: Gabor 

Mittwoch, 01.06.2016 
Da ich mich am Morgen spontan entschlossen hatte, einen mitten auf unserer Straße laufenden Schüler besser nicht anzufahren, habe ich mir stattdessen an Zaun und darunter liegendem Kantenstein unseres Nachbarn meinen Autoreifen aufgeschlitzt (knapp 10 cm) und zusätzlich eine hübsche Schmarre in den Lack geratscht. Eine Minute später war der Reifen platt wie 'ne Flunder und ich so am Zittern, dass ich meinen Chef angerufen und gefragt habe, ob mich jemand abholen kommen kann. Auf die Idee des Mit-dem-Rad-zur-Arbeit-fahrens bin ich erst 5 Minuten später gekommen, weil ich halt nie Rad fahre ... *ähem*. Hab' dann aber lieber kein weiteres Mal angerufen.

Später dann habe ich im Büro eine Menge Fliegen erlegt, war wettermäßig (um die 28 Grad und Sonne haben wir hier die ganze Woche über) passend - inklusive Wohlfühlfaktor - gekleidet und durfte bereits am selben Abend mein Auto mit einem neuem Reifen und gottseidank doch ohne größeren Lackschaden wieder vor der Tür begrüßen - war allerdings "mal so eben" auch gleich um knapp über 200 Euro ärmer.



Lederjacke: Gipsy
Tunika: Vetono
Strumpfhose: No name
Stiefel: Görtz Shoes
Collier & Armband: LEONARDIarte

Donnerstag, 02.06.2016 
Stimmung tagsüber mächtig schlecht - ich fühlte mich furchtbar gestresst. Abends dann Zumba als "Gast" bei einem fremdem Trainer. Interessant, wie unterschiedlich die "Instructor" doch so sind! Dieser überließ seine Truppe weitestgehend sich selbst, machte nur sehr wenig vor (die Leute wussten aber eigentlich alle, was angesagt war, so dass ich mir die Bewegungen an einigen der vor mir Stehenden abgucken konnte - naja, und das ja auch musste! ...), lief dafür viel durch die Reihen, unterhielt sich hier und da mit den Teilnehmern und herzte offenbar diejenigen, die er vor der Stunde eventuell noch nicht geherzt hatte. Das Ganze wirkte ein bisschen wie eine "große Familie", und ich kam mir mit meinem Gast-Status ein wenig überflüssig vor, - werde aber auch "Gast" bleiben, denn ich sehe Trainer oder Trainerinnen doch lieber durchgehend vorne stehen.

Abgesehen davon kam ich besser mit als erwartet und stimmungssteigernd wirkte die sportliche Betätigung trotz meiner Kritikpunkte und der blöden Tages-Stunden davor erfreulicherweise auch - also Ende gut, alles gut sozusagen.


Kleid: MAISON SCOTCH
Strumpfhose: No Name
Boots: Arizona
Kette: Bijou Brigitte

Freitag, 03.06.2016 
Da ich wusste, dass ich an diesem Nachmittag zunächst etwas anderes vorhaben würde, hatte ich den Mann gebeten, morgens vor der Arbeit schon mal ein paar OOTD-Fotos zu schießen. Beim Betrachten der Bilder musste ich jedoch feststellen, dass ich um diese Zeit auffallend verquollener aussehe als einige Stunden später, meine Augen sind um sieben Uhr früh doch noch SEHR klein! Aber die Tage sind ja schön lang zur Zeit, so wiederholten wir es am Abend noch einmal. ;)

Diese Jeans hat eine Besonderheit - für das Material wurden nämlich recycelte Plastikabfälle aus dem Meer verwendet. Im Übrigen hat sie einen sehr hohen Bund, hinter dem frau so einiges "verstecken" kann. Die spezielle Waschung ist aus der Nähe recht ausgeprägt und passt nicht zu vielem, außerdem hat sie sich seit dem Kauf ziemlich geweitet, was mir nicht so gefällt. In Kombination mit meinem an diesem Tag gewählten Oberteil und den Sneakers fühlte ich mich dennoch sehr wohl.

Die Farbe des Shirts nennt sich rosé-apricot und ist fotografisch schwer einzufangen!

Longshirt: Betty Barclay
Jeans: G-Star RAW
Sneakers: Vagabond

Samstag, 4. Juni 2016

Rucksacktaschen-Glück

... oder auch: Warum nicht gleich Kipling?


Yippiiiiiiieeeeeh!!! Ich habe eine Tasche in meinem Lieblingsblau gefunden, die im Internet gar nicht so aussah wie mein Lieblingsblau. Also, genau genommen ist sie nicht ganz und gar und zu 100 % mein Lieblingsblau, weil sie "nur" - na, ich sag mal - ca. 92 % "Farbknallfaktor" hat und es durchaus Taschen mit 100-prozentigem Knallfaktor auf dem Markt gibt. Davon hatte ich zwischenzeitlich auch bereits zwei im Hause. Beide mussten allerdings aufgrund ihrer nicht zur neuen "Mama" passenden Form (zu groß und zu kastig für mich - danke, liebe Ines Meyrose für Deine Unterstützung bei meiner Problemfindungs-Analyse ♥) wieder zurück an den Absender. - Aber dann entdeckte ich die Kipling Firefly N (hier ist nichts gesponsert - alles selbst gekauft - ich bin immer ganz freiwillig begeistert!).

Eigenartig, sobald der Name "Kipling" fällt, muss ich automatisch an Sabine vom Blog "Bling Bling Over 50" denken ... - hallo, liebe Sabine! *wink* - diese Marke ist für mich wohl auf ewig untrennbar mit Deiner Person verbunden! ♥

Jedenfalls hatte ich das Internet nach etwas Handtaschenähnlichem in "meinem" Royalblau durchsucht und stieß auf diesen kleinen Rucksack, der mit einem abnehmbaren Riemen auch - sehr niedlich und von mir in dieser Tragevariante bevorzugt - als Schultertasche zu tragen ist - insofern für mich eine Rucksackhandtasche! Nur leider sollte diese scheinbar nicht Royalblau, sondern ein wenig dunkler sein - Kipling nennt den Farbton "Ink". Ich guckte mir den kleinen Rucksack aus Nylon in verschiedenen Onlineshops an und fand überall voneinander abweichende Blautöne abgebildet!

Hmm ... und wie sieht "Ink" nun bitteschön aus? - Was soll's, bestell' ich doch einfach mal! - Und nun ist er/sie/es da und sieht gefällt mir großartig! Die Farbe ist allerbest, die Größe ist okay, das Produkt ist für meinen Geschmack gut durchdacht, es gibt mehrere Fächer und sogar ein Schlüsselband in einem davon.

I am in Love!


Ich bin so begeistert, dass ich direkt ein paar Fotos machen (lassen) musste, um Euch mein neues Schätzchen zu zeigen. Auch hier sah die Farbe hinterher mal so und mal anders aus. Offenbar gibt es dieses Problem bei Royalblau des Öfteren, wie man auch schön bei Bärbel vom Blog "Ü50" in ihrem Beitrag "Reklame: Ü50 Tatort NEUE NATIONALGALERIE" sehen kann, in dem dieses wunderbare Blau wohl lieber ein Lila geworden wäre. ;)

Einmal von Sabine inspiriert, einmal etwas von ihr um den Hals - die Kette habe ich von ihr. ♥

Im Rahmen meiner online Farb-Recherche entdeckte ich außerdem, dass unser liebes Internetz für den interessierten Betrachter sogar Videos bereit hält, in denen Leute z. B. Taschen vollpacken und uns 12 Minuten lang zeigen, womit!

Was es nicht alles gibt ...! ;) Guckt Ihr zum Beispiel hier:



Nun bin ich ganz angetan von diesen kleinen Mini-Täschchen (Tasche-in-Tasche-Prinzip), hier heißen sie "JuJuBe". Gibt es so etwas in Deutschland auch? Und wenn ja, wo?? Kennt sich jemand aus?

Und sonst so? Was sagt Ihr zu meinem neuen kleinen blauen Schätzchen?