Donnerstag, 31. März 2016

Barcelona - Liebe auf den zweiten Blick

Ihr Lieben,
zunächst einmal herzlichen Dank für Eure aufbauenden Kommentare zu meinem Heimkehr-Post aus Barcelona! :)

Fahre ich für 4-5 Tage weg, hab' ich nach der Rückkehr meist ebenso lange mit den "Nachwehen" zu tun (Wäsche waschen, aufräumen, einen Haufen Fotos sortieren, bearbeiten und so), aber auch damit, möglichst viele der verpassten Blog-Posts, Forumsmeldungen usw. im Internet nachzulesen. Zudem bewerte ich gern meine Urlaubsunterkunft im Buchungsportal, und Texte jeglicher Art schüttele ich leider nicht so schnell aus dem Ärmel wie ich gern würde.

Insofern hat es diesmal etwas gedauert mit meinem Urlaubsbericht - tut mir Leid. Dafür ist er umso länger geworden - es sind zwar hauptsächlich Bilder, aber dennoch: Seid stark! ;)  

Und klickt unbedingt auf die Bilder, damit Ihr sie größer anschauen könnt!!

Einige der extrem zahlreichen Tauben auf dem Plaça de Catalunya im Zentrum Barcelonas
Tja, Barcelona ... die Stadt brauchte ein wenig länger, um zu mir durchzudringen, aber sie hat es dann doch geschafft. Liebe auf den ersten Blick war es tatsächlich nicht. Als erstes fielen mir nämlich die vielen Hunde-Tretminen - häufig mitten auf den Gehwegen - auf, und da reagiere ich schon ziemlich allergisch. Barcelona hat für eine Großstadt mit wenig Grün enorm viele Hundehalter, fanden wir.
Hier das Foto eines besonders süßen Quartetts:

Der Kleine vorne legte sich kurz danach auf den Rücken - so sweet!!
Schnell stellten wir auch fest, dass unsere Annahme, durch das schachbrettartige Straßennetz (die meisten Straßen verlaufen parallel oder senkrecht zur Küste) könne man sich problemlos in Barcelona orientieren, leider falsch war. Vielleicht können das Leute mit besserem Orientierungssinn, aber für uns traf das nicht zu.

Während unseres gesamten Aufenthalts standen wir immer wieder an Plätzen oder Kreuzungen, wo bis zu 8 Straßen aufeinandertrafen, und wussten weder, wohin wir wollten, noch kurz darauf (peinlich, aber wahr), woher wir kamen. Da wir zudem das sagenhafte Talent besitzen, uns bei einer entweder-oder-Möglichkeit fast grundsätzlich für die falsche Richtung zu entscheiden, waren wir halt des öfteren etwas länger unterwegs ...

Wirklich toll war ...

 

... das Wetter!
Bis auf den etwas durchwachsenen Montag schien fast durchgehend die Sonne bei frühlingshaften knapp 20 Grad. Kinder, SO (!) geht Frühling! Das, was hier in Deutschland gerade abgeht, scheint dagegen so unheimlich gern gewollt, aber eben definitiv nicht gekonnt.

... das Meer!
Es hat einfach was, auf Meer und Wellen zu gucken - ob nun als Hafen-Fan (der Mann), als Bade-Fan (keiner von uns beiden so richtig) oder einfach, weil es total schön ist (ja, genau!).



... das Essen! (zumindest zu einem großen Teil)
Am ersten Abend gingen wir richtig essen - das war klasse (der Salat, die Oliven und das Fleischgericht auf der Collage unten gehörten dazu), aber auch ziemlich teuer. Danach behalfen wir uns mit Snacks oder z. B. Tapas wie diesen:

Hier kamen noch frittierte Calamari hinzu - leider sind die nicht mit auf dem Bild.

... die Metro!
Ganz herzlichen Dank an meine liebe Fran für den Tipp mit der 10er-Karte - die war perfekt. Und wirklich ungemein praktisch und einfach. Wie ohnehin das komplette U-Bahn-Netz inklusive der Ausschilderungen in Barcelona. So oft wie wir uns zu Fuß in die falsche Richtung bewegten, so reibungslos klappte das Metro-Fahren. :)

... die Architektur! 
Diese ist in Barcelona ausgesprochen vielschichtig und besonders!

Zwei Gaudí-Häuser, das Casa Milà ("La Pedrera" - unten links und daneben) und das Casa Batlló



Zum einen gibt es an mehreren Stellen den außergewöhnlichen Stil von Antoni Gaudí (siehe oben seine beiden Häuser am Prachtboulevard Passeig de Gràcia), aber auch massenhaft weitere Hingucker, die immer wieder mitten im normalen Straßenbild zu finden sind.

Ein Paradebeispiel dafür ist allein die Altstadt mit ihren vielen kleinen Gässchen, Geschäften und Balkonen und als kompletten Gegensatz dazu findet man auch moderne Architektur wie z. B. den Gas Natural Turm.

Was mir besonders gut gefallen hat, waren die großen, luftigen Innenhöfe zwischen den eng stehenden quadratischen Häuserblocks, in welchen es häufig Cafés gibt, wo die Menschen sich treffen und unterhalten - überhaupt stehen in Barcelona unheimlich viele Sitzbänke zum Ausruhen herum, großartige Sache, das! - und selbstverständlich die immer wieder auftauchenden Kirchen, die ich hier jetzt unmöglich auch noch alle abbilden kann, also lasse ich diese mal insgesamt weg.


Altstadt ... - typisch, schmale Gassen und aus den Fenstern hängende Wäsche.

Zwischendurch mal schnell eine Anmerkung zum Thema Urlaubsgarderobe:
Ich war diesmal schlau - hatte neben Jeans nur Rot und Schwarz dabei und so weder Kombinationsprobleme noch zu viel mit. Zum allerersten Mal! Bin voll stolz auf mich! ;)



Wunderschön auch das Hospital de la Santa Creu i de Sant Pau


Der futuristische Gas Natural Turm - man konnte sich schön drin spiegeln. :)

... die Gegend um den Arc de Triomf!
Fran schrieb in ihrem Blogpost "Ein bisschen Barcelona", ihr Lieblingsort dort sei der Arc de Triomf, und da Fran in unserem Urlaub ohnehin quasi allgegenwärtig war (ich kenne niemanden, der so sehr für Barcelona schwärmt wie sie, hatte Reiseführer von ihr, ihren o. g. Blogpost als Ausdruck dabei, mich vorher mit ihr darüber ausgetauscht und es ging immer wieder so "Fran hat gemeint ...", "Fran schreibt auch ..." etc.), war ich ziemlich gespannt darauf.

Was soll ich sagen ... ich schließe mich ihrer Meinung an! :)

In der Nähe des Bogens findet man jede Menge Sitzgelegenheiten auf Mäuerchen und Bänken, und neben einigen wirklich penetrant nervigen Bettlern gibt es dort eine Menge interessanter Leute zu betrachten. Wir hatten uns einen Snack mitgebracht und ich wollte von dort aus nicht wirklich dringend wieder weg ...

... den Montjuïc nebst Castell auf seinem Gipfel! (Infos HIER)
Unser Ausflug an Tag 3 - wir nahmen die Seilbahn nach oben - mit "Bergsteigen" (da reichen eigentlich schon 2 Stockwerke Treppen ...) hab' ich's nämlich überhaupt nicht und keuche mir regelmäßig die Ex-Raucher-Lunge aus dem Hals - führte uns zum am Meer und Hafen liegenden Hausberg Barcelonas - die Aussicht war mega!



Fast genau so toll - nur nicht ganz so weit oben - war übrigens die Aussicht vom Dach der Kathedrale von Barcelona:



Die berühmte Sagrada Família und ihre Baukräne



... das Olympiagelände!
Wider Erwarten ... bzw. ich kann nicht wirklich erklären, warum ich es dort so schön fand, aber es war so. Ruhig, "aufgeräumt", angenehm und man spürt irgendwie, dass an diesem Ort einmal etwas Besonderes stattgefunden hat. Man kann sich vorstellen, wie die Atmosphäre bei den Sommerspielen 1992 in etwa gewesen sein muss. Ins Stadion durften wir auch hineinsehen - das war dann noch ein abschließendes Highlight.

Olympiapark Barcelona

Olympiastadion Barcelona

... die Mönchssittiche!
Dieser sammelte gerade Bau-Material für sein Frühlingsnest. :)


Sehr cool fand ich auch die zahlreichen bemalten oder mit Graffiti besprühten Rolltore und Türen Barcelonas. Streetart mag ich fast so gern wie Street-Style in der Mode. :)



Außergewöhnlich auch die 13 Gänse, welche im Innenhof der Kathedrale leben und von denen jede Gans ein Jahr im Leben der Märtyrerin Santa Eulalia repräsentiert, einem jungen Mädchen, das im 4. Jahrhundert von den Römern wegen ihrer Religion zu Tode gefoltert wurde ...

... oder der schwanzlose Salamander (heißen die überhaupt so?)  ...



... oder auch meine "Knasterfahrung".  :D

Was wir nicht geschafft haben:

... die Sagrada Família von innen ansehen. 
Es ist irre, wie viele Touristen sich ganztägig um dieses Gebäude scharen, und als wir uns eines Morgens nach Tickets erkundigten, bekamen wir die Auskunft, dass es erst wieder welche für 14 Uhr zu kaufen gebe. - Wir wollten uns aber von einer überlaufenen Touristenattraktion nicht diktieren lassen, wann wir im Urlaub wo zu sein hätten und haben die Innenbesichtigung somit gelassen. Sie ist bestimmt großartig, aber dennoch finde ich das überhaupt nicht schlimm. Und weglaufen tut sie ohnehin nicht.

Schade finde ich allerdings, dass wir nicht in den Park Güell gefahren sind. So wirklich hatte ich diesen gar nicht auf dem Schirm, sah dann auf dem Rückweg am Flughafen Bilder davon und habe mich dann doch ziemlich geärgert. Ein Urlaubstag länger wäre also definitiv angesagt gewesen - aber so kann man sich ja vornehmen, irgendwann noch einmal nach Barcelona zu fahren! :)

Die Barcelona-Berichte von Fran findet Ihr übrigens HIER, HIER und HIER.

Samstag, 26. März 2016

Im Interview bei Crossdresser Jennifer

Vor einiger Zeit bat mich Crossdresser Jennifer, ihr bei den 55 Fragen ihrer Interview-Reihe Rede und Antwort zu stehen, was ich natürlich sehr gern tat! Wie ich schon einmal in DIESEM Post erwähnte (eine Menge Persönliches gab es ansonsten auch noch HIER und DA), finde ich es ziemlich spannend, sich zu von anderen Menschen vorgegebenen Fragen Gedanken zu machen und sich nicht immer nur mit dem zu beschäftigen, was den eigenen Hirnwindungen so entspringt.

Heute veröffentlichte Jennifer nun unser Interview auf ihrem Blog - ich würde mich also sehr freuen, wenn Ihr mal zu ihr rüberzappt: HIER GEHT'S LANG!
Viel Spaß beim Lesen!

Dir, liebe Jennifer, sage ich an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank und wünsche Euch allen ein fröhliches Osterfest! Ach so, die Uhren werden heute Nacht übrigens eine Stunde VORgestellt - nur für den Fall, dass jemand das, so wie ich nämlich, gerade nachsehen wollte oder noch nicht auf der Pfanne hatte. 

Freitag, 25. März 2016

Jaaaaa, wir sind zurück!

Diejenigen, die mir bei Instagram folgen, haben vielleicht schon mitbekommen, dass unser Kurzurlaub in Barcelona hinsichtlich An- und Abreise mit einigen Hindernissen gespickt war.


Durch den Zwangsumweg kam der Flieger nach Barcelona schon verspätet am Flughafen an.
Warten auf den verspäteten Flug.
Auf dem Hinflug am Sonntag bescherte uns ein Streik der französischen Fluglotsen eine mehr als 3-stündige Verspätung bei der Ankunft am Urlaubsort, da die Maschine Frankreich nicht über- sondern weiträumig umfliegen musste, und unser Rückflug am Donnerstag war eigentlich über ein Umsteigen am Flughafen in Brüssel gebucht, wo ja zwei Tage zuvor durch einen Terroranschlag zahlreiche Menschen ums Leben gekommen waren und der Flughafen somit natürlich gesperrt blieb.

Die Airline verwies für Umbuchungen immer wieder auf ihre Service-Hotline, auf die in dieser Zeit aber natürlich JEDER zugreifen wollte, und wo somit immer nur ein Band zu hören war, dass der Anruf zur Zeit leider nicht entgegengenommen werden könne.

Gestern Morgen vor dem Auschecken aus unserem Hotel stand ich dann vor der Situation, dass "Brussels Airlines" den ersten Teil unseres Rückflugs von Barcelona-Brüssel auf Barcelona-Lüttich umgebucht hatte, es von dort aus allerdings keinen Weiterflug nach Hamburg gegeben hätte, sondern lediglich öffentliche Verkehrsmittel nach Brüssel und von dort aus einen Bus (!!) nach Hamburg. :(

Ich als nicht eben reiseerfahrener Mensch hatte für diesen Urlaub zum allerersten Mal überhaupt selbst unsere Flüge gebucht und die Bestätigung von der Firma nurflug.de erhalten. Ich versuchte nun also die ganze Zeit, mit meinem Handy (womit ich bekanntlich auch nicht gerade gekonnt umzugehen weiß - außerdem die Roaming-Gebühren, juchhu ...) die "Brussels Airlines"-Hotline oder einen nurflug.de-Mitarbeiter zu erreichen, kontaktierte Erstere zudem über Facebook und schrieb an Letztere zusätzliche E-Mails. Außerdem stand ich mit laufenden Tränen an der Hotel-Rezeption, wo der aktuell diensthabene und total lieb bemühte Mitarbeiter mit uns nach einer Lösung suchte, meine Nerven mit Schokolade versorgte und z. B. versuchte, mich telefonisch mit dem spanischen "Brussels Airlines"-Callcenter zu verbinden. Aber auch dort kam ich über die Warteschleife nicht hinaus und gab schließlich entnervt auf.

Dann jedoch erhielt ich eine Whatsapp-Nachricht meiner Tochter aus Deutschland, die von einer Mitarbeiterin von nurflug.de angerufen wurde, welche eine Lösung für uns hatte!

Ich hatte den Anruf der Dame auf meinem Handy aufgrund meiner ganzen Schreiberei verpasst, rief sie zurück und sie präsentierte mir total kompetent, sympathisch und unkompliziert eine bereits veranlasste Umbuchung für den selben Abend:
Barcelona-München sowie München-Hamburg.

Ich hätte sie sowas von knutschen können und mir fielen zentnerweise Steine vom Herzen!!!!!!

Kurz vorm Abflug in Barcelona gestern am späten Nachmittag
Mit der Gewissheit, nun also sogar noch am ursprünglich geplanten Abend nach Hause zu kommen, hatten wir nach dem ganzen Drama dann plötzlich sogar noch Zeit, weitere drei Stunden in Barcelonas 20° C-Frühlings-Sonnenschein herumzuspazieren, ein paar Patatas Bravas zu essen (die eigentlich als Patatas Alioli bestellt waren, aber was soll's ...) und z. B. das fröhliche Foto mit den letzten katalanischen Sonnenstrahlen am Flughafen zu machen. Die Flüge selbst verliefen dann vollkommen unkompliziert und sogar mit einer extrem kurzen Umsteigezeit in München, so dass wir um kurz nach Mitternacht heute Nacht in Lüneburg ankamen. :)

Unser riesengroßes Dankeschön dafür geht nochmals auf diesem Wege an Tanja Adelmann von der RMK nurflug.de GmbH sowie an den wunderbaren Juan von der Rezeption des Leonardo Boutique Hotel Barcelona Sagrada Familia, zwei hilfsbereite Engel, die dafür gesorgt haben, dass unser Urlaub ein gutes Ende nahm und ich meine Nerven nicht in Barcelona lassen musste.

Patatas Bravas - frittierte Kartoffeln in würzig-scharfer Sauce

Dienstag, 22. März 2016

What I wore - KW 11/2016

Montag, 14.03.2016 
Minus 1,5 Grad morgens auf dem Weg zur Arbeit!! Ich bin froh über meinen Entschluss, über den Pullover, in dem immerhin auch 35% Mohairwolle verarbeitet sind, noch eine Lederjacke zu ziehen!

Seltsam finde ich heute meinen "innerlichen Bewegungsdrang" (ich habe das halbe Wochenende Zumba-Videos geguckt - wahrscheinlich deshalb), der dummerweise so üüüüberhaupt nicht dazu passt, dass ich mich nämlich eigentlich so gar nicht vom Schreibtisch wegbewege und mir nebenbei auch noch Nougatriegel und Co. in den Mund schiebe. - Nun ja, innerlich wiege ich auch nur 60 Kilo und fühle mich manchmal total sportlich, jung und schön. Ich darf nur an keinem Spiegel vorbeikommen oder mich tatsächlich bewegen müssen ... dann wird daraus leider eher sowas wie extreme Kurzatmigkeit, Knie-Aua und viel Alter! - Ist das schon eine multiple Persönlichkeit???


Lederjacke: Gipsy
Loop/Schlauchschal: styleBREAKER
Pulli: Daniel Hechter
Hose: Levi's
Sneakers: adidas

Dienstag, 15.03.2016 
Warum preist ein Label ein Kleidungsstück als Wendetunika an und vernäht dann auf einer der beiden Seiten gleich 2 "Waschzettel"? Ich habe mich noch immer nicht getraut, einen Versuch zu wagen, ob man ich die problemlos rausbekommt rausbekomme. Sonderlich talentiert bin ich nämlich in so etwas nicht - meist reiße ich bei diesen Versuchen bisher nicht dagewesene Löcher in die Sachen ... :/

 Unterzieh-Rolli: Lands' End
Kleid (Wendetunika): Deerberg
Strumpfhose +  Stulpen: No name
Biker Boots: Unisa

Mittwoch, 16.03.2016 
Die Sonne scheint und ich habe mich in etwas ziemlich Buntes geworfen. Für manche Kollegen wohl ein bisschen ZU bunt, wenn ich die eine oder andere hochgezogene Augenbraue richtig interpretiere ... ;)

Leider konnte meine Laune ab dem späten Vormittag mit der Sonne und den Farben nicht mehr mithalten - jetzt hoffe ich auf die anstehende Zumba-Stunde heute Abend ...

Strickjacke: Deerberg
Shirt und Tuch: No name
Jeans-Rock: promod
Strumpfhose: Tommy Hilfiger
Stiefeletten: Andrea Conti

Donnerstag, 17.03.2016 
Das Zumba-Tanzen gestern Abend hat es tatsächlich geschafft, meine Stimmung merklich zu heben! :)

Heute startete ich erneut mit viel Farbe - wenn auch nicht ganz so knallig wie gestern - in den vorletzten Arbeitstag dieser Woche. Nach der kleinen Fotosession in der Mittagspause musste ich allerdings unbedingt einen Schuhwechsel vornehmen. Diese Booties sind doch ganz schön hoch. Morgen sollte es wohl besser wieder flach unterm Fuß werden.



Tuch/Schal: TCM (Tchibo)
Kleid: Pont Neuf
Strumpfhose: No name
Booties: Marc Shoes

Freitag, 18.03.2016 
Die Sonne hat sich erneut verzogen und prompt friere ich mir wieder den Hintern ab. Habe im Büro die Lederjacke sogar mal probehalber geschlossen, aber das war irgendwie auch nix. Also Heizung rauf bis zum Anschlag und einmal öfter von rechts nach links laufen! Dabei hatte ich echt 'ne Menge zu tun heute - aber das Frieren ging trotzdem nicht weg.

Stelle gerade fest, dass ich sehr ähnlich gekleidet bin wie am Montag. Was mich wieder einmal zu der Überlegung bringt: Habe ich zu wenig anzuziehen? Wieviel Abwechslung in der Auswahl der Kleidung braucht der Mensch? Im Grunde nicht sehr viel, schon klar ... Also lieber anders gefragt:

Wieviel Abwechslung braucht so ein Blog?? 


Da bin ich jetzt aber wirklich gespannt auf Eure Meinungen! :)

Ich wünsche allen eine tolle Woche, vielleicht hat ja auch der eine oder andere ein paar Tage frei vor den Feiertagen? - Wenn Ihr das hier lest, befinde ich mich zumindest gerade auf einem hoffentlich netten kleinen Kurzurlaub in der Lieblingsstadt einer gewissen Fran und habe bitteschön vor Ort schon einen Elektronikladen mit Speicherkarten gefunden - meine Ersatzkarte für die Kamera ist nämlich pünktlich zum Urlaubsstart spurlos verschwunden. *grmpf*


Loop/Schlauchschal: styleBREAKER
Lederjacke: Vivance Collection
Pullover: Tom Tailor
Jeans: Esprit
Sneakers: adidas Superstar

Samstag, 19. März 2016

Poncho oder Cape?

Hui, jetzt aber schnell, morgen ist kalendarischer Frühlingsanfang, und ich muss Euch vorher unbedingt ein paar Bilder zeigen, auf denen noch etwas Schnee in unserem Garten herumliegt. Sorry, aber es hilft leider nix - die müssen in die Welt. Nicht des Schnees wegen, aber zum einen passen sie super zur aktuellen "Wir machen blau"-Woche meines Ü30-Blogger-Netzwerks (ich hatte auch echt Probleme, mich zwischen diesem und meinem ersten Outfit zu entscheiden - es gibt sogar noch eine dritte Kombination mit fertigen Bildern im Kasten ...!) und zum anderen sind sie einfach zu schade, um in der Versenkung zu verschwinden.


Es ist wieder mal ein Look geworden, der - darum liebe ich ihn so - meine Vorzüge betont und die bösen Schwachstellen kaschiert - welcher Frau gefällt das nicht am besten? ;) Dies geschieht vor allem dank des ... - tjaaaa, vor einiger Zeit hätte ich dieses Kleidungsstück noch "Cape" genannt. Dank Claudia vom Blog "Claudias Welt" habe ich nun aber gelernt, dass es ein Poncho ist - HIER steht's geschrieben.

Ein Cape ist nämlich nur dann ein Cape, wenn es seitlich extra Schlitze für das Durchstecken der Arme hat. Fehlen diese, wird auch ein offener Überwurf als Poncho bezeichnet.

Ich persönlich finde zwar die falsche Erklärung "ein Poncho ist vorn geschlossen und hat lediglich eine Öffnung, durch die der Kopf gesteckt wird und Cape nennt man alles, was vorn offen ist" viel einleuchtender, aber wie gesagt: Sie ist leider falsch!

Hat das Kleidungsstück - ob nun offen oder geschlossen - angesetzte Ärmel, ist es übrigens weder Cape noch Poncho, sondern nennt sich dann Pullover. :) Kürzlich in einer Ausgabe der Sendung "Shopping Queen" wurde das auch zum Thema, wobei der Unterschied Poncho - Cape meiner Erinnerung nach von Guido Maria Kretschmer nicht ganz so wie oben definiert wurde ...

Einen richtigen Pullover trage ich jedenfalls unter meinem Poncho, darunter wiederum ein Long-Top als Minikleid (lange Oberteile als Kleidersatz mag ich - siehe auch hier, hier oder da), und darunter wieder nur Strumpfhose und Stiefel. So fühle ich mich wohl. :) - Hey, wollt Ihr mal zur Abwechslung ein ernstes Bild von mir sehen? Solche Fotos soll es nämlich mgl. gar nicht geben, da ernst gucken bei mir meist böse und außerdem seeeehr alt aussieht. Hier ist es aber okay.

Loop: pieces
Poncho: BONITA
Pullover: AJC
Longshirt: esmara (LIDL)
Strumpfhose: nur die
Stiefel: Belmondo

So, und jetzt vergessen wir das bisschen Schnee hier mal ganz schnell und freuen und auf einen farbenfrohen Frühling. Und ICH freue mich gleichzeitig noch auf ein bisschen Urlaub!! *schubidu* See you soon, Ihr Lieben!

Dienstag, 15. März 2016

Wir machen blau - ü 30 Blogger & Friends

Der Duden definiert die Bedeutung des Begriffes "Blaumachen": "Während eines bestimmten Zeitraumes ohne triftigen Grund nicht zur Arbeit gehen".

Nennt mich langweilig oder spießig, aber das habe ich tatsächlich noch nie getan - das personifizierte schlechte Gewissen grüßt verlegen grinsend in die Runde ...

Über die Jahre haben mich aber natürlich so einige Kollegen begleitet, und es ist schon erstaunlich, wie deutlich bei etwas Menschenkenntnis irgendwann zu unterscheiden ist, wer tatsächlich gesundheitliche Probleme hat, während mancheiner recht phantasiebegabt darin scheint, sich immer wieder Gründe einfallen zu lassen, nicht zur Arbeit erscheinen zu müssen. Übrigens zeigt sich manch älterer Arbeitnehmer deutlich zuverlässiger in Sachen Pflichtbewusstsein als einige der jüngeren Generation ...





In Ermangelung von Geschichten über das Blaumachen muss ich also mal wieder auf das Thema Kleidung ausweichen - in diesem Fall natürlich blaue! :)


Seit geraumer Zeit fällt mir das auch gar nicht mehr schwer. Noch vor einigen Jahren mochte ich die Farbe Blau an mir jedoch lediglich in Form von Jeans leiden und wunderte mich wahrhaftig über Leute, die eine, in meinen Augen damals schrecklich langweilige Farbe wie z. B. "Marine" als ihre Lieblingsfarbe bezeichneten.

Aber der Mensch verändert sich schließlich, wird älter und weiser und wundert sich irgendwann über gar nichts mehr - schon gar nicht über die eigene neue Liebe zu Blau. Mein allerliebstes Blau ist zwar das "königliche", intensive, strahlende Royalblau, aber ich mag inzwischen tatsächlich auch das früher "ach so langweilige" Marineblau gern leiden - es ist einfach ein wenig weicher als das härtere Schwarz.

Womit ich es hingegen bisher noch nicht so sehr hatte, war Hellblau - pastelliges Blau. Und eben dies soll ja lt. Aussage des US-Unternehmens Pantone neben einem Rosaton namens "Rose Quartz" in Form der hübschen Bezeichnung "Serenity" die zweite Trendfarbe des Jahres 2016 sein (KLICK).

Im Prinzip glaubte ich fest an meinen eigenen Geschmack in Sachen Farbe, aber wundersamerweise landete dann doch recht zügig ein pastellig-blauer, winterlicher Grobstrickpullover in meinem Online-Einkaufskorb.



Was soll ich sagen? Ob "Serenity" oder nicht, ich finde den Farbton klasse und kombinierte ihn mal flugs mit meinem liebsten royalblauen Mantel und 'ner skinny Jeans.

Ich bitte übrigens zu beachten: Sogar das Umfeld ist Aktionsthema-bezogen blau: Blauer Himmel, blaues Wasser, blauer Industriehallen-Hintergrund, blauer Kran. Boah, ich bin stolz auf mich! :)

Leider besitze ich noch keine blauen Stiefel, aber Grau ist ja auch ganz schön.


Mantel: ashley brooke
Stehkragen-Pullover: DARLING HARBOUR 
Jeans: Levi's
Stiefel: Pier One

Für alle Blau-Fans geht es im Link-Up noch bis einschließlich Freitag bei zwölf meiner Ü30-Blogger-Kolleginnen inspirierend weiter, und "außer Konkurrenz" wird mein nächster Post dann auch gleich noch einmal blau!