Dienstag, 30. September 2014

Zumba befreit die Seele

Heute habe ich leider keinen so unterhaltsamen Zumba-Bericht für Euch wie in der letzten Woche, dafür war es jedoch für mich etwas unterhaltsamer, denn ich habe tatsächlich - und ganz wie geplant! *stolzguck* - zu 90% meinen Mund gehalten, dafür mehr verstanden und bei den Schritten ein wenig besser mithalten können. :)

Unsere Kursleiterin hat diesmal aber auch bedeutend mehr erklärt und nicht einfach losgelegt wie beim ersten Mal!

Hinzu kam eine positive Erkenntnis für mich: 
Zumba befreit!

Heute über den Tag hatte ich neben den mehr oder weniger üblichen Stress-Situationen mit einigen heftigeren emotionalen Problemen zu kämpfen und demnach eine eher düstere Grundstimmung, als ich direkt nach Feierabend zum Kursort hetzte.

Aber danach war's gut. Ich fühlte mich wesentlich besser. Befreit eben. Ich war überrascht. Allein dafür lohnt sich das Ganze schon gewaltig!!


Die Fotos sind aus "besseren Zeiten" sowohl was das Wetter als auch die "Tagesform" als auch meine Hautfarbe und meine Gewichtsklasse angeht (schon wieder zugenommen ... *grummel*) und entstanden bei einem wunderschönen, sommerlichen Feierabendspaziergang Mitte August.

Ich stecke in einem typischen "Gundi-Wohlfühl-Outfit", fast identisch mit diesem hier (KLICK) - aber obendrein noch mit bunten Nägeln!

Lederjacke: Gipsy
Langarmshirt: s.Oliver (HIER in NOCH 'ner anderen Farbe gezeigt - ich habe 3 davon!)
Hose: TRIBECA
Gürtel: Frederic & Hermano
Sneakers: Vagabond (HIER schon mal gezeigt)




Was uns an dem Tag außerdem über den Weg gelaufen ist, war individueller, kreativer Strauch-Schmuck:

Das war schon so! Ich schwöre! Wir hatten NICHTS damit zu tun!
Euch (und mir) wünsche ich jetzt erst mal eine SCHÖNE Restwoche ohne doofe Unstimmigkeiten und sonstige Probleme!

Sonntag, 28. September 2014

Blog-Outfits vs. "Muss niemand sehen"

Gundi mag ihre neue Tasche! :)
Wie unterschiedlich man sich doch fühlt, je nachdem, welche Kleidung man trägt. Zumindest mir geht es mittlerweile so. Empfinde ich die Passform eines Kleidungsstückes als etwas "eigenartig", fühle ich mich zum Beispiel bemüßigt, den Sitz ständig zu überprüfen und daran herumfummeln.

Das stresst! Selbst wenn das Outfit möglicherweise für Außenstehende gut aussehen mag.

Sitzt ein Outfit entspannt + locker, fühle ich mich zwar zunächst einmal wohl darin, aber wenn ich gleichzeitig weiß, dass es - wahrscheinlich, WEIL es so besonders bequem ist - eigentlich schlabber-doof AUSSIEHT, schränkt dies den Wohlfühlfaktor aus diesem Grunde auf's Neue deutlich ein, wenn ich nicht zum Beispiel den ganzen Tag zu Hause bleiben möchte. Und selbst dann sollte es nicht unbedingt an der Haustür klingeln. ;)

Na gut, ich übertreibe: Manchmal ist mir das auch egal. So unsicher bin ich nicht - Aussehen ist schließlich nicht alles. :)



Ideal sind trotzdem Kombinationen von gutem Sitz plus "Hat was - sieht ganz gut aus" - so wie diese Kombination, welche ich am Freitag trug:



Ein lockeres T-Shirt mit noch lockererer gemusteter Strickjacke drüber, ein ebenfalls locker sitzender Rock und eine asbach-uralte (trotzdem nicht unsexy) Strumpfhose, die ich beim Aufräumen wiedergefunden habe (trug ich meiner Erinnerung nach mit Mitte 20 mal), welche zwar ein bisschen klein ist, aber dank Trick 17 (zusätzlicher Slip drüber) oben bleibt. ;) Dazu meine uuuuuuralten Bequem-Stiefel, die eigentlich längst in die Tonne gehören.


Ich kann die ganze Thematik inzwischen übrigens relativ gut anhand einer bestimmten Frage an mich selbst beurteilen:

Möchte ich Fotos vom Outfit haben? Und sollen die auf meinem Blog auftauchen, oder besser nicht? - Diese Fotos sollten!



Strickblazer: Deerberg
T-Shirt: no name
Rock: MEXX Metropolitan
Strumpfhose: no name
Stiefel: ara (kann mich immer noch nicht trennen, da ich noch keinen adäquaten Ersatz habe!)
Tasche: Remonte Dorndorf
Schmuck: Fundus

Donnerstag, 25. September 2014

Vollherbst

War ich nicht gerade noch im T-Shirt draußen? Mein entsprechender Post ist doch gerade mal ein paar Tage her ... (KLICK)

Heute segelten Massen an Blättern von den Bäumen und tanzten mit dem Wind über die Straßen. Zudem fror ich trotz aufgedrehter Heizung im Büro den lieben langen Tag und hatte fast durchgehend das Gefühl, dass von irgendwoher kalte Luft an mir vorbeizieht.

Zusätzlich war es draußen wolkenreich düster, so dass überm Blazer auch noch der bunte Mantel von TE (HIER schon mal gezeigt) zum Einsatz kam. Kommen musste!

Manchmal vermisse ich meine aufgrund meines - übrigens noch nicht mal ein Jahr andauernden - "Modebewusstseins" aussortierten Fleecejacken sehr! In die konnte man sich so herrlich hineinkuscheln und den Reißverschluss bis zum Kinn hochziehen. Hachz ... ❤

Psssssst ... - so ganz wirklich aussortiert hab' ich sie gar nicht - sie sind alle noch da, dürfen nur nicht mehr so oft aus dem Schrank raus, und erst recht nicht, wenn eine Kamera in der Nähe ist. ;)


Übrigens, Mädels: Ich hab' 'ne neue Tasche! :) 

Eigentlich als Zweittasche "nur mal so" zu einer gaaaaanz anders aussehenden Tasche hinzubestellt, finde ich diese jetzt um Klassen schöner als die, die ich eigentlich wollte. Und dann noch zum Mega-Schnäppchen-Preis von knapp 22 kleinen Euros. *freu*

Dank der Tasche wusste ich heute dann auch besser, wohin mit diesen Armen und Händen, die immer irgendwie mit auf den Fotos untergebracht werden müssen. :D




Der Rest des Looks - nun ja, sagen wir's mal so: Stolz bin ich nicht drauf - es dürfte alles etwas besser sitzen und der Blazer ist (wie auch der Mantel) stellenweise ein Nümmerchen zu groß. Es gab ihn nur nicht mehr kleiner (damals im Sale) und ich hab' doch auch den Rock dazu gekauft (HIER) und wollte ihn halt unbedingt ... 

Mein ewig wiederkehrendes Problem lautet ohnehin: Möchte ich die Teile zukriegen oder sollen sie an Schultern und Armen anständig sitzen? - Beides zusammen klappt leider meistens nicht.

Blazer: MEXX Metropolitan
Polo-Shirt: Franco Callegari 
Hose: Rainbow Collection (bonprix) (schon alt)
Stiefeletten: Di Marzio (noch viel älter + nicht hübsch. Sollen eigentlich bald weg.)
Tasche: Remonte Dorndorf
Mantel (ganz oben): TE Hamburg
 
Friert Ihr auch immer gleich so furchtbar, sobald es etwas kühler wird und wisst nicht so recht, was Ihr anziehen sollt?

Dienstag, 23. September 2014

Macht Übung den Meister?

Das war sie also, meine erste Zumba-Stunde, und wir sollten alle gaaaanz viel Spaß haben, sagte die Kursleiterin. Wir waren etwa zu zwölft, wovon eine ehemalige Tänzerin dabei war und zwei Frauen, die schon mal Zumbaluft geschnuppert hatten, aber der Rest bestand eigentlich aus Frauen im unteren mittleren bis wirklich mittleren Alter, die in ihrem Leben vorwiegend Bürotätigkeiten ausüben, zum Großteil 2 Kinder haben (witziger Zufall), noch nie Zumba gemacht hatten und sich unbedingt etwas mehr bewegen möchten als bisher. Die Voraussetzungen waren also nicht allzu schlecht für mich, es hätte alles auch schlimmer kommen können, dachte ich noch. Bis alles begann. "Es ist eigentlich ganz einfach" sagte die Kursleiterin, "Ihr müsst auch nicht alles genau so machen wie ich - macht einfach irgendwas!" und immer wieder die Rede von total viel Spaß. Juchhu.

Offenbar besteht Zumba in erster Linie aus diesem lateinamerikanischen Hüftschwung, den ich im Fernsehen schon häufig bei sexy Tänzerinnen und heute auch an unserer durchtrainierten Kursleiterin gesehen habe. Aber WIE bitteschön macht man den?

WIE isoliert man Hüften und Po vom restlichen Körper und lässt alles lustig hin- und herwackeln, und wieso geht die Trainerin eines Anfängerkurses davon aus, dass jeder weiß, wie Samba- oder Salsa-Schnitte gehen? Ihre "Anleitungen" klangen zwar so, als sollten wir gar nicht denken, sondern einfach nur machen und uns dabei freuen, aber wenn das doch dann so gar keine Ähnlichkeit mit dem hat, was sie vorne tut, muss eigentlich irgendwas falsch sein.

WENN sie überhaupt mal etwas erklärte (meist tanzte sie einfach fröhlich herum) und ich versuchte, es nachzumachen, kam ein paar Takte später SOFORT etwas anderes, so dass ich im Grunde gar nichts auf die Reihe gekriegt habe. Es wurden keine Schritte eingeübt, sondern direkt 'ne Choreographie vor- bzw. durchgetanzt. Und immer mit besagtem Po-Gewackel. Das einzige, was tatsächlich richtig erklärt und geübt wurde, war ausgerechnet, dass alle Teilnehmerinnen sich in einer Reihe hintereinander aufstellen und mehrfach - ähnlich wie Usain Bolt in seiner typischen Siegerhaltung (HIER) - nach rechts und links posen sollten. Seltsam, aber unkompliziert. Danach kam gleich wieder - ohne besondere Erläuterung - Tanzen nach rechts, links, vorne, hinten, High Five, Drehen, Arme hoch, Arme runter und irgendwann stand ich nur noch da und hab' gar nichts mehr verstanden und mich auch nicht mehr angemessen gefreut.

Das Ende vom Lied? Ja doch, ich gehe noch mal hin (habe ein wenig gegoogelt: Chaotische erste Stunden mit dem Gefühl von Überforderung sind beim Zumba anscheinend die Regel, und gelernt habe ich außerdem, dass jedem Teil eines Liedes bestimmte Bewegungen gewidmet und ständig wiederholt werden - DAS MUSS ALSO SO mit den Choreographien!), aber ich werde mich möglichst in die allerletzte Reihe in eine Ecke verkrümeln und mir vor allem ganz viel Mühe geben, meine Klappe zu halten, denn ratet, wer heute ab ca. Minute 15 als einzige durch Bitten nach langsamer Erklärung von Schrittfolgen, dem Hüftwackeln etc. und sonstigem Gemaule mindestens den Spaßfaktor der Kursleiterin vermutlich deutlich verringert hat? Ja, genau ...
 

Montag, 22. September 2014

Auch Gunda testet Zumba! Und überhaupt: Sport

Als Annemarie vom Blog "Meine Kleider" im Juli über ihre ersten (und offenbar auch letzten? ;) ) Zumba-Erfahrungen berichtete (HIER), meldete sich auch bei mir - heftig mit den Fingern schnippend - mein schlechtes Gewissen, und ich trug mich - trotz riesengroßer Bedenken aufgrund der Erfahrungen, die Annemarie machte und der ähnlich negativen Kommentare unter ihrem Post - vor Ort ebenfalls bei der VHS zu einem Zumba-Anfänger-Kurs ein.

Gunda beim Turnen. :D
Als ich jung war (Es war einmal vor vielen, vielen Jahren ...) war ich häufig draußen und habe mich viel bewegt. Ich bin in der Sackgasse vor dem Haus meiner Eltern Roller, Rollschuhe und Fahrrad gefahren, habe Ball gespielt oder am Zaun Gummitwist geübt (kennt das heute überhaupt noch jemand?).

Zeitfresser à la Computer & Co. gab es ja damals noch nicht und außerdem nur 4 Fernsehprogramme (immerhin!), aber Fernsehen war für uns ohnehin stark beschränkt.

Fahrradfahren - 9 Jahre alt (also ich - das Rad war neu)

Jetzt schon 10-jährig: Rollschuhlaufen!
Als Kind wurde ich zum üblichen Kinderturnen geschickt (habe jedoch - abgesehen vom Trampolin! - Geräteturnen immer gehasst!), später lief es dann neben unterschiedlichen "Probe-Anmeldungen", die ich meist nicht lange durchhielt, auf mehrere Jahre regelmäßiges Tischtennis- und Faustball-Spielen (Was ist Faustball? HIER!) hinaus.

Wirklich Kondition hatte ich trotzdem nie, aber es muss ja auch nicht jeder joggen oder gut schwimmen können. :p

Mit Beginn meines Arbeitslebens war's dann plötzlich vorbei mit dem Sport. Zwischendurch raffte ich mich immer mal wieder kurz auf, spielte mal ein Jahr Tischtennis, nahm am "Elternsport" im Kindergarten teil, während die Kids von den Erzieherinnen beaufsichtigt wurden (sehr praktisch, das!), ging Walken oder am Ende für 2 Jahre zu einem recht teuren "Bewegungsinstitut mit Ernährungsprogramm", wo ich mich - unangepasst wie ich halt manchmal bin - allerdings den Vorgaben des Ernährungsprogramms entzog. ;)

Faustball in der Hallensaison 1982


Faustball-Feldsaison 1979 - Spielpause während eines Turniers. Ganz nach meinem Geschmack. :)
In den letzten Jahren beschränkte sich meine "Bewegung" dann leider allenfalls auf gemütliche Spaziergänge - nicht mal Fahrradfahren kann ich mehr. Also: Ich falle schon nicht runter, aber nach 500 Metern brennen mir bereits die Oberschenkel und ich ringe nach Atem, insofern habe ich's einfach sein lassen (doof, schon klar!) und bin in diesem Jahr tatsächlich nicht ein einziges Mal auf mein Fahrrad gestiegen.

Ja, und nun also Zumba. *schluck*
Morgen - direkt nach Feierabend. *nochmalschluck*

Ich habe wirklich und wahrhaftig Angst, denn auf Bewegungskoordination hat mein 50-jähriges Hirn keinen Bock mehr, geschweige denn, dass es die empfangenen Impulse an meine Arme oder Beine passend weiterzugeben gedenkt. Das habe ich bereits anhand des von Annemarie an ihren Beitrag angehängten Lernvideos (HIER) festgestellt und es somit also gleich wieder ausgemacht.

Im Übrigen sind meine Knochen und Gelenke ja nicht mehr die Jüngsten - eine leichte Arthrose hat mir bereits Guten Tag gesagt und mein linkes Knie zickt schon ein paar Jahre herum (darum kein Tischtennis mehr).

Sollte ich also den morgigen Abend überstehen, wird mich spätestens der Muskelkater (Muskeln? Was bitte sind Muskeln?) ab Mittwoch aus den Puschen hauen. Wie auch immer - ich werde auf alle Fälle leiden. Sehr! Hoffe trotzdem, dass es wenigstens auch ein kleines bisschen Spaß machen wird und dass nicht alle anderen Teilnehmerinnen topfit und maximal 30 Jahre alt sind. Habe mir ganz fest vorgenommen, auch nicht nur ein- sondern mindestens zweimal hinzugehen! ;)

Wünscht mir Glück!

Sonntag, 21. September 2014

Lecker! Cinnamon Brownies

Nach ausgesprochen langer Abstinenz war mir jetzt am Wochenende mal wieder danach, den köstlichen Duft von Backwerk durch's Haus ziehen zu lassen, und das Ergebnis ist es unbedingt wert, als Rezept im Blog aufgenommen und somit zum Nachbacken geteilt zu werden. Aber Achtung - für die schlanke Linie komplett ungeeignet - dafür m-ö-r-d-e-r-l-e-c-k-e-r!!!






Für den Teig:
200 g Zartbitterschokolade (mgl. viel Kakaoanteil)
200 g Butter
4 Eier
250 g Zucker
1 TL Zimt
1 TL Espresso-Pulver
160 g Mehl
30 g Kakao-Pulver ungesüßt

Für das Frosting:
100 g Zartbitterschokolade
60 g Puderzucker
2-3 EL Kakao-Pulver ungesüßt

Zubereitung:

Für den Teig Butter, Schokolade und 1 Teelöffel Espresso-Pulver im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Zucker cremig aufschlagen und dann die lauwarme (nicht mehr heiße!) Schokoladen-Butter-Mischung darunter schlagen.

Das Mehl mit Zimt und Kakao mischen und unterrühren.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte, rechteckige Form von ca. 20x30 cm füllen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 170° Ober-/Unterhitze maximal 25 Minuten backen.

In der Form vollständig auskühlen lassen.

Ist der Kuchen kalt, für das Frosting 2-3 Esslöffel Kakaopulver in sehr wenig kochendem Wasser auflösen. (Achtung - das hat bei mir nicht sonderlich gut funktioniert. Ohnehin habe ich es noch nicht so mit Frostings & Co. und nehme hier sehr gern Tipps zur Verfeinerung entgegen!)

100 g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen, mit dem aufgelösten Kakao und dem Puderzucker vermischen.

Die Mischung auf den - immer noch in der Form befindlichen oder inzwischen gestürzten - ganz nach Euren hausfraulichen Fähigkeiten und optischen Ansprüchen - Kuchen streichen und wieder vollständig auskühlen lassen (ggf. im Kühlschrank).

In nicht zu große Stücke (weil sehr gehaltvoll!) schneiden und geniiiiieeeßen! :) 

Die Brownies sollen innen übrigens nicht locker, sondern dürfen gern "klitschig" oder sogar noch etwas flüssig sein - von außen sollten sie jedoch eine leichte Kruste haben.

Viel Spaß beim Nachbacken - lasst es Euch schmecken!

Donnerstag, 18. September 2014

Spätsommer-OOTD

Okay - nachdem die Lüneburger Fliegerbombe von gestern heute Nacht glücklich entschärft werden konnte (dieses - noch dazu lokale - Thema in einem Personal-Style-Blog aber offenbar nichts zu suchen hat, und auf kölsche Lieder steht wohl auch keiner. ;) ), kommt von mir heute, eilends zum eigentlichen Blog-Schwerpunkt zurückkehrend, ein kleines Jeans- und T-Shirt-OOTD.

Der diesjährige Spätsommer, den uns der September 2014 beschert, ist ja traumhaft schön - wenn ich ihn bloß nicht immer nur sehnsüchtig durch die Büro-Fenster betrachten müsste!
Und kaum ist mal Sonntag, denkt sich der Wettergott "Pffft ...!" und lässt es regnen.

Schon am letzten Sonntag war das Wetter bei uns grau, trist und ungemütlich, ab Arbeitsbeginn am Montag dann schlagartig wunderschön, und pünktlich zum kommenden Wochenende ist der Herbst da, sagte der Wettermann aus dem Fernsehen. "Dabei fällt vermehrt mitunter auch kräftiger Regen." Na, klasse.

Cardigan: ONLY
  T-Shirt: Street One
Hose: OPUS
Sneakers: Keds
 
Was macht Ihr eigentlich so an Sonntagen? Vor allem an den verregneten?

Mittwoch, 17. September 2014

"Bombig" was los in Lüneburg ...

In Lüneburg baut man gern. In zwei Gebieten, die man zuvor als "Lost Places" bezeichnen konnte, wurden alte Schuppen und Gebäude abgerissen und sollen nun schicke neue Wohnviertel entstehen. In einem der beiden geht's auch bestens voran, in dem anderen Gebiet hingegen - in der Nähe des Bahnhofs gelegen - kommt ständig etwas dazwischen.

Anfang März wurde die erste Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden, was sich mittlerweile mit weiteren Bomben sechsmal wiederholt hat. Während die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ans Werk gehen, werden die Straßen um den Bombenfund herum in einem bestimmten Radius gesperrt und sämtliche Bewohner evakuiert. Bisher belief sich der Radius immer auf 500 Meter. Heute ist die Bombe größer (250 statt 75 kg), der Umkreis für die Räumungen ebenfalls (1.000 statt 500 Meter) - betroffen sind ca. 12.000 Lüneburger und neben diversen anderen Straßen praktisch die komplette Innenstadt: Hotels, Lokale, Altenheime. Am Bahnhof läuft auch nichts mehr - der liegt ebenfalls im betroffenen Gebiet. Krass. (Link zur Lokalzeitung HIER.)

Warum ich darüber erzähle? Weil ich nur ganz knapp außerhalb des zu evakuierenden Gebietes wohne, glücklicherweise zu Hause bleiben darf und doch ganz schön mitfiebere.

Hoffentlich geht alles gut - möglichst ohne Sprengung - auf dass alle gesund bleiben und die Leute schnell wieder nach Hause dürfen!

Schön finde ich übrigens 2 Aktionen unseres Lüneburger Filmpalastes, welcher ebenfalls ganz knapp nicht von der Evakuierung betroffen ist:
Zum einen bieten sie ihre Filme heute Abend vergünstigt zum "Bomben-Preis" ;) an, zum anderen haben sie spontan Spätvorstellungen ins Programm genommen.
Tolle Ideen und bestimmt hilfreich für Viele! (HIER zum Nachlesen!)

Abschließend heute - statt Fotos - Musik der jungen Kölner Band "Kasalla" - eher untyptisch für mich als "Nordlicht", aber obwohl ich noch nie in Köln war und bei einer Klassenfahrt vor vielen Jahren eine Gruppe Kölner tatsächlich mal für Dänen gehalten habe (he, ich war erst 15!), verstehe den Text, mag neben der Stimme des Sängers einfach den Sound, die Melodie und ein klitzekleines bisschen passt's ja auch zum Thema oben.



Ein Stückchen Songtext ins Hochdeutsche gebracht: 

"Ja ja ja, wir sind immer noch da da da
weil man so schnell nicht kaputt geht
und weil die Sonne immer wieder aufgeht, singen wir
ja ja ja, wir sind immer noch da da da
trink mit mir auf dich und mich und ein neues Jahr
auf das, was ist, auf das, was kommt,
und auf das, was war"

Dienstag, 16. September 2014

Lila Launebär :)

Mit das beste Lila, das es gibt! Omnomnom ... ❤
http://www.meyrose.de/2014/09/01/aktion-buntes2014-lila-im-september/
Mit diesem Post mische ich nach längerer Zeit mal wieder bei gleich 2 Aktionen mit:

1. bei Ines' "Aktion Buntes2014 - Lila im September"

Da ich quasi aus der Heide komme, müssten jetzt eigentlich lila Heidebilder folgen. Momentchen ... - und da haben wir auch schon etwas:
Heide und Bienenkörbe in der Lüneburger Heide



Steinmännchen in der Weseler Heide bei Undeloh
Zum Zweiten verlinke ich mich auch noch bei Sunnys Aktion "Um Kopf und Kragen Nr. 22", da ich auf den am Ende folgenden Bildern eine - wie ich finde - durchaus erwähnenswerte Kette trage. Man sieht nur nicht so viel, daher gleich mal 'ne Großaufnahme. :)

So'n Weichzeichner ist doch immer wieder was Wunderbares ...



http://howtobea-sunstorm.blogspot.de/2014/09/um-kopf-und-kragen-21.html
Man beachte: Ich trage zur Kette ein lila Shirt. Mann, das läuft heute aber wirklich wie geschmiert ...! :D

Sunnys Logo zum Thema passt ebenfalls wunderbar in diesen lila-lastigen Post.

Joa - und da Ihr sonst immer so viele Smiley-Fotos von mir seht, gibt's nach Schoki, Heide, Kette und Logo erst einmal Beine zu gucken - da sind sie:

Ach ja, der Rock ist natürlich auch lila - ich bin aber auch ein Fuchs! ;)



Hm, jetzt fällt mir nichts Außergewöhnliches mehr ein, ergo kommen nun doch die obligatorischen Smiley-Fotos mit der ganzen Gunda drauf - und das war's dann auch mit der Farbe Lila. Muss reichen.



Achtung, hier könnt Ihr mit Eurem Auto ins Wasser springen!


Vielleicht retten Euch ja dann die Betreiber des Schiffshebewerks in Scharnebeck.

Lederjacke: Gipsy
Bluse: M.I.M
Rock: Tom Tailor
Strumpfhose (ribbed tights): Lascana
Pumps: Gabor

Sonntag, 14. September 2014

Modeblogger Ü50?

Manchmal schreiben andere Bloggerinnen Texte, die mir dermaßen aus der Seele sprechen, dass ich sie quasi 1:1 übernehmen könnte.

Sabine von "Bling Bling Over 50" hat vor ein paar Tagen einen solchen Text auf ihrem Blog veröffentlicht. Ich war begeistert und habe sie einfach mal gefragt, ob ich ein Bild ihres Beitrags auf meinem Blog veröffentlichen darf, weil ich ihn wirklich ❤ perfekt ❤ finde.

Ich darf. :) Einen ganz lieben Dank an Sabine! ❤
Wenn Ihr auf das Bild klickt wird es größer und damit der Text besser lesbar.
HIER geht es außerdem zu Sabines Original-Post.

Bild Originalpost "Modeblogger Ü50" - www.blingblingover50.de

Wie ich unter Sabines Original-Post bereits kommentierte, glaube ich, dass es zu all dem, was sie bereits schrieb zwei Bereiche sind, aufgrund derer es so wenig Ü50-Modeblogger/-innen in Deutschland gibt:

a. Angst

Große Teile unserer Generation haben generell Hemmungen, "Persönliches" preiszugeben. Die Angst vor Datenmissbrauch im Internet ist groß, und somit trauen sich viele z. B. nicht - oder nur mit falschem Namen - in soziale Netzwerke und möchten erst recht keine Fotos von sich im Internet sehen. Zumindest ist mir bei sehr vielen Bekannten diese Angst aufgefallen. In der jungen Generation hingegen ist fast jeder online vernetzt und die meisten gehen bedeutend lockerer mit dem Internet um.

b. Mangelndes Technikverständnis

Wie funktioniert das Internet?
Was ist überhaupt ein Blog? Wozu ist der gut? Wie macht man sowas?
Nicht Wenige setzen sich sogar immer noch höchst ungern überhaupt mal an einen PC und könnten eigentlich recht gut darauf verzichten.

Beide Probleme hatte ich auch. Ersteres zwar aufgrund langjähriger Gewöhnung an Facebook, Twitter (schon länger her) und einer eigenen Website (die gibt es inzwischen auch nicht mehr) weniger, aber es hat mich durchaus Überwindung gekostet, das erste Outfit-Ganzkörper-Foto von mir online zu stellen, und ich gehe mit der Information über mich und meinen "Modeblog" im privaten Umfeld nach wie vor auch nicht gerade hausieren.

Die technische Seite macht mir ebenfalls zu schaffen. Ich hasse Technik, weil ich Technisches auch nach dem fünften Erklärungsversuch häufig nicht verstehe. Mein Hirn macht da einfach zu. Ich hab's zwar irgendwie hinbekommen, meinen Blog online zu stellen und kann meine Texte und Bilder veröffentlichen, aber bei anderen sieht das DEUTLICH professioneller aus und ich habe keinen blassen Schimmer, wie das geht ...

Wie auch immer: Es wäre toll, wenn sich noch mehr Ü50-Frauen einfach mal trauen würden, ihren Kleiderschrank zu zeigen. Bloggen macht Spaß, erweitert den Horizont, kann nette, neue Kontakte schaffen und verbindet! :)

Donnerstag, 11. September 2014

Ein wirklich schöner Feierabend

Eine von der Künstlerin Swantje Crone bunt bemalte Bank im Lüneburger Rathausgarten
Die meisten meiner Feierabende sind ja eher so "normal", aber manche sind auf irgendeine Art besonders. Bevorzugt besonders schön. Und das werden sie gar nicht mal durch besonders tolle Ereignisse, sondern meist "nur" durch Kleinigkeiten.

Wie heute zum Beispiel: 

Ich hatte ausnahmsweise eine Stunde früher Feierabend als sonst und geplant, mit dem höheren der beiden gestern beschriebenen Stiefelpaare in die Stadt zu fahren, um einen Schuster zu fragen, ob er das Problem des extrem an einem Stück Riemen hakenden Reißverschlusses lösen kann. Alternativ hätte ich die Stiefel schweren Herzens und ersatzlos zurückschicken müssen (da im Shop ausverkauft), denn mit dieser Macke konnte ich sie nicht tragen resp. hätte mich jedes Mal fürchterlich darüber geärgert.

Für den Weg in die Stadt zog ich testweise das niedrigere Paar der beiden gestern beschriebenen Stiefelpaare an, bei welchem ich zuvor auch schon überlegt hatte, es zurückzuschicken, da der rechte Boot an einer Stelle doch ziemlich drückte.

Und dann:

1. Das Drücken ließ total nach - das Stiefel-Leder passte sich meinem warmen Fuß an und ich konnte wunderbar auf den Schuhen laufen. *freu*

2. Der Schuster schnitt bei den Schnallen-Stiefeln ein wenig am Leder um den Reißverschluss herum, fackelte irgendwelche lose Enden ab und nun gleitet der Reißverschluss wieder. *nochmalfreu* - Total nett war der Mann auch noch!

Ich kann und werde jetzt also doch beide Stiefel-"Schnäppchen" behalten, da alles gut ist. *eindrittesmalfreu*

3. Beim Friseur, wo ich normalerweise meist ziemlich lange warten muss, kam ich direkt dran, und die Mitarbeiterin war wiederum sehr sympathisch! (Es gibt auch andere ...)

4. Mein Mann und ich schlenderten noch ein wenig umher und kauften die eine oder andere Kleinigkeit. Dabei trafen wir fast ausschließlich auf abermals auffallend nette Verkäufer/-innen!

5. Die Sonne schien und die Luft war wunderbar klar. - Ob die Leute wohl aus diesem Grund so gut drauf waren heute? Ich selbst bin auch häufig schon mal "grund-glücklich", allein aus dem Grund, dass die Sonne scheint. ;)

"Steinmeile", Lüneburg, Baumstraße
Als wir wieder nach Hause fuhren, war ich jedenfalls sehr entspannt und hatte fast das Gefühl, einen Tag Urlaub verbracht zu haben - der Arbeitstag war zumindest gefühlt gaaaaanz weit weg.  Sehr, sehr schön! :)

Leider hatte ich ausgerechnet heute etwas ganz Langweiliges an - es gibt also keine aktuellen Outfit-Fotos, und die einzigen, die mich mal in der Stadt zeigen, sind schon 5 Monate alt (wieso hab' ich die eigentlich noch gar nicht veröffentlicht???) - darum kriegt Ihr die! Sind auch sehr schön - insofern passt alles! :)

An der Ilmenau - im Hintergrund die "Brausebrücke" mit Biergarten "Lüner Mühle"


Mantel: TE Hamburg
V-Pulli: Tom Tailor
Rock: Yessica (C&A)
Strumpfhose: nur die
Stiefel: Görtz Shoes
Tasche: No name (aber so eine hätt' ich ja gern nochmal in Schwarz!)

Was macht für Euch einen Feierabend aus, der sich von den normalen abhebt?

Mittwoch, 10. September 2014

Was für ein fieser Trick!!!

Ih, wie gemein! Das können die doch nicht machen. Eine ausgeklügelte, hinterhältige Verkaufspsychologie ist das, voller verschlagener Geschäftstüchtigkeit!!

Die können doch nicht einfach einer "Schuh-Süchtigen" (im Grunde kann ich die Anführungszeichen auch weg lassen ...) anstelle der zur Auswahl (!) bestellten zwei Paar gleichen Biker Boots, welche sich lediglich in der Farbe unterschieden, zwei unterschiedliche Paar Biker-Boots zuschicken! Stimmt's? Das dürfen die doch nicht! Haben sie aber trotzdem gemacht. 
Fies und gemein!"Zur Auswahl" ist ja nun nicht mehr ...

Ich kann also üüüüüberhaupt nichts dafür, dass mein Konto nun wohl mit dem Preis beider Paare belastet wird und plädiere auf arglistige Täuschung. Echt jetzt mal!

DIESE Boots hatte ich bestellt. In 2 Ausführungen!
Anstelle der schwarzen schickten sie DIESE schwarzen!
Guckt mal, da hinten geht noch was!!!!
Und hier seht Ihr das traute Paar zusammen. Wie soll man sich denn da entscheiden?????