Montag, 30. März 2015

Ein Post mit wenig Text

Heute gibt's mal einen relativ wortkargen Blogbeitrag, was einigen unter Euch sicherlich gefallen wird. ;)

Nee, ganz im Ernst: Mir geht es ja häufig auch so, dass ich für das Lesen längerer Texte keinen Nerv habe und einfach nur Bilder anschauen möchte , insofern haben alle Bildergucker mein vollstes Verständnis. Aber ich freue mich natürlich noch ein kleines bisschen mehr über diejenigen, die sich auch durch meine Texte arbeiten, so ich denn etwas zu sagen habe, was heute aber nicht der Fall ist. :)

Also Bilder - 4 an der Zahl - inklusive Sonnenschein und blühender Zaubernuss:


Erstmal ordentlich anziehen ... ;)



Poncho: VILA (HIER schon mal gezeigt)
Hose: ZARA
Stiefel: Paul Green

Freitag, 27. März 2015

Black in Black

Modejahr 2015
Jetzt aber schnell bevor der März vorbei ist!
Wochenlang habe ich - die ach so große Farbenfreundin - über ein monochromes Outfit für die Teilnahme an Ines' "Modejahr 2015 - uni-pur im März" (HIER) nachgedacht - und was kommt am Ende dabei raus? Schwarz.
Langweiliges Schwarz - die sichere Bank.

Obwohl..., halt stopp! Schwarz ist natürlich nicht langweilig! Schwarz ist zeitlos, immer trendy, manchmal chic, elegant oder sogar mondän und avantgardistisch, aber genau so häufig ist Schwarz kraftvoll, cool, mysteriös und kann sogar dramatisch bis unheimlich wirken. Oder auch einfach nur dezent, schlicht, puristisch. Dabei ist es einfach zu kombinieren und noch dazu schlank machend - alles in allem: Black is absolutely beautiful!

"Black is modest and arrogant at the same time.
Black is lazy and easy - but mysterious.
But above all black says this: 'I don’t bother you - don’t bother me'."
(Yohji Yamamoto, japanischer Modedesigner)

Ich mochte es schon immer, und ein Outfit ganz in Schwarz geht auch immer, wohingegen ich mich ziemlich sicher in "von oben bis unten in welcher Farbe außer Schwarz auch immer" nicht so "comfortable" fühlen würde.


Cardigan: comma (HIER schon mal gezeigt)
Rollkragenpullover: B.C. Best Connections
 Leggings: Cream
Stiefeletten schwarz: Gabor
Stiefeletten burgund (unten): Bugatti


Meinen Black-in-Black-Look seht Ihr oben zweimal mit und darunter zweimal ohne Cardigan. Der Cardigan sollte mit auf's Bild, weil er einer meiner absoluten Lieblinge ist und ich mir gern noch ein bisschen Trost von Euch wünschen würde ;) :

Ein paar Tage zuvor war ich nämlich so "geschickt", den Cardigan über die Lehne meines Büro-Schreibtischstuhls zu hängen und anschließend mit besagtem Stuhl über den inzwischen leicht verrutschten Cardigan zu rollen, woraufhin sich dieser in den Rollen verfing und sich nach vorsichtigem Herausgeprökel leider mehrere Löcher unterschiedlicher Ausmaße in dem dünnen Stoff aneinanderreihten. :(

Was war ich unglücklich!!! Beim eiligen Stöbern in den gängigen Online-Shops fand ich dann glücklicherweise noch genau EINEN Cardigan gleicher Form und Größe, welcher - koste es was es wolle, Strafe muss schließlich sein! - umgehend nachgekauft wurde und am Tag der Fotos gerade angekommen war. Nun geht's mir wieder gut! :)

Zum Vergleich abschließend nochmal das gleiche Outfit (ohne Cardigan) mit 2 kleinen Änderungen: Schuhe und Kette in Bordeaux-Rot (wobei die Farbe auf dem Bild oben rechts leider nicht ganz der Realität entspricht - die Stiefeletten sind in Wirklichkeit farblich etwas dezenter).

Was gefällt Euch besser, monochrom total oder das Ganze mit Farbtüpfelchen?

Sonntag, 22. März 2015

Aufgeben widerspricht der Aufgabe

... sagt man. ABER: Wie bedeutend ist diese Aufgabe? Und was ist der Preis?

Ist ein Sprachkurs, den man ursprünglich lediglich aus Spaß an der Freud sowie der Aussicht auf einen einwöchigen Urlaub vor Ort plus dem Wunsch, dem Gehirn zur Abwechslung mal wieder neues, ganz anderes Futter zu geben belegte, es wert, dass man bereits nach der 2. Unterrichtseinheit einen Nervenzusammenbruch erleidet, weil man ums Verrecken nicht mitkommt und sich von Leiterin und vereinzelten Mitlernenden unverstanden fühlt?

Japanische Floskeln / wiederkehrende Ausdrücke


Erste japanische Hiragana-Schreibübungen mit neuen Vokabeln
Henry Ford sagte einmal: "Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern."

Dem werde ich mich jetzt anschließen und meinen kurzen Versuch, ein paar Worte Japanisch zu lernen, beenden.
Ich bin überzeugt davon, dass ich zwar grundsätzlich fähig wäre, diese Sprache in ihren Grundzügen zu erlernen, nur bin ich es nicht jetzt und schon gar nicht im Rahmen des von mir belegten VHS-Kurses.

Im Garten blühte passenderweise gerade die japanische Zaubernuss
Die Tatsache, dass ich ein Mensch mit perfektionistischen Tendenzen bin und per se eben NICHT zum Aufgeben neige, hat mir die Entscheidung ziemlich schwer gemacht, aber ich denke, ich werde mich wieder unbeschwerter und freier fühlen, wenn ich zukünftig am Donnerstagabend keinen Sprachkurs-Termin mehr habe und mich wieder anspruchsloseren Gedanken oder/und Tätigkeiten widmen darf. ;)



Cardigan: Lands' End
Rollkragenshirt: Lands' End
Rock: Alba Moda Green
Strumpfhose: No name
Stiefel: Görtz Shoes

Freitag, 20. März 2015

Frühlingsfrische Blogparade

Heute ist Frühlingsanfang!!! 

Schon immer war der Frühling meine allerliebste Lieblings-Jahreszeit. Bereits ab - na sagen wir - November freue ich mich wie Bolle darauf, dass die Tage wieder länger werden, die Sonne häufiger scheint und wärmt, die ersten Blümchen aus der Erde gucken und die Natur so langsam wieder grün wird und "lebt".

Sich sonnende Skulptur auf dem Platz vor dem Turm der Wismarer Marienkirche
Leider geht ja aufgrund des Klimawandels der Winter häufig nahtlos in den Sommer über (welcher ab ca. 26 Grad Außentemperatur wiederum nicht mehr so mein Fall ist), aber in jedem Jahr gibt es immerhin einige Tage, die witterungsmäßig exakt dem entsprechen, was mir persönlich so besonders gefällt: Temperaturen um und bei 15 bis 23 Grad und den ganzen Tag Sonne satt! 

Der erste Tag in diesem Jahr, an dem das alles zutraf, war der 8. März 2015, ein Sonntag vor knapp 2 Wochen.

Die Meteorologen waren sich bereits im Vorwege einig und das Wetter selbst hielt sich auch wirklich an die Prognosen: Ein perfekter Frühlingstag also, an welchem der Mann und ich einen ebenso perfekten Tag in der Hansestadt Wismar an der Ostsee sowie auf der Insel Poel im kleinen Örtchen "Timmendorf-Strand" (nicht zu verwechseln mit dem erheblich bekannteren "Timmendorfer Strand", welches ebenfalls an der Ostsee, jedoch nicht auf der Insel Poel liegt!) verbrachten.

Gundi inmitten der eindrucksvollsten "Blumenwiese", die wir vor Ort vorfanden ... ;)

Bei Nahem besehen sind die ersten kleinen Frühlingsboten aber auch WUNDERSCHÖN!!!

Hansestadt Wismar - Impressionen Innenstadt inkl. die Ausflügler in einer Spiegelwand :)
Ich hatte mir so fest vorgenommen, hier die Fotos für meinen Beitrag zur "frühlingsfrischen Blogparade" des Ü30-Blogger-Netzwerkes zusammenzustellen, dass ich das jetzt auch genau so umsetzen werde, obwohl ich eigentlich im Post gern ein paar mehr Blumen-, Knospen- oder zumindest grünere Motive untergebracht hätte, die dem geneigten Leser den Begriff "Frühlingsfrische" vielleicht noch näher gebracht hätten.

Jetzt, knapp 2 Wochen später, tauchen diese Motive auch plötzlich überall in der Natur auf, an unserem Ausflugstag waren sie im Norden Deutschlands jedoch noch äußerst rar gesät.

Hansestadt Wismar - der Alte Hafen

Man erahnt den Glanz der Hansezeit, als Wismar noch eine der mächtigsten Hansestädte Europas war.



Auch leichtere Kleidung oder mal ein Foto ohne Mantel waren nicht wirklich drin, denn an der See wehte trotz Tageshöchsttemperaturen von geschätzt 16 Grad ein ziemlich frischer Wind. Ich hoffe, dass es mir dennoch gelungen ist, Euch das Gefühl des langsamen Frühlingserwachens mittels meiner Lieblingsfarbe Rot und dem dauerhaft blauen Himmel auf den Fotos näher zu bringen.

Für uns war dieser Sonntag auf jeden Fall Frühling pur und wird uns in allerbester Erinnerung bleiben! :)

Noch eine kleine Blüte! Mehr habe ich aber wirklich nicht finden können!
Loop: Tom Tailor
Mantel: SAMOON by Gerry Weber
Pulli: MEXX
Hose: ZARA
Stiefel: Görtz Shoes
Tasche: Kipling

Insel Poel - Steilküste bei Timmendorf Strand - Wismarbucht und Ostsee


Insel Poel - Sportboothafen Timmendorf

Abendstimmung an der Ostsee ♡ ...

... mit wunderschönem Sonnenuntergang.
Die bei mir eher spärlich vorhandenen Blumenmotive nebst jeder Menge weiterer Frühlings-Impressionen, -ideen oder/und -farben findet Ihr ganz bestimmt in Hülle und Fülle bei den anderen Teilnehmerinnen unserer frühlingsfrischen Ü30-Blogger-Aktion. Klickt Euch unbedingt durch und besucht die zwölf Teilnehmerinnen. Ich wünsche Euch ganz viel Spaß und einen traumhaften Frühling sowieso!


Mittwoch, 18. März 2015

Nagellack mit breiten Pinseln und Gedächtnislücken

Nachdem Ihr mir in meinem letzten Post zum Thema Nagellacke (HIER) in Euren Kommentaren freundlicherweise einige Lacke mit breiten Pinseln empfohlen hattet, war ich ein paar Tage später mal Einkaufen:

Mit meinen kleinen Schätzchen zu Hause angekommen, durfte ich dann zunächst feststellen, dass der einzige Lack, den ich von Maybelline Super Stay Forever Strong 7 Days bereits im Regal stehen hatte, EXAKT die gleiche Farbe hatte wie der frisch gekaufte. *Hmpf*

Es war mir vollkommen entfallen, dieses Produkt jemals erworben zu haben, aber immerhin bin ich offenbar meinem Geschmack treu geblieben. ;)

Den roten ASTOR Quick'n Go! ließ ich zunächst im Wohnzimmer stehen, um ihn zeitnah auszuprobieren. Nachdem ich das getan hatte (schöner breiter Pinsel, jawohl!) und ihn ebenfalls ins Regal sortieren wollte, entdeckte ich dort doch tatsächlich SCHON WIEDER EXAKT DAS GLEICHE MODELL!!!?! Einen anderen roten Lack dieser Marke besaß ich noch nicht, NUR DIESEN!!!

Orrrrrrr!!!

Nach diesem Erlebnis darf meine Tochter sich nun über ein schickes mintfarbenenes sowie ein nicht minder hübsches rotes Fläschchen feinen und noch unangetasteten Nagellacks in ihrem eigenen Bestand freuen, und ich habe mir vorgenommen, in Zukunft keine Lacke mehr einzukaufen, ohne vorher nachzusehen, was ich so besitze, denn merken kann ich es mir offenbar nicht - beide Lacke kamen mir nicht mal ansatzweise bekannt vor ... :-/

Hier nun noch 2 Fotos des IsaDora Wonder Nail Lackes in der wunderbaren Farbe 779 Glorious (oben auf dem Foto der zweite von links). Besonders schön an diesen hellen Tönen ist ja, dass erste Tipwear gar nicht auffällt - weniger schön finde ich, dass sie häufig nicht so gut decken wie dunklere Töne, aber ich experimentiere noch!


Unsere Divi mag das Fläschchen auch! :)
Der IsaDora Lack ließ sich mit seinem breiten und weichen Pinsel sehr geschmeidig auftragen, hält in 2 Schichten (leider nicht ganz deckend, aber ist okay, finde ich) zusammen mit dem Unterlack essie grow stronger sowie dem Überlack essie good to go jetzt schon 3 Tage und zeigt ein wunderschönes Pearl-Finish. Eine gute Wahl! Allerdings gehört er mit einem Preis von knapp 10 Euro für 6 ml auch nicht zu den günstigen Lacken auf dem Markt.

Einen Catrice-Lack (wurde mir auch in einem Kommentar des o. g. Posts empfohlen) hatte ich mir ein paar Tage später ebenfalls noch gekauft - wer mir auf Instagram folgt hat ihn vielleicht schon gesehen. (KLICK)

Abschließend noch eine kleine Ankündigung: Die Ü30-Blogger haben sich mal wieder eine coole gemeinsame Aktion ausgedacht: Jede der 13 Teilnehmerinnen veröffentlicht pünktlich zum Frühlingsanfang am 20. März einen Blogpost zum Thema "Frühlingsfrische Blogparade". HIER könnt Ihr schauen, worum es genau geht. Ich hoffe also, wir lesen/schreiben/hören uns übermorgen bereits wieder! :)

Sonntag, 15. März 2015

Colour your life!

Farbfächer "Wintertyp"
Ich LIEBE Farben!

Ich liebe auch Schwarz, aber wenn es irgendwo quietschbunt wird, bin ich umgehend hingerissen. Gebt mal bei der Google-Bilder-Suche "bunt" oder eben auch "Colour your life" ein ... - das Ergebnis ist doch ein Traum!!

Klamottentechnisch bin ich bei "bunt" jedoch ein bisschen in der Zwickmühle. Einerseits begeistern mich Farben auch hier, andererseits gehöre ich ja nun (leider) schon zur Generation Ü50 und möchte es nicht übertreiben mit den Farben - ich falle in der Öffentlichkeit halt nicht gern mehr auf als nötig - wenn's geht.



Wiederum andererseits ist mir ohnehin nicht jeden Tag nach so viel Farbe zumute, denn ich bin, wie gesagt, auch von (zum Beispiel) rein schwarzen Outfits immer wieder schwer begeistert. Ich habe gelesen, dass kreative Menschen widersprüchliche Extreme in sich vereinen und denke mal, dass eine solche "Charakter-Spannweite" in vielerlei Hinsicht recht gut auf meine Person zutrifft.

Schlauchschal: OTTO (HIER schon mal in Kombination mit dem selben Rock gezeigt)
Pulli: Mexx (HIER schon mal vorgestellt)
Rock: Lidl (HIER schon mal in Kombination mit dem selben Tuch gezeigt)
Strumpfhose: nur die
Stiefel: Görtz Shoes

Diesen kleinen hand- oder jackentaschentauglichen Farbfächer für den Wintertyp habe ich mir jetzt übrigens bei Image, Farb- und Stilberaterin Ines Meyrose - image&impression e.K. gekauft und werde mal schauen, inwieweit ich ihn bei zukünftigen Einkäufen nutzen werde, oder ob mein "Ich mag diese Farbe aber leiden und es ist mir egal, ob sie laut Farbfächer zu mir passt oder nicht"-Trotzkopf am Ende die Oberhand gewinnt.

Irgendwie "fehlen" mir im Fächer nämlich jetzt schon ein paar Farben ... - hmmm ... warten wir's ab. ;)


Beim heutigen Outfit turne ich immerhin schon mal sehr brav im für meinen Typ vorgesehenen Farbfächerrahmen herum. :)




http://rostrose.blogspot.co.at/2014/12/rettet-die-lachfalte-eine-vorankundigung.htmlMit diesem Post möchte ich dann auch noch erstmalig - ich weiß gar nicht, warum ich es nicht schon früher getan habe - an Traudes monatlicher Aktion "Rettet die Lachfalte" (aktuell veröffentlichte Traude auf ihrem Blog bereits Teil 3) teilnehmen.
Da kann ich schließlich absolut mitreden: Lachfalten gibt's bei mir 'ne ganze Menge, auch wenn ich zugeben muss, dass ich im Alltagsstress das Lachen leider gelegentlich vergesse ... :(
Glücklicherweise habe ich eine Familie mit einem manchmal etwas speziellen Sinn für ziemlich alberne Albernheiten oder auch recht trockenem Humor, je nachdem. Den "Ausdruckstanz" oben widme ich insbesondere meiner Lieblingstochter Enya!

Montag, 9. März 2015

Kundenservice - Service für Kunden?

Erfahrungsgemäß bemühen sich beim Thema Service beileibe nicht alle Unternehmen ähnlich eifrig um ihre Kunden wie beim Thema Verkaufen. Die Kernfrage lautet für mich:  

WARUM EIGENTLICH NICHT?

Denn nur durch einen klar kundenorientierten Umgang mit Reklamationen, nur durch das erkennbare Bemühen, die akute Unzufriedenheit des Kunden zu lösen und zügig eine für beide Seiten befriedigende Problemösung anzustreben, kann ein Unternehmen Kunden dauerhaft an sich binden.

Jeder zufriedene Kunde bringt vielleicht neue Kunden, ein unzufriedener Kunde hingegen wird, abgesehen davon, dass er das Unternehmen zukünftig meidet, GANZ SICHER seine schlechten Erfahrungen im Bekanntenkreis oder/und sogar in sozialen Netzwerken weitertragen.



Während meines HIER beschriebenen Winterschlussverkaufs-Shoppings im Designer Outlet Soltau verliebte ich mich in eine kurze Jacke in der schönen Farbe "intensive plum". Leider sprang schon beim ersten Tragen und Öffnen der Druckknöpfe einer davon ab und verschwand auf Nimmerwiedersehen in einem Gully.

Also schrieb ich am 14. Februar eine Mail an den Kundendienst mit der Bitte, mir einen Ersatzknopf zuzusenden, der auf diese Jacke passt, da leider keiner dabei war.

Am 20. Februar kam eine Mail zurück, in der ich lediglich gebeten wurde, darüber Auskunft zu geben, ob ich die Jacke in einem markeneigenen oder einem allgemeinen Outlet gekauft hätte. Ich antwortete am selben Tag.

Am 26. Februar (wird dort nur alle 6 Tage gearbeitet?) erhielt ich eine Mail folgenden Inhalts:  
(mit Klick aufs Bild wird es größer und der Text besser lesbar)

... ???!!?

In meiner Antwort wenig später steckte dann eine gehörige Portion ordentlicher Kundenfrust:

"Sehr geehrte Frau XXX,
vielen Dank für Ihre Standard-Antwort. :-/

Wie Sie wissen, war die Verkaufsstelle Ihr Outlet in Soltau.
Um dort wieder hinzukommen, müsste ich einen 50 km-Weg in Kauf nehmen - und das alles für einen Druckknopf???

Ich möchte auch kein großes Paket packen, dessen Porto selbst zahlen müssen und damit die ganze Jacke einschicken, um einen Druckknopf ersetzen zu lassen - bei Ihrem Vorschlag steht einiges nicht in Relation.

Ich hatte Sie lediglich gebeten, aus Ihrem sicherlich vorhandenen Fertigungs-Lager ein kleines Ersatzteil in einen Umschlag zu stecken und ohne große Umstände an meine Adresse zu senden.

Allein der ganze Personalkostenaufwand der zahlreichen E-Mails, die wir jetzt schon geschrieben haben, ist ein total unangemessener Akt. Ich dachte mehr an den kurzen Dienstweg - Druckknopf suchen lassen, einpacken, abschicken - , aber bei Unternehmen XY funktioniert der Kundenservice offenbar nicht sonderlich gut. (...)

Ich empfinde es als Zumutung, einem Kunden, der um einen Ersatzdruckknopf bittet, einen Satz wie "Dieser Artikel wird in der gleichen Größe (geliefert = p.A.), kann aber abweichend in der Farbe und dem Modell sein und ist vom Umtausch ausgeschlossen" in die Mail zu schreiben.

Schön, dass es unkompliziertere und kundenfreundlichere Unternehmen gibt, die auch schöne Kleidung verkaufen."

Bämm!! - Aber entgegen meiner Annahme, jetzt nie wieder von diesem Unternehmen zu hören, kam mir dann doch vor einer Woche tatsächlich ein Umschlag mit Ersatzknöpfen sowie einem kurzen, freundlichen "Es tut uns sehr Leid, dass Sie Unannahmlichkeiten mit unseren Produkten hatten. Wir würden uns freuen, Sie weiterhin als zufriedene Kunden in einem unserer Shops begrüßen zu können"-Schreiben ins Haus geflattert.

Na bitte, geht doch!
Aber muss man sich immer erst aufregen?

Habt Ihr auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Erzählt doch mal!







Steppjacke: Tom Tailor
Rollkragenpullover: comma
Rock: ESPRIT Collection
Leggings: nur die
Stiefel: Vagabond

Donnerstag, 5. März 2015

Roter Hingucker-Blazer

Ein knallroter Blazer mit besonders gearbeiteten Schultern musste es letztens mal sein. Selbst wenn er nicht ganz zugeht und die Schulterpartie ganz bestimmt nicht jedermanns Geschmack ist - aber was ist das schon. Ich zeig' ihn Euch einfach mal:

Befinde mich aktuell kurz vor Ende einer recht anstrengenden Woche:
Ziemlich viel Stress für Kopf und Psyche (Arbeit) und dafür familiäre Freude auf der anderen Seite (der Sohn ist zu Besuch!) mischten sich in den letzten Tagen so durch.

Heute Abend jedoch werde ich entspannt aufs Sofa sinken und bei "Germanys Next Topmodel" das "große Umstyling" schauen. Abgesehen von der alljährlich gleichen Heulerei der jungen Damen, weil sie vielleicht 2 cm Haare lassen müssen oder den Profis wieder einmal nicht glauben wollen, dass sie mit ihren unspektakulär herunterhängenden Strähnen nun mal schlicht laaaaangweilig aussehen, mag ich das sehr.


An der Sendung finde ich auch immer wieder faszinierend, wie diese Mädels sich optisch verändern, einfach wenn sie mittels guter Fotografen oder/und Kleidung in Szene gesetzt werden.

Meine etwas verstaubtes, meist nur noch inneres, weil ein wenig verschütt gegangenes künstlerisches Auge blinzelt dann wieder und freut sich. :)

Nur schade, dass niemand mit mir vor dem Fernseher sitzt und mit mir über das spricht, was in der Sendung so passiert. An diesen Tagen vermisse ich meine Tochter immer ganz besonders - "GNTM" war einer unserer wenigen gemeinsamen Termine ... so'n Mädchending halt. Mann und Sohn ergreifen bei so etwas schnell die Flucht.

- Nun ja, an eine gewisse Einsamkeit müssen wir Eltern erwachsener Kinder uns ja wohl oder übel gewöhnen.



Blazer: ZARA
Rollkragenshirt: Lands' End
Hose: TRIBECA
Stiefel: Belmondo