Dienstag, 29. Juli 2014

Die Frage nach dem "zu alt" in Sachen Haut

Älter zu werden macht wohl den wenigsten Frauen Spaß. Okay, es beinhaltet auch (wie ich finde, auf jeden Fall zu wenige!) Vorteile, die im Allgemeinen jedoch nicht mit dem Aussehen, sondern eher mit Lebenserfahrung und innerer Reife zu tun haben.

Irgendwann in den mittleren Jahren fallen jeder Frau an sich selbst unter anderem Auswirkungen der älter und dünner werdenden Haut in unglücklicher Verbindung mit der natürlichen Schwerkraft auf, und die meisten Frauen denken früher oder später darüber nach, ob sie ihre nicht mehr ganz so elastischen Arme oder Beine noch herzeigen mögen oder nicht bzw. wenn ja, dann wo und in welcher Form.

Shirt: Deerberg
Rock: H&M
Leggings: No name
Pumps: Tamaris
Sandaletten (weiter unten): THINK!

Auch selbstkritische Bloggerinnen, die durch das Veröffentlichen ihrer Outfit-Fotos im Internet von ihren Leser(n)/-innen logischerweise noch genauer "abgescannt" werden machen sich darüber natürlich Gedanken.

Letztens las ich bei Cla auf ihrem Blog einen Beitrag, in welchem sie sich ganz offiziell von ihren Shorts und Miniröcken verabschiedete (HIER). Sehr viele Kommentatorinnen fanden auch, dass frau ab einem bestimmten Alter besser auf knieumspielende oder noch längere Hosen oder Röcke umsteigt, und aus diesem Grund habe ich noch ein paar Tage länger als ohnehin schon darüber nachgedacht, ob ich Euch die Fotos, welche jetzt im unteren Bereich dieses Beitrags zu finden sind, überhaupt zeige - aber ich tu's einfach. Dem Mutigen gehört die Welt. :)

Bei der Arbeit trug ich Shirt und Rock noch brav mit Leggings und Mary Janes, zum Feierabendspaziergang bei immer noch knapp 30 (!) Grad ließ ich die Leggings zu Hause und den Sommerwind meine Beine umspielen.



Ich denke, dass nackte Beine privat in der Abendsonne am relativ einsamen Elbe-Seitenkanal auch noch in meinem Alter durchaus in Ordnung sind (und guuuuut hat sich's angefühlt!). Zum Stadtbummel oder gar am Arbeitsplatz überlasse ich hingegen tatsächlich sehr gern den jüngeren Frauen die Bühne. - Und veröffentlichen tu' ich auch beileibe nicht alles, was wir fotogeknipst haben!!! :p

Ein Trick ist: Stell dich auf 'ne Schräge! Oder alternativ: Trage sehr hohe Absätze! Das streckt. ;)
An dieser Stelle ein dickes Danke an meine Leserin Fran für ihre Anleitung zur Selbstbräunerverwendung! :)


Unschärfe, schlechtes Licht und Weichzeichner könnten auch helfen. Oder natürlich Photoshop & Co. ;)
Aufgrund der Form meiner Beine mag ich bei mir selbst übrigens generell kürzere Röcke (zur Zeit noch) lieber leiden als längere, insofern spielt dieser Aspekt natürlich für mich bei der Wahl meiner Rock-Länge auch eine Rolle.

Wie haltet Ihr es mit (halb-) nackten Beinen? Nur noch in den eigenen 4 Wänden und ggf. am Strand, oder wie weit reicht Euer persönlicher Radius?

Noch'n kleiner Song passend zum Thema - von einer meiner liebsten Norddeutschen:


Samstag, 26. Juli 2014

Ganz in Blau mit "play date"-Nägeln und Musik

Es gibt Schuhe, die sind ja eigentlich bequem ... - nach einem vollen Arbeitstag mit anschließendem Stadtbummel - also 12-stündigem Tragen! - hört's dann aber spätestens auf und die Füße schmerzen den kompletten restlichen Abend durch!

So ging es mir am Donnerstag! Alles Hoch- und An-die-Luft-legen der Füße half am Abend nichts mehr, so dass ich bereits zu diesem Zeitpunkt beschloss, am Folgetag gaaaaaanz sicher ausschließlich in bequemen flachen Sneakers unterwegs zu sein, um meine armen Füße zu schonen.

Meine Wahl fiel auf die blauen Leder-Sneaker von Vagabond, zusammen mit meiner zweitstretchigsten "Jeans" bzw. Jeggings. Diese Teile mit hohem Stretchanteil sitzen zwar eng und sehen bei mir leider oft auch ein bisschen "presswurstartig" aus, fühlen sich dennoch suuuperbequem an, und ich hab' sie einfach gern! - Entschuldigung dafür an alle strengen Ästheten, aber ich bin halt manchmal ein "Ich-weiß-dass-es-nicht-so-gut-ist-aber-ich-mache-es-trotzdem-Typ.

Obenrum trug ich eine "Barbara Becker"-Bluse, zu deren Kauf mich vor geraumer Zeit eine Verkäuferin geduldig, aber nachdrücklich überreden musste. Sie verrutscht auch gern mal (die Bluse, nicht die Verkäuferin) - meine Wirbelsäule wird im Laufe der Jahre wohl immer schiefer, mir gleiten alle Oberteile nach links über die Schulter weg - aber der Stoff der Bluse ist toll, die 100% Viskose fühlen sich total leicht und sommerlich an. Gefällt mir.

Ich bitte die leichte Unschärfe zu entschuldigen!




Kette: WE Fashion
 Bluse: Barbara Becker
Jeggings: Vero Moda
Gürtel: Frederic & Hermano
Sneakers: Vagabond
Die Kette gibt's hier noch mal in groß:


Meine Fingernägel hatten auf die Schnelle eine Schicht (zu wenig, man sollte 2x pinseln) essie-Nagellack "play date" #102 abgekriegt. Dieser sowie einer weiteren Farbe konnte ich beim oben kurz erwähnten Stadtbummel nämlich nicht widerstehen, und sie musste mal flugs getestet werden.

Meine Tochter erzählte mir btw, dass sie jemanden kennt, die sich ihre Nagellacke ausschließlich nach ihren Farb-Bezeichnungen kauft. Auch 'ne Variante! :)

Abschließend dürft Ihr Euch noch meinen heutigen Ohrwurm anhören, wenn möchtet - heute mal en français:



Dienstag, 22. Juli 2014

Ein Kleid. - Ja, schon wieder!

Habe heute eine mir bis dato unbekannte und ausgesprochen praktische Funktion an meiner kleinen "Knipsi" entdeckt. Anstatt vor jedem Einzelfoto zwischen Kamera und Hintergrund hin- und herzulaufen (was ich immer echt nervig fand!), kann man einen sogenannten "Custom Timer" einstellen, sprich: Wie viele Fotos soll die Cam in welchem Abstand zueinander schießen? - Echt praktisch, das!

Habe zwar, selbstkritisch wie ich bin, ca. 80% der Aufnahmen direkt in den virtuellen Papierkorb befördert, aber ein bisschen was ist noch übrig geblieben. :)



Das Kleid, im Juni beim Deerberg-Sommerfest gekauft (siehe meinen Bericht HIER - auf dem Foto darin guckt es gerade aus der Tüte) war für's Büro beim heutigen Wetter (wieder knapp 30 Grad ab Mittag) mit seiner Materialmischung aus 48% Modal, 47% Baumwolle und 5% Elastan sowie dem schwingenden und dadurch schön luftigen Rock nahezu perfekt. Getragen habe ich es mit meinen, mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsenen (allein die Scheuerstellen an der Hacke würde ich noch sehr gern vermeiden!), roten Ballerinas (HIER und HIER schon mal gezeigt).

Heute früh hatte ich erst überlegt, helle Stiefeletten (Booties, Boots? Es wäre großartig, wenn mir auch zu diesem Thema wieder jemand den Unterschied erklären könnte ...?) zum Kleid anzuziehen, aber irgendwie gefiel mir der Look nicht so recht. Habe auch davon 2 Fotos gemacht - leider keine super-aussagekräftigen, fürchte ich:

Die "Trend-Boots" von Görtz-Shoes habt Ihr übrigens HIER schon mal gesehen.



Gefallen Euch die roten Schuhe auch besser zum Kleid?

Was genau ist das Problem an den Stiefeletten?

Ich vermag es nicht so richtig zu erkennen, aber ich vermute, die Höhe (und Schaftweite) ist nicht gut für meine unbehosten Beine, welche ja recht unterschiedliche Umfänge aufweisen - oder seid Ihr ganz anderer Meinung? Nur raus mit der Sprache! :)





Wie auch immer ich meine Schuh-"Probleme" lösen werde (wahrscheinlich wird der Vorrat einfach mit der Zeit anwachsen, höhö ...), der Bereich "Kleider" nimmt in meinem Leben inzwischen schon einen erheblich größeren Stellenwert ein als noch vor kurzer Zeit (HIER schrieb ich darüber!) - wer hätte das gedacht ...


Kleid: Deerberg (Shirtkleid "Naima")
Ballerinas: Hispanitas

Sonntag, 20. Juli 2014

Abiball

Nachdem ich letzte Woche hier ausnahmsweise Fotos von meiner Tochter und mir nach ihrer Abi-Entlassungsfeier zeigen durfte, habe ich heute noch einmal ("Na gut, wenn's unbedingt sein muss ...") ein Foto vom gestrigen Abiball für Euch. Naja, sagen wir eineinhalb Fotos, denn das Detailfoto ihres wunderschönen Kleides durfte m. E. nicht fehlen:



Mein Kleid: Street One
Sandaletten: Gabor
 
Enyas Kleid: Luxuar Limited
 

Ist es nicht traumhaft schön? Mein Kind sowieso ;) , aber auch das Abendkleid: Zeitlos, schlicht und durch die Details doch extrem besonders, finde ich. Und es steht ihr soooo perfekt. Eigentlich gehört noch eine Stola zum Kleid, aber die kam irgendwie nicht mit auf's Bild.

Es war unglaublich warm gestern, so dass man alles, was man nicht benötigte, lieber gleich von sich warf. Die Getränke-Umsätze der Catering-Firma waren mit Sicherheit großartig und erstaunlicherweise musste man trotz der ganzen Flüssigkeiten, die man so in sich hineinkippte, kaum die Toilette aufsuchen. ;)

Mein Kleid ist übrigens eines der beiden "Etuikleid Larina"-Exemplare von "Street One", die ich am Mittwoch in Hamburg erstanden und über die ich hier bereits (bildlos) berichtet hatte. Ich habe mich gestern sehr wohl darin gefühlt. In einem Abendkleid sehe ich mich ohnehin nicht - verspürte niemals in meinem Leben das Bedürfnis, auch nur eins anzuprobieren, aber ich freue mich unwahrscheinlich, dass das bei meiner Tochter ganz anders ist und bin - wieder einmal - unglaublich stolz auf meine Süße! :) Wir hatten einen sehr netten Abend.

Freitag, 18. Juli 2014

Freitags-Füller KW 29/2014

Ein Klick auf's Bild bringt Euch zur Vorlage! 

Die vorgegebenen Texte stehen in Normal- und meine Ergänzungen in Fett-Kursiv-Schrift:

1. Es sind Ferien und das tangiert mich nicht mehr, denn weder bin ich Lehrerin noch habe ich schulpflichtige Kinder. Beide haben ihre Schullaufbahn nun hinter sich und beginnen jeweils neue Lebensabschnitte. Mein eigener Sommerurlaub ist übrigens ab Montag auch schon wieder vorbei. Schade ... 

Ausflug im Juli 2014 - die Lüneburger Heide blüht noch nicht.

2. Leider, leider etwas, das ich noch nie trinken konnte und vermutlich auch niemals trinken können werde, obwohl es doch fast überall verfügbar, unkompliziert, durstlöschend UND noch dazu kalorienfrei ist: Wasser.  

- Es geht einfach nicht. Ich mag KEINE der existierenden Varianten und bekomme sofort Brechreiz, wenn ich wieder einmal versuche, es zu mir zu nehmen. :( Habe übrigens in meinem Leben noch niemanden getroffen, dem es genau so geht. 

3. Das letzte, was ich online bestellt habe sind 2 Armbänder und 1 Gürtel, aber die Ware ist bisher noch nicht angekommen.

4. Tragischerweise habe ich meinen "Sucht-Joghurt" ("Müller Ecke de Luxe Salzburger Sinfonie") jetzt schon seit 2 Wochen NIRGENDWO MEHR beim Einkaufen entdeckt. - Ich weiß noch nicht, wie ich ohne dieses Produkt weiterleben soll!


5. Wenn es richtig heiß ist, bewege ich mich nach Möglichkeit nicht mehr viel und warte darauf, dass es wieder abkühlt.

6. Trautes Heim, Glück zu zwein ... - oder so?
Ähnlich wie es vor der Geburt unserer beiden Kinder war, wird es für den Mann und mich jetzt wohl wieder im August.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die erste Verabredung nach ca. 11 Jahren (!) mit einer alten Schulfreundin, morgen habe ich die Teilnahme am Abiball meiner Tochter geplant und Sonntag möchte ich mit meinem Sohn per Skype die Neuigkeiten der letzten Wochen austauschen, da wir schon ewig nichts mehr von ihm gehört haben.

Vielen Dank für die Textvorgaben an Barbara von: Scrap-Impulse.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Es grünt so grün ...

... neeeeeeiiiiin, keinen Ohrwurm, keinen Ohrwurm!! Bitte! Pssssst! Schluss! Aus!

Der Titel passte nur so gut zum meiner neongrünen Hose, die ich Euch eigentlich noch viel "grüner" (Accessoires etc.) zeigen wollte, aber heute ergab es sich nun mal mit Schwarz und grüner Umgebung drumherum. Ist ja auch schön. :)


Dass der Baum hinter mir dieses bildstörende Zeichen hat, hatten wir leider nicht gesehen ...

... sorry! - Aber Ihr sollt ja eigentlich auch MICH angucken und nicht den Baum. :p
Top: Jette (Kitaro)
7/8-Jeans: Tommy Hilfiger
Sandaletten (oder Sandalen? Was GENAU ist denn nun der Unterschied?): THINK!

Bin heute wieder höchst dankbar für denjenigen, der einst die Shapewear erfunden hat. Ohne ein solches "Mogelhemdchen" drunter hätte ich mich garantiert nicht fotografieren lassen und mich auch weniger wohl gefühlt.

Mein Lederarmband ist ein Mitbringsel aus einem irischen Souvenir-Shop, und auch die Kette habe ich in Irland gekauft.
Beim Herumfahren landeten wir u. a. in Kenmare (County Kerry) in einem Schmuckgeschäft, das interessante Stücke im Fenster ausgestellt hatte. Plötzlich sprach uns die Verkäuferin auf Deutsch an :) - es war eine Deutsche, die in den 1990er-Jahren die Liebe zu Irland dazu bewogen hatte, auszuwandern und die dort aushalf. Auch der Laden selbst gehört einer Deutschen, wenn meine Recherchen richtig sind (KLICK). So war das mit dem "in Irland ein Schmuckstück kaufen" eigentlich nicht gedacht. Trotzdem wird mich die Kette immer (oder gerade?) an Irland erinnern!



Mit meiner neuen Kette verlinke ich mich heute mal wieder bei Sunnys Aktion "Um Kopf und Kragen" sowie erstmals bei Jessi und ihrer Aktion "Verschmückt".

P.S.: Warum nur muss ich bei diesem meinem Post bloß dauernd an die liebe Bärbel denken? Naaaa, wer weiß es??? ;) :D

VIELEN, VIELEN DANK!!! Das Kleiderkaufproblem.

Hallo Ihr Lieben,

wie schon in der Überschrift gesagt: 
VIELEN, VIELEN, VIELEN Dank für Eure zahlreichen und konstruktiven Beiträge zu meiner Unentschlossenheit beim Einkaufen ❤ ❤ ❤ !

Ihr helft mir immer so sehr mit Euren Kommentaren und habt es auch dieses Mal wieder getan.

Spannend fand ich, dass Eure Meinungen doch so unterschiedlich waren, aber die Tendenz ging mit einem Ergebnis von 9:3 am Ende doch recht eindeutig zu Blau. :)

Mein Fazit trotzdem: Ich werde BEIDE Kleider zurückschicken!

Beim orangenen hing mir auch der Abnäher der Taille (danke an Katja für die konkrete Formulierung meines Gefühls) zu tief und alles zusammen zog sich hoch, sobald ich mich ein wenig bewegte. Der Stoff war toll, aber irgendwie war's nicht so wirklich meins.

Im blauen Kleid hab' ich mich zwar wohler gefühlt, mochte aber den knitterigen Stoff nicht. Somit warten sie jetzt beide im Karton, auf dass ich sie per Post auf die Heimreise bringe.

Ein "Ersatz" ist jedoch schon da. :)

Gestern waren wir im Hamburger Alstertal-Einkaufszentrum unterwegs, und bei Street One brachte mir die Verkäuferin das "Etuikleid Larina" (KLICK) in die Kabine. Mangels (auch hier wieder) Entscheidungsfreude kamen am Ende beide Farben (also Schwarz und "Royal Wine" - ich fand aber auch wirklich beide schön!) mit in die Einkaufstüte. Gut, als "flott" oder "spektakulär" würde ich dieses Kleid jetzt auch nicht bezeichnen, aber uns Vieren (Mann, Tochter, Verkäuferin und mir) gefiel es auf jeden Fall sehr gut und der Familie auch besser als die beiden Kleider, die sie zu Hause an mir gesehen hatten.

Fotos von mir in den Kleidern gibt's natürlich irgendwann auch, z. Zt. tanzen sie jedoch in der Waschmaschine herum.

P.S.: Um noch mal Üffis und Katjas Begriffe "flott" und "spektakulär" aufzunehmen: Dazu hätte sicherlich das Kleid "Aume" von Desigual (KLICK) besser gepasst. Hatte ich auch bestellt, aber leider saß es an Kragen und Armausschnitt überhaupt nicht. Schade!

Dienstag, 15. Juli 2014

Kleid kaufen? Ja? Welches? Oder doch nicht?

Da ist sie schon wieder, meine Unentschlossenheit aufgrund mangelnder Urteilskraft das eigene Aussehen betreffend, und wieder möchte ich Euch um Eure ehrlichen Meinungen bitten! 

Ihr habt mir jetzt schon bei einer Lederjacke (zurückgeschickt) und bei Ballerinas (zurückgeschickt) so lieb und hilfreich zur Seite gestanden - heute sind es 2 Kleider, bei denen noch das Etikett drinhängt und wo ich nicht weiß, was ich tun soll. Okay, eine kleine Meinung habe ich mir schon gebildet, aber da ich der wie gesagt nicht so traue, bitte ich Euch wieder einmal um Eure Hilfe, da andere Meinungen mir IMMER helfen, mir meine eigene besser zu bilden. Vielen Dank schon mal im Voraus. ❤

Also, hier kommt Kleid Nummer 1:
(mal wieder in Orange - wie die Lederjacke damals ... - ist das nur Zufall?)




Ihr könnt die Bilder natürlich - wie immer - mittels Klicken vergrößern. Ich wollte sie jetzt hier nur nicht gleich so mächtig wirken lassen, obwohl ich die unvorteilhaftesten doch schon lieber gleich rausgelassen habe (aber bin ich ungeschminkt und die kalkigen Beine und musste ein Schild wegretuschieren und überhaupt ...).

Und das wäre Kleid Nummer 2:




So, nun bin ich mal gespannt!

Samstag, 12. Juli 2014

Eure Kommentare + noch mal das Kleid

Für meinen einwöchige Urlaub hatte ich ja 3 Posts in petto, die ich während dieser Zeit veröffentlicht habe - vielen lieben Dank für Eure zahlreichen Kommentare dazu!

Beim Post "Und noch was mit Ringeln" wart Ihr Euch ja einig: Gunda + Ringel, das Ganze möglichst noch in Bunt - passt. :)
Auch dafür vielen Dank. Mir helfen Eure Kommentare sehr, meinen eigenen Stil zu entwickeln - so mir denn EIN Stil ausreicht, denn ich mag mich ja nicht so recht festlegen lassen bzw. man soll ja flexibel bleiben im Leben, nech? :D

Nichtsdestotrotz ist es einfach so, dass ich mich in einem Oberteil und vor allem in einem Ringelshirt, welches an der Brust sehr eng sitzt, nicht so wohl fühle. Manche Frauen lassen sich halt die Brüste vergrößern (oder täten es zumindest gern), andere wünschen sie sich lieber etwas kleiner. Nach meinen Schwangerschaften hatte ich plötzlich 2-3 Körbchengrößen mehr als vorher, und das war mitnichten in meinem Sinne.

In Euren Kommentaren zu meinen anderen beiden Beiträgen "Trutschig?" und "Bestellen Sie ..." gingen die Meinungen hingegen stark auseinander - insbesondere beim Kleid resp. der Frage, wie es zu kombinieren sei.

Okay, trutschig fand es keiner (was mich wundert, genauso, wie niemand die Länge monierte ...? - Aber umso besser.), der einen gefiel gerade die Kombination im Stilmix mit dem Ringelshirt, der anderen das gerade nicht.

Die Aussage "Zieh doch mal helle Strümpfe an!" begegnet mir ja nun häufiger (und nein, die dunklen Strumpfhosen sind mir NICHT zu warm! - Bin doch einer der größten Frostköttel unter der Sonne), so dass ich mich wohl nicht mehr allzu lange dageben sträuben kann, auch wenn ich das gern täte. Aus irgend einem Grund habe ich ein Problem mit den Dingern: Wieviel "den" nimmt man? Und welche der zahlreichen Beigebraun (soooo langweilig)-Varianten? Krieg ich die dünnen Teile überhaupt heil nach oben? Auch beim zweiten oder dritten Mal noch??

Das Kleid pur tragen? - Ist gut, mach' ich, kommt gleich! :)

So hatte ich es beim Kauf ursprünglich auch geplant, aber nackte Arme zeige ich halt nur, wenn es wirklich warm ist - typisch Frostköttel eben.

Sabine und Heidi meinten, mit Clutch (und der besagten hellen Strumpfhose ...) wäre es ein schickes und elegantes Abend-Outfit. Wohl wahr - allein, ich benötige keines. Bis auf den Abiball meines Sohnes 2013 und den in einer Woche anstehenden Abiball meiner Tochter bin ich in meinem Leben bislang wunderbar ohne abendliches "Aufrüschen" ausgekommen. :) - Und da, wo ich mich in jungen Jahren herumgetrieben habe, ging's eher in die rockigere oder gar "Gothic"-Richtung à la "Black is beautiful". Find' ich im übrigen ja heute noch gut. ;)

Und die liebe Dana brachte gar die Adjektive "zauberhaft" und "mädchenhaft" (okay, mit der Einschränkung "fast" davorgesetzt! ;) ) mit mir in Kleidern in Verbindung. Im Ernst????? Ich glaube, wenn es ein Adjektiv gibt, das bis dato noch nie im Zusammenhang mit meiner Person genannt wurde, ist es "zauberhaft". ;) - Hmm ... - vielleicht sollten wir uns wirklich einmal persönlich kennenlernen, aber wer weiß, vielleicht mögt Ihr mich dann nicht mehr?

Wie auch immer: Ich danke Euch nochmals für all Eure Worte - ich habe mich über jedes Einzelne gefreut und freue mich noch! <3

So, jetzt erstmal ein Bild von mir im selben Kleid, nur ohne Shirt und Strumpfhose drunter, voilà:



Kleid: Yessica (C&A)
Sandaletten: Gabor
(mehr gibt's ja hier nicht aufzuzählen ...)

Eure Reaktionen auf meinen  "Trutschig?"-Post beweisen mir auf alle Fälle wieder einmal:

In der Mode (wie auch in den meisten anderen Bereichen des Lebens) gibt es kein Richtig oder Falsch - im Grunde ist alles erlaubt, wenn's gefällt.

Das ist ja auch das Schöne dabei - darum ist Mode so vielfältig wie die Menschen, die sie tragen oder gar entwerfen. Mode ist im Grunde eine Form von Kunst. Kreativ. Mal mehr, mal weniger. Eine bunte Vielfalt. Manchmal muss Kleidung in erster Linie praktische Anforderungen erfüllen, aber man kann auch damit spielen, wenn man möchte. Jeder, wie er mag. Das gefällt mir!

Viele versuchen, ihre Persönlichkeit in Kleidung auszudrücken. In unserem Urlaub trafen wir z. B. auf eine Jugendgruppe (aus Spanien oder so), in der alle den gleichen Rucksack ihrer Organisation trugen und in der sich alle in gewissem Sinne ähnelten. Ein Mädel allerdings stach deutlich heraus. Sie hatte ihren Rucksack mit allerlei Texten und Zeichnungen verziert, trug ihn viel weiter unten als der Rest ihrer Gruppe und gab auch mit ihren blond gefärbten Haaren, die sie gewollt strubbelig trug, auffälliger Brille, Piercings, durchlöcherten Jeans und Springerstiefeln ein völlig anderes Bild ab als ihre Mitstreiter. Unangepasst, individuell. Interessant. :)

Eins noch:

Ari meinte, ich mache mir viel zu viele Gedanken. Stimmt, das ist per se ein Riesenthema in meinem Leben - schon immer gewesen. In vielen Bereichen konnte ich es bereits reduzieren, im näheren persönlichen Umfeld bleibt es Thema. Ich neige zu Perfektionismus in vielen Bereichen (ohne jedoch tatsächlich allzu viel dafür zu tun ;) ) und bin auch leider oft recht pingelig. Im Job ist das gut - Gewissenhaftigkeit ist etwas, was Chefs sehr schätzen - im Privatleben kann es (nicht nur andere) sehr nerven.

Ach ja, einen neuen Begriff habe ich wieder gelernt: Mary Janes.
Nie zuvor gehört. Mein Dank gilt Annemarie und Ines! :)

So, und zum guten Schluss - tadaaaaaaaaaaa! - habe ich heute von meiner liebsten Tochter Enya nach ihrer Abi-Entlassungsfeier nun doch die Erlaubnis bekommen, Bilder von uns beiden auf meinem Blog zu veröffentlichen. Auch darüber bin ich seeeehr glücklich und zeige hier stolz unsere kleine Collage:

Enyas Kleid ist übrigens von H&M, die Sandaletten von Deichmann.



Mittwoch, 9. Juli 2014

Back from Ireland!

Hallo Ihr Lieben,

Irish Breakfast im 2. B&B
so, nach einer guten Woche "unmodischen" Daseins mit dem ausschließlichen Tragen von Shirts, Fleece- und Regenjacke (sehr angesagter Zwiebellook! :) ) sowie festen Wanderschuhen (obwohl wir nicht gewandert sondern maximal spazieren gegangen sind) bin ich zusammen mit meinen knapp zwei mir neu anhaftenden Irland-Kilos (hab' ich's doch geahnt!) und einem "unmodischen" Reisebericht für Euch wieder im Lande.

Eigentlich wollte ich eingangs ein bisschen über das irische Wetter jammern, aber angesichts der hier derzeit herrschenden Schwüle inklusive schwerer Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel lasse ich das. Ich würde mir sogar WÜNSCHEN, das ständig wechselnde, jedoch trotzdem DEUTLICH angenehmere irische Wetter jetzt hier haben zu dürfen!!! ;)

Irland ohne Regenbekleidung geht auf jeden Fall gar nicht! Im Grunde ist das ja bekannt - von wegen "Grüne Insel":

Das Wetter ist sehr beständig - man weiß, dass es sich ändern wird. :)

Hier eine kleine Collage dazu. Die beiden Fotos hatte ich im Abstand von nur 5 Minuten gemacht. Sie zeigen einen Teil der gotischen Kathedrale auf dem "Rock of Cashel", einer beeindruckenden Burganlage im kleinen Ort Cashel in der Grafschaft Tipperary. Mehrere Jahrhunderte lang war hier der Sitz der Könige von Munster.

Der Legende nach wollte sich im Jahre 455 der damalige König von Muster, Aenghus, von Bischof Patrick auf dem Rock of Cashel taufen lassen. St. Patrick sollte anlässlich der Feierlichkeiten eine Predigt halten und wollte zu diesem Zweck seinen Bischofsstab mit der Metallspitze neben sich in die Erde rammen. Versehentlich traf er jedoch den Fuß des neben ihm stehenden Königs, welcher dies indes für einen Teil der Taufzeremonie hielt und die Schmerzen bis zum Ende der Predigt mannhaft ertrug.


Der Friedhof neben der Burganlage auf dem Rock of Cashel - mit super Ausblick.


Weitere Wetter- und vor allem Landschafts-Impressionen unserer Irland-Erkundungs-Rundtour seht Ihr gleich.

Der Mann mit dem Schirm. :)
Eine von Irlands meistbesuchten Hauptattraktionen, die spektakulären Cliffs of Moher, besuchten WIR übrigens nicht. Soll heißen: Wir waren sehr wohl da, standen praktisch schon vor der Parkplatzeinfahrt (Eintritt 6 Euro pro Nase!), drehten aber wieder bei, da es schon seit einer Weile dermaßen regnete, dass man kaum 10 Meter weit gucken konnte. Vermutlich hätten wir nach dem Bezahlen und einem längeren Marsch durch Regen und den starken Küstenwind völlig durchnässt am Ende nicht mal das Meer von oben gesehen, und das nur um dagewesen zu sein?
Nein, danke.

So zeigte sich das Wetter die meiste Zeit: Trüb, regnerisch, grau. Hier in Waterville, County Kerry




Irlands phantastische Berglandschaft konnte man oft nur erahnen.

Typischer Wechsel zwischen Regen und Sonne, die durch die Wolken kommt.
Irgend ein "Loch" (= irisch/schottisch für "See/Fjord") - aber eins mit tollem Surrounding!
Die raue, felsige Landschaft in Connemara, im Westen Irlands am Atlantik
In Irland gibt es jede Menge graue Pferde - hier mit kontaktfreudiger Kuh. :)
Die Klostersiedlung in Glendalough, ca. 40 km südlich von Dublin
Wider Erwarten ging das Autofahren in Irland übrigens ziemlich problemlos. Mit dem Linksverkehr hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, der Leihwagen war nicht allzu groß (VW Golf) und da ich auf Automatik-Getriebe bestanden hatte, musste ich mich nicht mit seitenverkehrtem Schalten beschäftigen. Da die Straßen in Irland außerdem komfortabler waren als im Jahr zuvor bei meinem Schottland-Besuch, hing ich dieses Mal auch weder in kleinen Straßengräben fest, aus denen man mich bzw. das Auto rausschieben musste und fuhr nicht auf herumliegende Feld- oder Bordsteine auf. :D

5 Pfund oder 5 Euro - auf jeden Fall günstig zu haben, falls jemand noch so etwas sucht! :D




Unsere Rundreise hatten wir wie folgt geplant:

2 Nächte in einem B&B in der Nähe von Galway, danach 2 Nächte in einem Hotel nicht weit von Killarney entfernt, anschließend eine Nacht wiederum in einem B&B unweit von Kilkenny und abschließend 2 Nächte in einem Hotel direkt in Dublin.

Um einen Grund-Eindruck von Irland zu erhalten, war das toll, aber um sich die Gegenden genauer anzusehen oder gar zu wandern, war's natürlich viel zu kurz.

Gravierend waren die Unterschiede bei den Unterkünften - es war wirklich von Allem was dabei! ;)

Überwältigt hat uns das 5 Sterne-Hotel "The Dunloe". In einem solch "luxuriösen" Hotel war ich bisher nicht mal ansatzweise, würde jetzt jedoch sehr gern gleich noch mal wieder hinfahren! :) (Ich BRAUCHE diesen verdammten Lottogewinn!!!) Wir waren komplett geflashed und auch total glücklich und zufrieden dort.

Hotel "The Dunloe", Nähe Killarney




Ein Teil unseres tollen "Zimmers" oder besser unserer kleinen "Suite" mit Balkon. <3
Das B&B direkt im Anschluss war dann ein echter Rückschritt ... - dafür empfanden wir jedoch die vermietende Lady als herzlichsten Kontakt während unseres Urlaubs. Zur Begrüßung gab's sogar Kuchen und viele Fragen ("Tell me ...") und zum Abschied Küsschen rechts und links. :)

Am Powerscourt-Wasserfall, dem höchsten Irlands, wo der Fluss Dargle 120 m in die Tiefe stürzt.




Am Ende unseres Urlaubs standen dann noch ein Abend und ein voller Tag in Irlands Hauptstadt Dublin. Interessant, ja durchaus, aber letzten Endes waren wir uns einig, dass auf uns die Natur Irlands eine erheblich größere Anziehungskraft ausübt als diese Stadt.


Das Famine Memorial, eine große Bronze-Plastik am Fluss Liffey, liegt pikanterweise direkt vor den Toren des Finanzdistrikts am Custom House Quay und erinnert an die große Hungersnot ab 1845, welche aus Kartoffelfäule und somit kompletten Ernteausfällen resultierte, die den Iren ihr Hauptnahrungsmittel nahm und dadurch zum Tod von etwa 1 Million Menschen führte. Weitere 1,5 Millionen Menschen wanderten in der Zeit aus.

"The Spire" oder "die Nadel", Wahrzeichen Dublins, 123 m hoch
Am Montag, dem Tag vor unserem Rückflug, fuhren (per Bus) und bummelten wir den kompletten Tag in Dublin herum. Die meisten Sehenswürdigkeiten haben wir dadurch wohl zu Gesicht gekriegt.

In einem Schaufenster entdeckte ich übrigens diesen Anhänger, den ich sooooooo gern gehabt hätte, aber 275 Euro ... - nee, das dann doch nicht.


So, Ihr Lieben, das war's zum Thema Irland-Urlaub.

Eure Kommentare zu meinen vorbereiteten Posts habe ich bereits unterwegs lesen und freischalten können, wenn ich zwischendurch mal das Glück hatte, "free Wifi" zu empfangen. Selber kommentieren wollte ich jedoch per Handy-Tastatur im Einfinger-System und mit den häufig ausgesprochen nervigen und sinnfreien Auto-Korrekturen nicht.

In den nächsten Tagen fasse ich meine Antworten auf Eure Kommentare einmal zusammen und bemühe mich vor allem, Eure eigenen Blogbeiträge nachzulesen. Gottseidank muss ich ja noch nicht wieder arbeiten! :)

Ob und wann es einen weiteren Urlaub gibt, steht übrigens in den Sternen, da unsere Kinder ja beide ab August nicht mehr wirklich bei uns leben werden, und ein Familienmitglied immer anwesend sein muss, um die Katzen zu betreuen und auf's Haus aufzupassen.

Ach, und an alle, die tatsächlich bis hierher gelesen haben: Chapeau!