Donnerstag, 29. Juni 2017

Lebenszeichen

"Wenn das echte Leben einen ausfüllt, dann sollte man das genießen."


Der Mann, die Tochter und ich bei der Kieler Woche
Weise Worte! Die jedoch nicht etwa von einem bekannten Philosophen stammen, sondern von meiner lieben Mitbloggerin Sunny. :)

Ja, so ist es im Moment tatsächlich bei mir. Abgesehen von meiner beruflichen Zeit am Arbeitsplatz halte ich mich kaum am PC auf, und da ich nach wie vor keinen Laptop/kein Notebook besitze und am Handy keine Blogs lesen (geschweige denn kommentieren) mag, liegen Blog schreiben, Blogs lesen und überhaupt das ganze Internet bei mir eben momentan fast komplett brach.

Sabine Gimm schrieb kürzlich einen Artikel über das "Pflichtgefühl" beim Bloggen ("Gibt es Burnout bei Bloggern?") und ich gestehe: Ein Pflichtgefühl in diesem Bereich geht mir tatsächlich komplett ab. Mein Blog war und ist Hobby, also Freizeitbeschäftigung aka Privatvergnügen, und wenn der Fokus privat in Sachen Vergnügen nun mal gerade woanders liegt, ist es einfach so.

An dieser Stelle einen dicken Drücker mitsamt ebensolchem Dankeschön an alle, die in der letzten Zeit privat bei mir nachfragten, ob alles in Ordnung sei. Ja, es geht mir gut - es ist nichts passiert, im Gegenteil - alles fein! Und alle Bloggerinnen, die ich bisher gern hatte, habe ich aber natürlich nach wie vor gern, auch wenn ich mich mal eine Weile nicht melde. 🙋😘

Und was füllt mich im echten Leben so gerade aus?



Ich war oft verabredet und unterwegs, habe meine Kinder (z. T. plus "Anhang") bei uns zu Hause und in Kiel gesehen, viel Sushi gegessen und Aperol Spritz getrunken, bin viel Spazieren, ein paarmal im Kino sowie einmal im Miniaturwunderland Hamburg gewesen und habe mich in einem Fitness-Studio angemeldet. Letzteres ist allerdings mehr aus der Not heraus geschehen, weil mein geliebtes Freitags-Zumba gecancelt wurde. Plötzlich hatte ich nur noch Dienstags und Mittwochs Bewegung und dann 5 Tage lang nichts mehr. Da fehlte mir was - zumal es ja immer so schrecklich viel zu essen gibt ...! 😁

In besagtem Fitness-Studio wird Zumba auch freitagabends angeboten und wenn man schon mal angemeldet ist, bekommt man natürlich auch eine Einführung für die Fitness-Geräte - inklusive Trainingsplan. Mein erstes Mal an bisher sechs verschiedenen Geräten war auch vermeintlich gar nicht so blöd wie ich befürchtet hatte - am nächsten Tag folgte jedoch ein heftiger Muskelkater! Aber da mein Ü50-Bürokörper durchaus den einen oder anderen Muskel gebrauchen könnte, möchte ich eigentlich gern versuchen, meinen Schweinehund zu überwinden und wenigstens einmal pro Woche ein bisschen was für oberen und unteren Rücken, Bauch, die Schulterregion sowie Arme und Beine zu tun. Mal gucken ... - kein Stress.

Ich werde berichten ... - irgendwann demnächst. ;)

Eins der raren OOTD-Fotos der letzten Wochen - auch nur fix mal mit dem Handy geschossen ...

Sonntag, 14. Mai 2017

Schreibblockade in Pink mit Mühle

"Eine Schreibblockade ist ein psychisches Phänomen, bei dessen Auftreten die Autoren dauerhaft oder vorübergehend nicht in der Lage sind zu schreiben. Darunter leiden besonders Schriftsteller, Journalisten und Studierende beim Schreiben von Haus- und Examensarbeiten." - sagt Wikipedia: KLICK

Ich habe sowas. Und das gefühlt schon seit Wochen. Vielleicht whatsappe ich in meiner Freizeit etwas viel bzw. spreche mit anderen Menschen und bin danach quasi "wortleer"? Was irgendwie andersherum wäre als früher, und das wiederum könnt Ihr bei Bedarf in diesem Blogpost nachlesen, als ich mir im Januar diesen Jahres nämlich Gedanken um mein Sozialleben gemacht habe.

Gesprochen hab' ich kürzlich beispielsweise mit Bloggerfreundin Fran, als wir uns in Meyer's Café neben der Windmühle in Bardowick zu einer Art Minibloggertreffen trafen - sie berichtete darüber bereits HIER.

Im Gegensatz zu Fran, die im Allgemeinen alles andere als Wortfindungs-Blockaden hat, sondern lockerflockig immer wieder die kreativsten Texte raushaut, kann ich dafür Fotos der Windmühle und auch der Torte (zumindest von meinem Stück) vorweisen. - Ha! Nun bin ich ohnehin eher der visuelle Wahrnehmungstyp, insofern passt das, und so ergänzen wir Zwei uns ja eigentlich auch ganz schön. :)

Die Windmühle in Bardowick - Meyer's Windmühle

♥ Marzipantorte ♥

Die leichte Daunen- bzw. Steppjacke (denn statt echter Daunen wird in den Jacken der Marke SAVE THE DUCK das federleichte Material Plumtech verarbeitet) ist übrigens neu!

Gekauft während meines Kurzurlaubs in München, als ich mit Sunny einen kleinen Shoppingtrip veranstaltete. Fast wäre es eine quietschgelbe Jacke geworden, aber über die Entdeckung dieses tollen Pink-Tons freue ich mich am Ende mehr - eigne ich mich doch auch nicht sonderlich als Landeplatz für Rapskäfer und Co., welche bekanntlich auf alles stehen bzw. fliegen, was gelb ist.

Dafür stehe ich umgekehrt nun aber so überhaupt und gar nicht auf Insekten jeglicher Art - naja, Marienkäfer vielleicht ausgenommen. Hoffen wir also, dass ich in Pink ein kleines bisschen weniger anziehend auf die kleinen Tierchen wirke ... - aber vielleicht findet Ihr es ja dafür an mir ganz hübsch?!??


Tuch/Schal: ZARA
Leichte Daunenjacke: SAVE THE DUCK
Pullover: Johnnie Boden
Jeans: Esprit
Stiefeletten: Rieker
Rucksacktasche (Rucksack / Tasche): Kipling

Im Blog von Sabine Gimm - da wir beide Wintertypen sind, stehen uns die gleichen Farben - könnt Ihr übrigens ebenfalls eine knallpinke leichte Daunenjacke bewundern, z. B. HIER oder DA.

Inzwischen sind auch die Temperaturen endlich auf Frühlings-Niveau gestiegen, so dass wir draußen nicht mehr gar so dick eingepackt herumlaufen müssen. Allein mit der Farbkombination Blau-Pink fühlte ich mich allerdings an diesem Tag auch schon ziemlich frühlingshaft! :)

Macht sich der Frühling bei Euch eigentlich in der Farbwahl Eurer Kleidung bemerkbar oder tragt Ihr ganzjährig Eure Lieblingstöne? Erzählt doch mal!

Montag, 1. Mai 2017

Fun Facts about me - meine Top Five!

Letzte Woche freute ich mich bei Ines über ihre 5 Fun Facts und kramte ein wenig in meinem Gehirn, ob ich wohl ebenfalls 5 zusammenkriege. Et voilà:

1. Ich habe möglichst immer und überall einen Lippenpflegestift dabei, denn wenn ich das Gefühl bekomme, dass meine Lippen trocken werden, werden sie auch umgehend dermaßen unerträglich trocken, so dass ich es keine 2 Minuten mehr mit uneingefetteten Lippen aushalte!

2. Dass ich bei Getränken "krüsch" bin, hatte ich bereits hier und da erwähnt, aber Pfefferminz- oder Kamillentee sind die Krönung, denn die kann ich nicht einmal riechen, ohne dass mir übel wird. Mir fehlt somit jegliches Verständnis dafür, wie Menschen diese Art Gebräu freiwillig und sogar gern trinken können. *örgs*

3. Ich habe Angst vor Zombies! 


Ja, ernsthaft. Horrorfilme mag und schaue ich schon überhauptgarnienicht, aber am schlimmsten ist es für mich, wenn diese gruseligen Untoten mit leerem Blick, abstehenden Armen und unnatürlicher Körperhaltung durch die Gegend oder womöglich gar hinter einem her wanken. 😱

Das Peinlichste dabei: Ich bekomme sogar schon einen leichten Anflug von Panik, wenn eine Person in meiner Nähe aus Spaß nur so tut, als sei sie ein Zombie ... - völlig irrational und total bescheuert, ist aber so. 🙈

4. Vor einer Reise muss ich trotz im Allgemeinen bereits mehrfach erfolgter Kontrolle der wichtigsten Reiseunterlagen nach dem Verlassen der Wohnung regelmäßig noch ein weiteres Mal nachsehen, ob ich Ausweis, Tickets und Co. nicht doch in einem Anfall von Superdusseligkeit wieder ausgepackt haben könnte. 😕 Hatte ich bisher übrigens nie - und dennoch ...

5. Ich neige dazu, beim Einkaufen im Supermarkt vor Ort kleine Aufräumarbeiten zu erledigen. Wenn z. B. im Joghurt-Regal 3 angebrochene Pudding-Paletten stehen, räume ich manchmal eine aus und die verbliebenen Puddinge in die anderen beiden ein oder stelle Ware, die ein anderer Kunde irgendwo einfach abgelegt hat, wieder zurück an ihren Platz, schiebe Tomatendosen zurück in ihre Reihe oder so.

Eigentlich mag ich nämlich Ordnung. Sonderbar also, dass ich zu Hause eigentlich eher der chaotische Typ bin ...



Tuch/Schal: ZARA
Pullover: Johnnie Boden
Hose: ZARA
Stiefel: Paul Green

Vielleicht fühlt sich ja jetzt jemand inspiriert, auch von seinen vielleicht leicht skurrilen, "wunderlichen" Wesenszügen oder Verhaltensweisen zu erzählen. Gerne in den Kommentaren oder - bei Bloggern - auch in einem eigenen Blogpost. So oder so - ich freu mich drauf!!! 😘

Mittwoch, 26. April 2017

Am Tegernsee in den Bayerischen Alpen

Wie schon im ersten Post über meinen München-Urlaub erwähnt, organisierte Bloggerfreundin Sunny am Montag, dem 10. April, für uns beide einen kleinen Ausflug aufs Land, da der Wetterbericht für diesen Tag allerfeinstes Frühlingswetter vorhersagte. So war es auch - und ich hatte keine leichten Klamotten dabei!! Bei uns im Norden war das Wetter nämlich mal eben locker 10 Grad kühler und sonnenfrei - wer erwartet denn dann also sowas!?!? ...

Glücklicherweise tragen Sunny und ich obenrum so ziemlich die gleiche Größe und so durfte ich mir etwas aus ihrem Schrank aussuchen. Von ihrem Ringelshirt mit dem neongelben Streifen war ich schon lange begeistert (guckst Du z. B. HIER - da trägt sie es selbst), so dass mir die Entscheidung, genau DAS Shirt für diesen Tag auszuwählen, nicht schwer fiel. 😎 Darüber zog ich eine von Sunnys Jeansjacken, denn an meiner Lederjacke hatte sich leider am Vortag eine Ärmelnaht aufgelöst und das Loch sollte möglichst nicht noch größer werden.

Zunächst fuhren wir an den Tegernsee und setzten uns erstmal direkt ins Bräustüberl für einen Mittags-Imbiss.


Direkt vor dem Haus gibt es einen Schiffsanleger und so schipperten wir einmal quer über den See nach Bad Wiessee, liefen dort eine Weile herum, unterhielten uns und hatten viel Spaß dabei, z. B. mittels Selbstauslöser alberne Fotos zu schießen. 😎😂

Mit Klick aufs Bild wird dieses - wie immer - größer angezeigt



Später ging's per Schiff wieder zum Ausgangspunkt zurück und anschließend durch die bayerische Landschaft, deren Panoramen norddeutsche "Flachlandtiroler" wie mich ja immer wieder zu Begeisterungsstürme animiert, weiter nach Fischbachau ins Café Winklstüberl, wo es absolut großartige Torten und Kuchen gibt. Schade eigentlich, dass nur eins davon in meinen Magen reingepasst hat ...

Nach dem Kuchen wollte ich gern ein bisschen laufen und so erklommen wir die ersten Meter eines der umliegenden Berge, kehrten aber doch recht schnell wieder um und fuhren zurück zu Sunny nach Hause, wo wir den Tag mit einem Spionagefilm, Flammkuchen und einem Fläschchen Wein gemütlich ausklingen ließen.


In von Sunny ausgeliehenem Shirt und Jeansjacke :)

Liebe Sunny, ganz vielen Dank nochmal für den wunderbaren Tag!!! 😍

Dienstag, 18. April 2017

Parfum - eine dufte Sache

Heidi hatte die Idee, eine kleine Bloggeraktion zum Thema "Eine dufte Sache" zu machen. Obwohl es sich dabei nicht um Düfte drehen muss, sondern "dufte" auch im Sinne von "großartig" angesiedelt werden kann, bin ich doch gern mit einem "wohl riechenden" Duftwasser-Beitrag dabei, da mich das Thema ohnehin gerade beschäftigt.


Aus dem Reich der Düfte


Viele Menschen tragen Parfum, weil sie die Vorstellung mögen, dass andere die eigene Person mit einem bestimmten Duft verbinden. Manche entscheiden sich schon in jungen Jahren für einen Duft und stellen diesen dann nie wieder infrage, sie identifizieren sich geradezu mit ihm.

Es gibt Parfums, die mag ich tatsächlich schon richtig lange, und dann gibt es welche, die mag ich aus unerfindlichen Gründen plötzlich nicht mehr. Einen "Duft fürs Leben" gibt es bei mir also nicht und somit stehen bei mir zu Hause auch diverse Flakons mit unterschiedlichen Duftwässerchen herum.

Manche mag ich besonders gern, andere weniger. Im Allgemeinen sprühe ich die Düfte, welche ich nicht so gern habe, trotzdem auf und das tatsächlich sogar häufiger als die, die ich eigentlich viel lieber habe, nur damit die ungeliebten Flakons schneller leer sind und die geliebten länger "noch da" bleiben (vergleichbar mit dem "Schonen" von Kleidung, die ich besonders mag ... - und ja, ich weiß, dass das eigentlich eine ziemlich bescheuerte Verhaltensweise ist ... ). 😉

Einmal habe ich mir damit selbst besonders schön ins Knie geschossen, da der Mann nämlich meinte, mir nun genau diesen Duft neu schenken zu müssen, womit das ganze Spiel von vorn begann. Inzwischen weiß er, dass er seiner Frau nicht zwingend eine große Freude damit bereitet, auf bald leere Parfum-Flakons zu achten und ihr diese flugs nachzukaufen, aber ich bekomme immer mal wieder den einen oder anderen Duft geschenkt, von dem der Mann hofft, ich würde ihn mögen, da ich andere Düfte jener Marke gern verwende. Leider ist das jedoch nicht immer der Fall und so werden die ungeliebten Düfte in meinem Bad einfach nicht weniger.

Verschenken mag ich sie auch nicht so recht ... A) wüsste ich nicht, an wen und B) verschenke ich nur ungern Dinge, die ich selbst nicht so toll finde. Und zum Entsorgen sind sie mir natürlich zu schade. Also laufe ich weiterhin oft mit Düften herum, mit denen ich mich eigentlich gar nicht so richtig wohlfühle.

Wie ist das bei Euch: Benutzt Ihr immer ein- und denselben Duft oder variiert Ihr auch so gern wie ich? Und wie haltet Ihr es mit Parfums, die Ihr nicht so gerne mögt, die jedoch trotzdem bei Euch zu Hause vorhanden sind?

An dieser kleinen Blogger-Aktion nehmen außerdem teil: