Sonntag, 31. Januar 2016

#Schrankmonster 001

Selten habe ich mich schon im Vorwege so sehr mit einer Link-Up-Aktion beschäftigt wie mit der von Ela und ihrem kleinen Schrankmonster. So sieht es übrigens aus:

http://elablogt.blogspot.de/2016/01/zeigt-her-eure-schrankmonster-linkparty.html

Mit dem Begriff hatte ich zunächst (und habe partiell noch immer) so meine Problemchen. Ich persönlich finde ja den Ausdruck "Schrankleiche" eigentlich passender für Fehlkäufe und Co. - wahrscheinlich habe ich mit dem "Leichen"-Teil darin aufgrund meiner Leidenschaft für TATORT und Co. kein größeres Problem. ;)

Im Gegenzug habe ich jedoch wirklich und wahrhaftig Angst vor Monstern in Filmen und so - ja, im Ernst! Eine Zombie-Phobie trage ich bereits seit meiner Jugend mit mir herum, und als ich vor Jahren mit meinem Mann im Kino den "Herrn der Ringe" ansehen wollte, habe ich irgendwann vor den röhrenden, brüllenden, fies guckenden, hässlichen Monstern, die z. B. plötzlich dem Waldboden entstiegen (*SCHOCK*) und mit Sicherheit mindestens irgendjemanden töten wollten, kapituliert, mir die Ohren zugehalten und lieber die eintönig grauen Wände des Kinosaals betrachtet. Neenee. Monster sind nix für mich.

Ines kam dann noch mit dem Begriff "Schranktieflieger" um die Ecke. Auch nicht schlecht. Irgendwas wird immer drübergepackt, jaja ... das kenne ich.

Auf alle Fälle sehe ich mich als nahezu perfekte Teilnehmerin für ein solches Link-Up, denn ich bin Meisterin im Horten von Kleidung und leider sehr willensschwach, wenn es ans Ausmisten geht - der klassiche Sammler eben.

Meine Sachen füllen 2 Kleiderschränke plus ein paar Jacken auf einer Kleiderstange. Ich habe zwar keinen Platz mehr, aber ständig fallen mir Teile ein, die ich ganz dringend noch "brauche", und natürlich weiß ich, dass das völliger Quatsch und auch noch blödsinnig teuer ist. - "Trotzdem" war aber schon immer eines der von mir meistgedachten und -genutzten Wörter ...

Nachdem Ela in ihrem ersten Beitrag zum Thema am Donnerstag nun eine wirklich wunderschöne Kombination mit einer Fake-Lederhose (die für mich überhauptkeinen Monster-Status besitzt) gezeigt hat (HIER), bin ich heute mit *hust* zwei wirklichen Monstern dabei - und, liebe Leute, die hier gezeigten Fotos sind VORTEILHAFT!!!!
Es waren auch ganz andere Bilder dabei, aber irgendwo ist dann auch mal genug mit der Selbstkritik. ;)


Jacke mit Dreiviertel-Ärmeln in ungünstiger Weite am Ende und ungleichmäßigem Sitz
Der Pulli ist insgesamt schon relativ eng, aber vor allem am Hals und hebt dadurch ungünstig mein Doppelkinn über seinen Rand. Ich trug den Kragen nach innen geschlagen, denn nach außen (so wie er eigentlich gehört) rollte er sich hoch und sah noch seltsamer aus. Zudem ist er mit seinem Rostbraun eigentlich überhaupt nicht meine Farbe, richtig?

Der Cardigan ist ebenfalls etwas seltsam. Ich hatte ihn vor 2 Jahren gekauft, weil ich ihn - vor allem von der Seite betrachtet - durch den locker-lässig fallenden Stoff aus Viskose mit Elastan extrem vorteilhaft fand.

Von der Seite betrachtet werden ein paar Pfunde weggemogelt.
Von vorn sieht das aber doch etwas anders aus bzw. die Ärmel haben eine komische Länge und ziehen sich mal hoch und mal runter - das ganze natürlich asynchron. Auch an der Schulter verrutschte das Teil immer wieder (etwas zu groß). So richtig wohl fühlte ich mich also darin nie.

Ich habe die beiden Kleidungsstücke nun also extra für Elas Monsterthema herausgesucht und sie am Donnerstag ganztägig zur Arbeit getragen, um mir nach Möglichkeit im Klaren zu werden, was ich damit anstelle. Es hat funktioniert! Am Abend wanderten beide direkt in den Altkleidersack - ich bin stolz auf mich! :)

Cardigan: sheego
Rollkragenpullover: Ich erinnere mich nicht, das Material war aber 50% Merino, 50% Polytierchen
Rock: Tom Tailor
Strumpfhose: Crönert
Ankle Boots: ART

Wie gesagt, ich bin ein Sammler, was Kleidung angeht, und ich trenne mich generell ungern - es fällt mir sogar irre schwer!

Insofern ist es schon ein großes Wunder, dass es mit diesen 2 Teilen nun so fix ging, und das freut mich wirklich, denn im Grunde hätte ich gern weniger ungeliebte Teile im Schrank.

Ein dickes Dankeschön also an Ela und ihre Schrankmonster-Idee.

Wer weiß, vielleicht bringt mich eine häufigere Teilnahme an ihrem geplanten Dauer-Link-Up ja allmählich doch auf einen geordneteren Weg ...?
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Ich in Rot und im Weserbergland

Heute gibt es wieder mal einen kleinen Zeitsprung zurück in den Herbst 2015 - inklusive einer typischen "Gunda-macht-einen-Ausflug-Bilderschwemme". ;)

Das Weserbergland! Bereits als Jugendliche hatte ich einen Brieffreund dort, den ich ein-/zweimal besuchte und selbst in einem Alter, wo mich so ziemlich alles andere mehr interessierte als "Landschaft" fiel mir damals doch schon die wunderschöne, hügelige Umgebung mit den vielen Fachwerkhäusern ins Auge.

Die Rattenfängerstadt Hameln im Weserbergland
Dann plante ich Ende der 1990er Jahre einen Umzug dorthin, der sich jedoch zerschlug, anschließend fuhr ich gelegentlich in diese Gegend, weil ich ein paar Leute kannte, aber ich den letzten Jahren war ich gar nicht mehr dort. Bis zu einem Sonntag im Oktober 2015, für welchen sämtliche Wetterberichte einen strahlend sonnigen, bis zu 19 Grad warmen Herbsttag angekündigt hatten, der uns ideal für eine Tour nach Hameln erschien.

Leider hielt sich das Wetter nicht so ganz an die Vorhersagen. Anfangs war es bedeckt und ziemlich schattig, später ließ sich die Sonne dann immerhin doch gelegentlich blicken, und das von mir gewählte Outfit passte schlussendlich perfekt in den Tag.

Ich trug ein rotes Jerseykleid, ein rotes Baumwolltuch sowie Strickjacke, Strumpfhosen und Stiefel in Schwarz. Erwähnte ich schon, dass Rot meine Lieblingsfarbe ist? Insbesondere knallrot verehre ich ja nahezu - es ist eine so lebendige, kraftvolle Farbe.

Im täglichen Umfeld steht Rot oft für „Achtung, es könnte Gefahr drohen - pass auf!“ und tatsächlich wird durch rote "Signale" auch der Körper mehr oder weniger in Bereitschaft gesetzt und reagiert schneller. Zudem ist Rot einfach ein absoluter Hingucker und dann noch "die Farbe der Liebe", es steht aber auch für Wut, Stärke, Aktivität, Wärme oder Verletzung.

Strickjacke: Lands' End
Dreieckstuch: Deerberg
Kleid/Tunika: lou-ïs Hamburg
Strumpfhose: No Name
Stiefel: Görtz Shoes 

Rot ist also eine Symbolfarbe für ausgeprägte Leidenschaften, sowohl im guten als auch in schlechten Sinne. :)

In dieser Woche gibt es bei Ines sowie sechs weiteren Bloggerinnen jeden Tag einen frischen Beitrag zur Farbe Rot bzw. am Sonntag ein "7 Bloggerinnen sehen Rot Extra". Klickt Euch durch! (Links bei Ines im Beitrag)


Die Farbe Rot fand sich an diesem Tag natürlich auch noch an anderen Orten.
Zurück zum Weserbergland:

In Hameln fand gerade der alljährliche Herbst- und Bauernmarkt statt, der mir einige nette Fotomotive bescherte. Nach dem Essen fuhren wir ein paar Kilometer weiter zum Schloss Hämelschenburg, einem imposanten Bauwerk in einem kleinen, schnuckeligen Ort. Nur der Autoverkehr auf der Hauptstraße stört das Idyll dort ein wenig. Ein wenig sehr!


Impressionen des Hamelner Herbst- und Bauernmarktes

Schloss Hämelschenburg und Umgebung


Besichtigen wollten wir das Schloss aber nicht, sondern lieber spontan noch die Stadt Bad Pyrmont besuchen. Hatten wir uns von Hameln trotz wunderschöner Altstadt im Fachwerkbau ein wenig mehr versprochen, wurden wir im Gegenzug von Bad Pyrmont unerwartet positiv überrascht.

Bad Pyrmont - Wandelhalle, verschiedene Wässerchen und Kunst
Nach Genuss eines leckeren Kuchens in einem Café der Hauptallee, welchen wir leider bei einem etwas angenervten Herrn auszusuchen hatten (Standardsatz offenbar: "Sie müssen mir schon sagen, was Sie wollen!" - zumindest hörte ich diese Worte in der kurzen Zeit, in der wir als Gäste dort saßen, leider öfter ...) und dem Probieren unterschiedlicher Quellwässerchen in der Wandelhalle (lediglich mein Mann probierte für einmal 20 Cent - ich nicht, ich mag ja kein Wasser) besuchten wir trotz eines Eintrittsgeldes von 4 Euro pro Nase den Kurpark und waren wider Erwarten begeistert! Obwohl es sich um einen klassischen Kurpark handelt, ist dieser doch besonders - weitläufig angelegt, interessanter Baumbestand und ein Palmengarten! Rund 300 Großpalmen werden jedes Jahr im Frühjahr dort aufgestellt und bilden zusammen mit weiteren subtropischen Gewächsen ein eindrucksvolles Bild.

Ich möchte unbedingt zu einer anderen Jahreszeit noch einmal diesen Ort und vor allem diesen Park ein weiteres Mal besuchen - und meinen rotes, irgendwie immer länger werdendes Tuch schick' ich einstweilen mal bei Sunny vorbei: KLICK.

Sonntag, 24. Januar 2016

Ge... rückblickt KW 3/2016

Gefreut ... habe ich mich gleich am Montag darüber, dass meine Chefs an mein 10-jähriges Jubiläum in der Firma gedacht hatten und mir ein Buchpräsent überreicht wurde. Vor allem die handgeschriebene Karte dazu fand ich nett - so etwas mag ich ja besonders - persönlich und sympathisch geschrieben! :)

Gejammert ... hatte ich schon am Wochenende und weiterhin am Beginn der Woche über Muskelkater in Oberschenkeln und verlängertem Rücken. Da gehste einmal Kegeln, hast überhaupt nicht das Gefühl, dass dich das irgendwie belastet hätte (sonderlich oft war ich auch gar nicht dran), aber dein Körper hat noch tagelang was davon. Tsss ...

Von meinem gewohnten Zumba merke ich im Nachhinein gemeinhin fast nichts, aber das ist halt auch mehr für das Herz-Kreislaufsystem gut und weniger für irgendwelche Muskeln - zumindest meine Gruppen. ;)

Mal drehen, um den ungewöhnlichen Stiefelschaft zu zeigen. :)
Geschockt ... und ziemlichlich überrascht war ich am Dienstag von plötzlichem lauten Gesumme bei uns zu Hause. Eine riesige Wespe hatte sich von irgendwoher ins Haus verirrt - bei Minusgraden draußen - mitten im Winter - sehr eigenartig.

Geputzt ... habe ich am Donnerstag ungeplant, aber in aller Ausführlichkeit Schreibtisch plus Fußboden vor und an meinem Arbeitsplatz, da ich so schlau war, ein volles Glas Cola (immerhin die Light-Version!) über allem zu verteilen. Dabei habe ich mich auch gleich zum ...

... Gespött der Firma gemacht, man nennt mich jetzt "Colafrau" und alle lachen über mich. Was soll's, mir ist beim Putzen immerhin ordentlich warm geworden und ein bisschen lustig fand ich es auch, da sich durch meine Versuche, die Tastatur trockenzulegen, die Bildschirmansicht plötzlich um 90 Grad gedreht hatte, die Maus nicht mehr unter Kontrolle und ich entsprechend verwirrt war. :)

"So kann ich nicht arbeiten!"
Gezählt ... habe ich bei Euren durchweg total netten Kommentaren zu meinen fünf Outfits der vorletzten Woche mal die unterschiedlichen Meinungen:

  • Der Look von Montag bekam 5 Stimmen.
  • Für das Dienstagsoutfit waren 6 von Euch,
  • das Sommerkleid im Winter vom Mittwoch fanden 4 gut.
  • Die Kombination vom Donnerstag mochten 6 Personen und
  • für das Freitagsoutfit stimmten 2 Leute.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie die Meinungen meiner Leser/-innen auseinandergehen. Gut, hier ging es um keine Umfrage zu einer Entscheidung, die ich hätte treffen müssen, aber auch bei jenen sind die Ansichten oft sehr verschieden, und dennoch habt Ihr mir bisher immer total bei der Entschlussfindung geholfen (wie z. B. auch beim lila Oversize-Pullover HIER) - das finde ich super! Ganz -lichen Dank an dieser Stelle nochmal für Eure Feedbacks!!

Gegessen ... habe ich letzte Woche fast täglich Grünkohl (wir hatten 2 kg Tiefkühlware verarbeitet - für 2 Personen!) + Bregenwurst + geröstete Kartoffeln sowie endlich die letzten Kekse von Weihnachten. Wurde ja auch Zeit! ;)

Gefroren ... hab' ich viel in den vergangenen Tagen. Zum Teil gingen die Temperaturen bis minus 8/9 Grad herunter. Nur der Schnee fiel bei uns bisher ausgesprochen spärlich. Nächste Woche soll es wieder bis 10 Grad hochgehen - dazu dann der unvermeintliche Regen, das ist auch nix! :-/

Euch wünsche ich auf alle Fälle einen guten Start in die neue Woche!



Pulli: Cecil
Rock: MEXX Jeans
Strumpfhose: Tommy Hilfiger
Stiefel: A.S.98

Mittwoch, 20. Januar 2016

Wie groß darf Oversize? Hilfe!!

Ich liebe es ja, überflüssige Pfunde unter einem übergroßen Pulli zu verstecken und habe mir einen absoluten Wohlfühlpullover bestellt. Der Kragen ist toll, ich liebe die Farbe (ist in Wirklichkeit etwas knalliger als auf den Bildern) und den Stoff.

Aber haderte ich bereits bei der Bestellung zwischen "Okay, 2 Größen zur Auswahl in den Warenkorb, ja, aber nehme ich L und XL oder lieber nur L und M?" - wonach ich mich für Letzteres entschied, stehe ich nun da mit meinen 2 Auswahlteilen und weiß nicht, wie groß so ein Oversize-Pulli denn eigentlich sein darf???

Einfach "wie immer", nur lockerer am Körper sitzend, die Ärmel maximal bis zur Daumenwurzel (wo war die noch gleich?) - wie Stilberaterin Ines das meist anrät, oder darf er wirklich übergroß sein, wie z. B. Fran es uns immer wieder zeigt, beispielsweise HIER oder HIER. Großes Fragezeichen.

Nun bin ich allerdings im zweistelligen Bereich schwerer als die liebe Fran, was man eh sieht, aber ich möchte es dann doch nicht noch außergewöhnlich betonen, sprich:

Ich habe keine Ahnung, welchen der beiden Pullis ich behalten soll - zu Hüüüülfe!!! Guckt mal:

Hier Größe M ...

... und das wäre Größe L - auf's Bild klicken vergrößert, aber das wisst Ihr ja längst. :)
Größe M sitzt m. E. "richtig" mit einer Ärmellänge, die sich beim Tragen bitteschön aber auch nicht "hochziehen" sollte, wohingegen Größe L insgesamt und auch an den ohnehin weit geschnittenen Ärmeln doch ziemlich um mich herumwabert. Jene sind auch einen Tucken zu lang, glaube ich. Fühle mich darin wie in einem geliehenen Herren-Pulli, aber es fühlt sich trotzdem irgendwie gut an, darum muss ich meine lieben Expertinnen hier mal wieder befragen. Hoffe, Ihr könnt auf den fix geknipsten Indoor-Schnappschüssen was erkennen? Wenn nicht, sagt bitte, was Ihr braucht, um etwas zu erkennen. Und ich sag' schon mal DANKE!!!

Montag, 18. Januar 2016

What I wore - KW 2/2016

Heute gibt's mal eine andere Art von Rückblick, es geht nämlich "nur" um die fünf Tages-Outfits meiner vergangenen Arbeitswoche. Ich finde solche Zusammenfassungs-Postings mit Bildern verschiedener Looks auf anderen Fashion-Blogs meistens total spannend und wollte das auch unbedingt einmal konsequent durchziehen, also wurde jeden Mittag brav geknipst!

Mit Klick auf's jeweilige Foto kann man es mal wieder größer betrachten.

Montag, 11.01.2016 - etwa 4 Grad - wolkig.
Fazit am Abend: Boah, bloß raus aus den Stiefeln - meine armen Füße!!! Aua!

Ponchopullover: APART
Rolli: s.Oliver
Jeans: Yessica (C&A)
Stiefel: Paul Barritt

Dienstag, 12.01.2016 - 6 Grad, ganz knapp vorm Regen.
Blickdichte Strumpfhosen oder Leggings, das Ganze auch gern in "Thermo", innen leicht angeraut, eng, aber nicht einengend wie 'ne Hose, sondern herrlich bequem und dann einen kurzen Rock drüber - ich liebe diese Art Kombination einfach!


Lederjacke: Gipsy
Tuch/Schal: No name
Langarmshirt: Conley's (übrigens superalt, bestimmt 20 Jahre. Nie getragen, weil etwas knapp ...)
Rock: MEXX
Strumpfhose und Stulpen: No name
Biker-Boots: Unisa

Mittwoch, 13.01.2016 - 3 Grad mitsamt der unvermeindlichen Wolken und immer wieder Regen.
Mächtig kalt isses! Ein Sommerkleid im Winter - das hatte ich in letzter Zeit auf einigen Blogs mehrfach gesehen und wollte es auch mal versuchen. Also Rolli drunter und Stiefel an. Ich fand's ganz gelungen. :)

Kleid: Deerberg
Rollkragenpullover: Franco Callegari
Strumpfhose: No name
Stiefel: Remonte Dorndorf

Donnerstag, 14.01.2016 - 2 Grad und morgen soll's noch dicker kommen, sagt der Wetterbericht.
Gut, dass das schöne Tuch über die Jacke fiel - irgendwie haute das bei der nämlich mit dem Sitz in der Knopfgegend nicht hin. Ansonsten auch wieder ein - trotz der hohen Schuhe (die haben allerdings Plateau!) - bequemes Outfit, es hätte nur etwas wärmender sein dürfen.

Strickjacke/Cardigan: Betty Barclay
Dreieckstuch: invero (Kyra)
Hose: Cream
Stiefeletten: Marc Shoes

Freitag, 15.01.2016 - joa - jetzt nur noch 1 Grad, aber immerhin trocken!
Keine Zeit, keine Zeit - direkt nach Feierabend ging's nämlich zur nachträglichen Weihnachtsfeier unserer Firma! Hier war - wie so oft in meinem Leben - ein praktischer Zwiebellook angesagt. Tuch ab = schon etwas luftiger. Strickjacke aus = noch besser zum Kegeln geeignet. Später beim Essen zog ich Stück für Stück wieder an. Sehr praktisch.

Strickjacke: Lands' End
Tuch/Schal: No name
Ringelshirt: s.Oliver
Hose: Tom Tailor
Stiefel: Mjus

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir verratet, welches Outfit Euch am besten gefallen hat - und wieso!? Apropos "und wieso" ...: (hach, ich LIEBE Martina Hill! )


Donnerstag, 14. Januar 2016

Overknees. Weil's so schön war, gleich noch mal

Letzten Samstag war ich gefühlt zum ersten Mal in diesem Jahr wieder kurz draußen - also ein Stückchen weiter draußen als nur bis vor die Haustür, zum Auto, mit selbigem ins Büro oder zum Supermarkt, und wir haben es tatsächlich geschafft, endlich mal ein Outfit außerhalb unseres Grundstücks zu knipsen. Wahnsinn.
- Gott, was bin ich für ein Stubenhocker in diesem Winter, schlimm, schlimm.

Ein kleiner Rest Schnee lag auch noch, daran seht Ihr die enorme Aktualität dieses Posts. ;)

Heidi fragte mich vor ein paar Tagen im Kommentar, ob ich mir die Haare anders, sprich, rötlich gefärbt hätte. Jawohl, hatte ich. Ich färbe ja ohnehin alle 4-5 Wochen nach und hatte kürzlich bei einer Zumba-Mittänzerin diesen - wie ich an ihr fand - unglaublich schönen Farbton ("Perfect Mousse" - Dunkles Rotbraun von "Schwartzkopf") gesehen, nachgekauft und dann beim Färben direkt Panik geschoben, denn der Schaum sah extrem orange aus - so hatte ich das bei ihr überhaupt nicht wahrgenommen!!

Auf diesen zwei Bildern sieht man den "Rotschopf" mal richtig ... :)



Im Endergebnis war es dann doch ein ganz schöner Farbton, fand ich. Dennoch gefalle ich mir und auch dem Mann mit weniger Rot am Kopf besser, und somit waren dies vorerst auch schon die letzten Bilder mit rotbraunem Haar, denn am Wochenende war ich bereits wieder mit meiner üblichen Färbung ("Syoss" Mixing Colors - Intensives Schwarzbraun) am Start.

In Englisch nennt sich jener Ton übrigens "dark chocolate fudge" - hmmm ..., klingt mächtig lecker! Da krieg ich doch gleich Appetit auf Schokolade, was dann wohl im Klartext heißt: Diese Farbe passt zu mir. :) - Aber wie gesagt: Auf diesen Fotos bin ich noch in "dunkel-rotbraun" zu sehen.



Mantel: SAMOON by Gerry Weber
Rollkragen-Pullover: amber & VANILLA
Leggings: Yessica (C&A)
Stiefel: Mjus
Tasche: PIECES
Handschuhe: Barts 

Angezogen hatte ich lauter bequeme Sachen: Einen kuscheligen oversized Pullover aus Woll-Mix, eine gemütliche Hose mit Gummibund, meine Overknees, anfangs noch meinen farbneutralsten Mantel und dünne Strickhandschuhe, von denen ich mich allerdings die ganze Zeit über nicht trennen mochte. Mantel ausziehen war ja okay, aber wenigstens die Handschuhe sollten noch ein bisschen Extra-Wärme abgeben.


Bei den  Bildern am Feldrand hatten wir übrigens scheinbar 2 Rehe aufgeschreckt. Die strebten dann von uns weg in Richtung Autobahn (hallo?!?? Wirken wir sooooo bedrohlich?), und ich machte mir schon Sorgen, bis ich die kleine Brücke entdeckte, die zu einem kleinen Waldstück zu führen schien und die die Rehe dann auch für ihren weiteren Weg wählten. Ende gut, alles gut. :)

Übrigens würde mich - neben allem anderen, was Ihr mir so hoffentlich mitteilen möchtet - wirklich mal Eure Meinung zu meinen Haaren interessieren: Rötlich oder doch lieber weniger rötlich so wie früher?
(... und wie es auch im nächsten Post wieder sein wird.)


Montag, 11. Januar 2016

Overknees - der 2. Versuch

Nach meinem ersten "Overknee"-Post (HIER) habe ich weiter herumgeguckt und ein Paar entdeckt, wo zwar nicht der Begriff "Overknee" dabei stand, dessen Schaft aber mindestens so hoch aussah wie der von den für meinen Post anprobierten. Die Form gefiel mir auf Anhieb, leider gab es mal wieder meine Größe nicht und ich fand sie in keinem anderen Laden (liegt das eigentlich an meiner evtl. mangelnden Such-Begabung, oder kann es wirklich sein, dass es manche Teile im großen WWW nur bei einem Anbieter gibt???).

Was es allerdings gab, war ein freundlicher "Ihre Größe ist vergriffen?"-Button, den ich gerne bemühte und bereits ein paar Tage später erhielt ich eine Mail mit: "Ihr Wunschartikel ist wieder erhältlich!". 

Nun bekomme ich meine Maileingänge aber leider nicht "just in time" mit und beim Klick auf den Shop waren die Stiefel bereits wieder weg. 
Mist!
Also nochmal - die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt. Zwei Tage später dann eine weitere Mail, dass der Artikel wieder verfügbar sei - erneut ein paar Stunden alt. Aaaaber: Dieses Mal gab es sie tatsächlich noch! Einsam und allein wurde dieses eine Paar in Größe 42 angeboten - das wollte zu mir!

Anschließend freute ich mich wirklich den ganzen Abend lang, hatte aber dennoch ein bisschen Angst vor der Lieferung, denn von Schafthöhe oder -weite hatte nichts in der Beschreibung gestanden und es gab lediglich Produktfotos - nicht ein einziges Bild am Bein eines Models.

Und dann waren sie da: In der Höhe wie die letztens probierten, hinten etwas niedriger und mittig offen, der Schaft enger (yes!!!), der Absatz niedriger (okay, das hätte nicht sein müssen ...), sau-bequem und insgesamt fühlen sie sich hochwertiger an als die ersten. Sie blieben und ich freute mich weiter. 

Mit Klick auf's Bild wird's - wie immer - größer!
Schal/Tuch: No name
  Cardigan: Vero Moda
Longpulli: B.C. Best Connections
Thermo-Leggings: No name
Stiefel: Mjus

Einen Nachteil hat dieser Stiefel jedoch: Durch die normalen Kniebewegungen wie Hinsetzen - Aufstehen - Hinsetzen werden die oberen hinteren Ecken immer ein wenig nach außen gedrückt. Habe gegoogelt und festgestellt: Das sieht man auf vielen Overknee-Fotos im Netz und mich stört es optisch ein wenig - vor allem von der Seite! Aber gut, irgendwas ist ja meistens.

Zu den Overknees trug ich meinen neuen Pünktchen-Longpullover aus Baumwolle. Ich habe ihn - große Ausnahme!!! - direkt nach dem Kauf noch nicht gewaschen, denn er sitzt ein wenig knapp, aber es gab ihn nicht größer und so kaufte ich diesen, denn ich wollte ihn uuuunbedingt haben!!! Habe ein wenig Angst, dass er einläuft und darum musste er gleich mal so angezogen und geknipst werden. 
Drückt mir bitte die Daumen!!!

Meinen Beitrag verlinke ich übrigens gern wieder bei Sunnys - seit diesem Jahr monatlichem - Link-Up "Um Kopf & Kragen"!

Dienstag, 5. Januar 2016

Weiße Bluse mit-ohne Winter

Plötzlich ist draußen alles weiß - in Norddeutschland ist der Winter angekommen, soll aber angeblich nur bis zum Wochenende bleiben. Als ich vorhin den frischen Schnee mittels Scheibenwischereinsatz von meiner Autoscheibe entfernen wollte, stand leider die Fahrertür noch offen, und so "freute" ich mich anschließend total über eine komplette Ladung Schnee in meinem Auto und auf mir. Yeah.
Dämlich? Kann ich.

Mit Outfit-Fotos im Schnee kann ich trotzdem nicht dienen, da nach mir jetzt mein Fotograf krank das warme Bett hütet. Etwas Weißes zeige ich Euch dennoch - allerdings in Form einer Bluse anstelle von Schnee. :)

Mindestens 99,5 % aller Frauen sind ja wohl der Meinung, dass das Kleidungsstück "weiße Bluse" im Kleiderschrank - da individuell kombinierbar, schick und zeitlos - als unverzichtbar gilt bzw. die meisten dieser Frauen lieben ihre weißen Blusen sogar wirklich und wahrhaftig.

Ich selbst kam in den letzten Jahren ziemlich gut ohne weiße Bluse aus, war ich doch durch meine Konfirmation (13-jähriges groß gewachsenes Mädchen ohne nennenswertes Stilempfinden, von Mama in weiße Bluse und mindestens knielangen schwarzen Rock gepresst) und durch meinen Erstversuch einer Ausbildung (kleidungsmäßig eher gothic-alternativ-ambitionierte und coole-Locations-affine 19-Jährige plötzlich als Servicekraft in "spießige" weiße Bluse, "spießigen" überknielangen schwarzen Rock, Nylonstrümpfe und "spießige" Pumps gesteckt) in meiner Abneigung gegen diese Art Kleidungsstück recht geprägt und assoziierte bei weißen Blusen oder Hemden eigentlich ausschließlich:

Arbeit (meine Chefs tragen ja GRUNDSÄTZLICH weiße Hemden, sobald ein offizieller Besuch ansteht!) --> Uniform --> Gleichförmigkeit --> förmliche Biederkeit --> Langeweile.

Zudem fand ich immer, dass die Farbe Weiß mir nicht gut steht.

Aber frau sieht und hört ja ihren Mitbloggerinnen zu, ist flexibel und durchaus auch mal offen für Neues, und so fand dann doch auch eine weiße Bluse den Weg in meinen Kleiderschrank. :)

Im Versandhandel hatte ich vier verschiedene Blusen bestellt. Der Online-Shop bot einen Größenrechner an, bei dem man seine Größe, Gewicht etc. eingeben sollte, wonach die passende Konfektionsgröße errechnet würde. Einmal war das System unsicher, so dass ich eine Bluse in 2 Größen orderte - die anderen 3 Varianten bestellte ich in der berechneten Größe.

Ergebnis: ALLE BLUSEN ZU KLEIN! - bis auf eine. Bei dieser war ich nicht sicher, und sie knitterte schon bei der Anprobe stark (tun das eigentlich alle Blusen? - Ich fürchte, ich werde wirklich niemals ein riesengroßer Freund dieses Kleidungsstückes werden ...), aber ich habe sie behalten und sie Mitte Dezember nach einigen Monaten reinen Im-Schrank-Herumhängens (die Bluse - not me!) auch tatsächlich einmal angezogen. ;)




Strickjacke: ESPRIT
Bluse: BRAX
Hose: Tom Tailor Denim
Stiefel: Görtz Shoes

Bei der Arbeit bekam ich an jenem Tag erstaunlich viele Komplimente ob meines Outfits und musste, wenn ich an einem Spiegel vorbeikam oder auch jetzt bei Ansicht der Fotos, irgendwie immer an Bloggerfreundin Fran von Fran-tastic! denken, die ja weiße Blusen ausgesprochen liebt und entsprechend viel trägt. Ich finde, wir könnten so glatt als Schwestern durchgehen. :)